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Vierter Band.
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nach bestimmten Gesetzen wechselnden Wirkungen der Intensität,Neigung und Abweichung betrachtet haben. Jene eben genann-ten ThätigkeitS-Richtungen der Materie sind nahe ver-wandte 1 Aeußerungen einer und derselben Urkraft. Am unab-hängigsten von aller Stoff-Verschiedenheit treten dieselbenin der Gravitation und Molecular-Anziehung auf.Wir haben unseren Planeten dabei in seiner kosmischenBeziehung zu dem Centralkörper seines Systems dargestellt:weil die innere primitive Wärme, wahrscheinlich durch dieKondensation eines rotirenden NebelringeS erzeugt, durch Sonnen-Einwirkung (Insolation) modisteirt wird. In gleicher Hin-sicht ist der periodischen Einwirkung der Sonnenflecken, d. h.der Frequenz oder Seltenheit der Oeffnungen in den Sonnen-Umhüllungen, auf den Erd-Magnetismus, nach Maaßgabeder neuesten Hypothesen, gedacht worden.

Die zweite Abtheilung dieses Bandes ist dem Complerderjenigen tellurischen Erscheinungen gewidmet, welche der nochfortwährend wirksamen Reaction deö Inneren der Erdegegen ihre Oberfläche^ zuzuschreiben sind. Ich bezeichnediesen Compler mit dem allgemeinen Namen deö Vulkanis-mus oder der Vulcanicität; und halte es für einen Gewi»»,nicht zu trennen, was einen ursächlichen Zusammenhang hat,nur der Stärke der Krafläußerung und der Eomplicauvn derphysischen Vorgänge nach verschieden ist. In dieser Allgemein-heit der Ansicht erhalten kleine, unbedeutend scheinende Phä-nomene eine größere Bedeutung. Wer als ein wissenschaftlichunvorbereiteter Beobachter zum ersten Male an daö Beckentritt, welches eine heiße Quelle füllt, und lichtverlöschendeGas-Arten darin aufsteigen sieht; wer zwischen Reihen ver-änderlicher Kegel von Schlamm-Vulkanen wandelt, die