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Fray Blas de Jnesta genannt wird) an den Bischof von Castilladel Oro, Thomas de Verlenga, erstattete, ist erst (I8ckO)durch daS Auffinden von Oviedo'S Schrift über Nicaragua bekannt geworden. Fray BkaS, der früher als Matrose aufeinem Schiffe gedient hatte, wollte die Methode nachahmen,mittelst welcher, an Seilen über dem Meere hangend, dieEinwohner der kanarischen Inseln den Färbeftoff der Orseilte(Liehen Rocceilaj an schroffen Fellen sammeln. Es wurdenMonate lang, oft geänderte Vorrichtungen getroffen, um ver-mittelst eines Drehhaspels und KrahnS einen mehr als 30 Fußlangen Balken über dem liefen Abgrund hervortreten zu lassen.Der Dominicaner-Mönch, das Haupt mit einem eisernen Helmbedeckt und ein Crucifix in der Hand, wurde mit drei anderenMitgliedern der Association herabgelassen; sie blieben eineganze Nacht in diesem Theil deS festen Kraterbodens, von demaus sie mit irdenen Gesäßen, die in einem eisernen Kesselstanden, vergebliche Versuche zum Schöpfen des vermeintenstüssigen Goldes machten. Um die Actionäre nicht abzuschrecken,kamen sie übevein 54 zu sagen, wenn sie herausgezogen würden,sie hätten große Reichthümer gefunden, und die Holle (elInlierno) von Masaya verdiente künftig el Paraiso de Masajagenannt zu werden. Die Operation wurde später mehr-mals wiederholt, bis der Governador der nahen Stadt Gra nada Verdacht des Betruges oder gar einer Defraudation deSFjscuS schöpfte und „ferner sich an Seilen in den Krater her-abzulassen" verbot. Dies geschah im Sommer 1538; aber1551 erhielt dennoch wieder der Decan des Capitels von Leon,Juan Alvarez, die naive Erlaubniß von Madrid , „den Vulkanzu öffnen und daö Gold zu gewinnen, welches er enthalte".So fest stand der Volksglaube im töten Jahrhundert! Mußten