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sehr dunkler Schwärze. Bravais hält diese und die schwarzenStrahlen für optische Contrast- Täuschungen. Bon den Licht-bogen erscheinen oft mehrere zugleich, in seltenen Fällen 7 — 9,parallel gegen den Zenith fortschreitend; bisweilen fehlensie ganz. Die Strahlenbündel und Lichtsäulen nehmen dievielfältigsten Gestalten an: gekrümmt, guirlandenartig aus-gezackt, hakenförmig, kurzgeflammt oder wallenden Segeltüchernähnlich, d
In den hohen Breiten „ist die gewöhnlich herrschendeFarbe des Polarlichts die weiße; ja die milchicht weiße, wenndie Intensität schwach ist. So wie der Farbenton lebhafterwird: geht er inö Gelbe über; die Mitte des breiten Strahlswird hochgelb, und an beiden Rändern entsteht abgesondertRoth und Grün. Geht die Strahlung in schmaler Länge vor,so liegt das Roth oben und das Grün unten. Geht die Be-wegung seitwärts von der Linken zur Rechten oder umgekehrt,so entsteht immer das Roth nach der Seite hin, wohin sichder Strahl bewegt, und daö Grün bleibt zurück." Sehr seltenhat man von den grünen oder rothen Strahlen eine derComplementar-Farben allein gesehen. Blau sieht man garnicht; und ein dunkles Roth, wie der Rcfler einer FeuerS-brunst, ist im Norden so selten, daß Siljeström eö nur eineinziges Mal wahrgenommen hat.'" Die erleuchtendeStärke des Nordlichts erreicht selbst in Finmarken nie ganzdie deö Vollmonds.
Der, schon so lange von mir behauptete, wahrscheinlicheZusammenhang des Polarlichts mit der Bildung „der kleinstenund feinsten Cirrus-Wölkchen (von den LandleutenSchäfchen genannt), deren parallele Reihen in gleichenAbständen von einander meist der Richtung deS magnetischen
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