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Vierter Band.
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der colossalen Schneeberge und Vulkane im Inneren vonMerico (dem alten Anahuac) hat mich erst nach meiner Rück-kehr nach Europa , beim Eintragen der Marima der Höhen inmeine große Karte von Neu-Spanien, zu dem überaus merk-würdigen Resultate geführt: daß eS dort, von Meer zuMeer, einen Parallel der Vulkane und größten Höhengiebt, der um wenige Minuten um den Parallel von 19°oscillirt. Die einzigen Vulkane und zugleich die einzigen mitewigem Schnee bedeckten Berge des Landes, also Höhen,welche eilf- bis zwölftausend Fuß übersteigen: die Vulkane vonOrizaba , Popocatepekl, Toluca und Colima; liegenzwischen den Breitengraden von 18° 59' und 19° 20', und be-zeichnen gleichsam dieRichtung einer Spalte vulkanischerThätigkeit von 90 Meilen Länge. 69 In derselben Richtung(Br. 19° 9'), zwischen den Vulkanen von Toluca und Colima,von beiden 29 und 32 geogr. Meilen entfernt, hat sich in einerweilen Hochebene von 2424 Fuß am 14 September 1759 derneue Vulkan von Jorullo (4002 Fuß) erhoben. Die Oert-lichkeit dieser Erscheinung im Verhältniß zu der Lage deranderen mericanischen Vulkane, und der Umstand, daß die ost-westliche Spalte, welche ich hier bezeichne, fast rechtwinkligdie Richtung der großen, von Süd-Süd-Ost nach Nord-Nord-West streichenden Gebirgskette durchschneidet: sind geologischeErscheinungen von eben so wichtiger Art, als es sind dieEntfernung des AuSbruchS des Jorullo von den Meeren; dieZeugnisse seiner Hebung, welche ich umständlich graphisch dar-gestellt; die zahllosen dampfenden llornitos, die den Vulkanumgeben; die Granitstücke, welche, in einer weit umher granit-lceren Umgebung, ick dem Lava-Erguß deö Hauptvulkans vonJorullo eingebacken gefunden habe.