Band 
Fünfter Band.
Seite
128
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128 I, 37. Einleitung: Anstrag Hnmbcldt's, Dcühc, große Ausdehnung.

daneben meiner langen Uebung in lexicalischen und alphabetischen Arbeiten,einer Neigung zur Erfindung zweckmäßiger Hülfsmittel und zu sinniger Ein-richtung von Arbeiten, endlich einem Hange zu mühfanien Arbeiten: demeine, auch in dieser Leistung in manchem zu Tage tretende, Zucht beigescUtist sich das Schwere und Mühsame noch schwerer und mühseliger zu machen.[4] Wie Ihcner und beglückend auch dieses Vertrauen nnd der in der Ueber«tragnng der Aufgabe durch den großen Eutfchlafncn auf mich liegende Bor-zug für mich sind; so habe ich doch aus der andren Seite (s. oben S. 105)nicht verhehlt, welches große Opfer: nach so vielen andren, die ich,zwar belohnt durch Güte lmr noch fortdauernde Huld, 30 Jahre hindurch denbeiden großen Brütern mit meiner Zeit und Mühe gebracht hatte; nnd dadie Fortsetzung der Leistungen für den, früher dahingegangenen, älterenBruder in der Veröffentlichung seiner ainerikanischen nnd allgemeinen Sprach«werke, den Anforderungen des jüngeeeit immer nachgesetzt, dringend mah-nend auftritt: mit der Berufung mir auferlegt ist. Der theure Ent-schlafne war überzeugt, daß ich dieses Opfer bringen würde. Er endet eineMittheilung an den Freiherr» von Eotta über die künftige Vollendung desKosmos, in einem Briefe aus Berlin vom 7 Juni 1653, nachdeni er dasRegister erwähnt, mit den Worten:'Niemand wird sich init mehr Fleißnnd Sachkenntniß, mit mehr frouinicr Aufopferung tiefer mühseligen Arbeitunterziehen, als Pros. Buschmann, dem ich davon geredet."

[5] Ja die Mühe, welche das Register: in der Art, wie der VerewigtecS gewünscht; und weiter noch in der Art, wie ich dasselbe liefern wollte:gemacht hat, und die Anstrengungen, zu denen cS mich getrieben; sind un-glaublich; und ich beginne hier eine Rechtfertigung der Gestalt und des Um-fangs, welche ich demselben, abweichend von dem, was dem Publikumgewöhnlich in solchen HülfSarbciten dargeboten wird: nnd auch befriedigt,obwohl es wenig nützt und wenig zu brauchen ist; gegeben habe, gegendie alltägliche Ansicht urtd Gewohnheit. [G] Indem Alexander von Hum­ boldt in der obigen Bricsslelle (S. 127 Z. 7 v. u.) als Hauptbewcggruud zudem Register daSungeheure" in dem Werke des Kosmossteckende Material"angegeben hat, folgt daraus unntitlelbar der große Umfang und Reichthumdes Inhalts, den dasselbe annehmen muß. [7] In einem dispositiven, anmich am 16 Juli 1853 aus Potsdam erlassenen Briefe, den er zur Aus-bewahrung und Nachrichtung in meine Hände gelegt hat, und in dem erdie Ausarbeitung des Registers über den Kosmos mir überträgt und mirdie hauptsächlichen Anweisungen dazu ertheilt, sagt Alexander von Humboldt an einer Stelle:Wir sind doch darüber einig, daß immer ein Gedanke inder Citation, ein Beisatz sein muß; nie vorkomme Aristoteles L 14,37, II74mit bloßen Zahlen? anders ist es, wenn ein Name des Mannes oder desOrts nur 12mal vorkommt." Damit ist erstens die große Ausdehnungder Artikel durch den inneren Ausbau der Zusätze oder Glieder: wie ich sie