Einleitung
in das Register.
I. [1] Ich widme fern Pnbliknm und dein abgeschiedene» Geiste unsresHnnibcldt die mühevolle Arbeit meines Registers über den Kosmos,mrcm ich dem Wunsche seiner letzte» Lebensjahre und einem rührenden Ver-trauen entspreche. An sich den materiellen Rücksichten und der gezwungenenForm von Schriften abhold, wie sein amerikanisches Reisewerk und diemcisterbaste Coniposition aller seiner Arbeiten zeigen: hatte das Register,welches die Nicolai'sche Bnchhandlnng der deutschen Uebcrsetzung seinesexamen critique beigegebcn hat, einen tiefen Eindruck auf Alexander von Humboldt gemacht; er fand darin das Mittel, selbst in diesen: Werke, beiseinem vielen Gebrauch desselben, znrccht zu finden: und hatte genug Ge-legenheit damit die Mühe in Vergleichnng zn stellen, welche ihm das Findenohne Beihülfe in dem Werke des Kosmos kostete. Von dem Jahre 1850an sehen wir daher von ihm Weisungen und Anweisungen zn einen: diesemWerke bcizugebenden Register beginnen; und er blieb diesem Plane undeifrigem Wunsche in Bestimmungen und Aeußerungen gegen mich bis in dieletzten Wochen seines Lebens treu. [2] Die Wichtigkeit, welche er dieserZugabe, — die nach der letzten Wendung des Umfanges und der Eintheilnngdes Kosmos hauptsächlich den öten Band des Werkes bilden sollte —, bei-legte; ist in einem der Briefe ausgesprochen, in denen er in den Jahren1850 bis 1853 einen edlen Freund, welcher um den Kosmos und seinenVerfasser die höchsten Verdienste hat, von dem dcrmahleinstigen Abschlüssedes Werks unterhielt. „Die Hauptsache", sagt, am Schluß einer solchenStelle, Alexander von Humboldt in seinem Briefe aus Potsdam von: 15 De-cember 1850 an den Freiherr» Georg von Cotta , „das was dem Kosmosden eigentlichen Werth giebt, wegen des ungeheuren darin steckenden Ma-terials, ist das Register, das nur Pros. Buschmann zn machen versteht."[3] Ich habe mit Schüchternheit diesen letzten Zusatz mit hergesetzt. Außer-dem daß er sich auch auf die Anweisungen gründet, welche mir Alexander von Humboldt zn der Arbeit ertheilt hat: verdankte ich das Vertrauen, mitdem er sie mir übertragen, und diesen Vorzug seiner langen Gewöhnung anmeine schwache Hülfe in dem Acnßeren seiner späteren Schriften; und