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dom- und glockenförmigen Trachyt- und Dolerilberge scheint esnach meinen Beobachtungen mehr als der offenen, nochthätigen oder erloschenen Kegel, weit mehr alS der eigentliche»Vulkane zu geben. Dom- und glockenartige Bergformen: >vieder Ehimborazo, Puy de Däme, Sarcouy, Rocca Monfinaund Vultur; verleihen der Landschaft einen eigenen Charakter,durch welchen sie mit den Schiefer-Hörnern oder denzackigen Formen des KalkgesteinS unmuthig contraftiren.
In der unS bei Ovid „in anschaulicher Darstellung" auf-bcwahrten Tradition über daS große vulkanische Naturereignißauf der Halbinsel Methone ist die Entstehung einer solchenGlocken form, die eines uneröffnelen Berges mit metho-discher Deutlichkeit bezeichnet. „Die Gewalt der in sinsterenErdhöhlen eingekerkerten Winde treibt, eine Oeffnung verge-bens sitchend, den gespannten Erdboden auf chxtentiii» tume-kocit liumum), wie wenn man eine Blase oder einen Schlauchmit Lust anfüllt. Die hohe Anschwellung hat sich durch lang-same Erhärtung in der Gestalt eines Hügels erhalten."Ich habe schon an einem anderen Orte daran erinnert, wieganz verschieden diese römische Darstellung von der Aristoteli-schen Erzählung des vulkanischen Ereignisses auf Hiera, einerneu entstandenen Aeolischen (liparischen) Insel, ist: in welchem„der unterirdische, mächtig treibende Hauch zwar ebenfalls einenHügel erhebt, ihn aber später zum Erguß eines feurigen Aschen-regens aufbricht". Die Erhebung wird hier bestimmt als demFlammenauSbruch vorhergehend geschildert (KoSmoS Bd. I.S. 453). Nach Strabo hatte der aufgestiegene domsörmigeHügel von Methana sich ebenfalls in feuriger Eruption geöffnet,bei deren Ende sich nächtlich ein Wohlgeruch verbreitete.Letzterer war, was sehr auffallend ist, unter ganz ähnlichen
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