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Cartagena de Jndias, bietet bei bem anmuihigen Torfe Tur-baco eine merkwürdige Gruppe von Salsen oder Schlamm-vulkanen Erscheinungen dar, die ich zuerst habe beschreibenkönnen. In der Umgegend von Turbaco, wo man eineherrliche Ansicht der colossalen Schneeberge (8ierras Nevadas)von Santa Maria genießt, erheben sich an einem öden Platzemitten im Urwalde die Voloancitos, 18 bis 20 an der Zahl.Die größten der Kegel, von schwarzgrauem Letten, haben 18bis 22 Fuß Höhe, und wohl 80 Fuß Durchmesser an derBasis. Auf der Spitze jedes Kegels ist eine zirkelrunde Oeff-nung von 20 bis 28 Zoll Durchmesser, von einer kleinenSchlamm-Mauer umgeben. Das GaS steigt empor mit großerHeftigkeit, wie bei Taman; in Blasen, deren jede, nach meinerMessung in graduirten Gefäßen, 10—12 Cubikzoll enthält.Der obere Theil deö Trichters ist mit Wasser gefüllt, das aufeiner dichten Schlammdecke ruht. Benachbarte Kegel habennickt gleichzeitige Auswürfe, aber in jedem einzelnen war einegewisse Regelmäßigkeit in den Epochen der Auswürfe zu be-merken. Wir zählten, Bonpland und ich, an den äußerstenTheilen der Gruppe stehend, ziemlich regelmäßig 5 Ausbrüchein je 2 Minuten. Wenn man sich über die kleine Krater-Lefsnung hinbeugt, so vernimmt man meist 20 Secundenvor jedem Auöbruch ein dumpfes Getöse im Inneren derErde, rief unter der Grundfläche deS Kegels. In dem auf-gestiegenen, zweimal mit vieler Vorsicht gesammelten Gasverlosch augenblicklich eine brennende, sehr dünneWachskerze, ebenso ein glimmender Holzspan von BombaxCeiba. DaS Gas war nicht zu entzünden. Kalkwasser wurdedurch dasselbe nicht getrübt, es fand keine Absorption stall.Durch nitröses Gas auf Sauerstoff geprüft, zeigte dieses GaS