Band 
Vierter Band.
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S. 353)." Icb habe von bei» Abhänge des Tunguraguain der Höhe von <2180 Fuß ein solches Stück mir deutlichenUralit-Krystallen mitgebracht. Nach Gustav Rose'S Meinungist es auffallend verschieden von den sieben Trachyt-Fragmen-ien desselben Vulkans, die in meiner Sammlung liegen; underinnert an die Formation des grünen Schiefers (fchiefrigerAugit-Porphyre), welche wir so verbreitet am asiatischen Abfalldes Urals gefunden haben (a. a. O. S. 514).

F ü nfte Abtheiln n g.Ein Gemenge von L a-brador^ und Augit^, ein dolerit-artiger Tracbyr: Aetna ,Slromboli; und, nach den vortrefflichen Arbeiten über dieTrachyte der Antillen von Charles Sainte-Claire Deville : die8oukriöro üo la Ouaclolorips, wie auf Bvurbo» die 3 großenEiigues, welche den I*ic <le Salazu umgeben."

S e ch st e A b t h e i l u n g.Eine oft graue Grund-masse, in der Krystalle von Lcucit und Augit mit sehrwenig Olivin liegen: Vesuv und Somma; auch die ausge-brannten Vulkane Vultur, Rocca Monffna, das Albaner Ge-birge und Borghetto. In der älteren Masse (z. B. in demGemäuer und den Pffastersteinen von Pompeji ) sind die Leucit-Krystalle von beträchtlicher Größe und häufiger als der Augit.Dagegen find in den jetzigen Laven die Augite vorherrschendund im ganzen Leucite sehr selten. Der Lavastrom vorn22 April <815 hat sie jedoch in Menge dargeboten.^ Frag-mente von Trachytcn der ersten Abtheilung, glasigen Feld-spath enthaltend, (Leopolds von Buch eigentliche Trachyte)finden sich eingebacken in den Tuffen des Mvnte Sonrma;auch einzeln unter der Bimsstein-Schicht, welche Pompeji be-deckt. Die Leucitophyr-Trackvie der sechsten Abtheilung sindsorgfältig von den Trachyte» der ersten Abtheilung zu trennen,