Band 
Fünfter Band.
Seite
58
JPEG-Download
 

betn Meuschen l'cn'i'hnl'ave Feste erlitten hat; sie Slnftrt't reuVersteinerungen von Meercvralleit (sogenannten Fossilien) i»den Steinbrüchen von Svracits, ja von Fischen im Marmorvon Paros : leiteten bei den Hellenen ZwnophaneS von Kolo-phon (Ol. 60) und die elcatifcbe Schule auf die Verallgemei-nerung der Ansicht, daß die ganze Erdrinde früh vom Oceanbedeckt war.' Strabo , aufmerfsani auf die oft verändertenGrenzen zwischen Meer und Land, dachte sich nicht bloß vielekleine und große Inseln, sondern auch ganze Eontinente ausdem Meere durch Anschwellung und Erhebung seines Bodensemporgesiiegen. - ApulejuS von Madaura schrieb die Muschel-Versteinerungen, die er in Nord-Afrika in den gätulischen Ge-birgen sammelte, der Teucalivnischen Fluth zu: welche er dem-nach eben so allgeinein glaubte als die Hebräer die Roachidischeund die Merieaner im Azteken-Lande (Anahuac) die Fluth desCorcorb. Entgegengesetzt diesen alten Zeugnissen neptunischerSedimentbildungen, hatten sich gleichzeitig und vielleicht nochfrüher der typhonische Eaucasub-Mythos und die Idee desPyriphlegethon als der gemeinsanien Quelle der vulkani-schen Thätigkeit wie der Entstehung aller Brandläuder ver-breitet. Tie Laven (ot (waxtg) und vulkanischen Schlacken,alle Feuerströme,wo auf der Erde sie sich finden mögen",sind Theile des Pyriphlegethon. Typhon, der tobende Ence-ladus, ist in griechischer Volksphantasie eine Bezeichnung desCentralfeuerS: einer unbekannten, im Inneren der Erdeliegenden Ursach vulkanischer Erscheinungen. Man erkannteden räumlichen Zusammenhang einzelner vulkanischer Systeme:von der Pithecusischen Insel Aenaria (Jschia) bis Emnä(Phlegra) und Sicilien; die Abhängigkeit einer gewissen Classeder Erdbeben in Griechenland von den Lava-Ausbrüchen des