Band 
Fünfter Band.
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1,79. Zusätze, nicht bloßes Sachregister, Belehrung, Fälle des Inhalts. 129

ohne seine Anweisung von selbst eingerichtet haben würde, entgegen remallgewöhnlichen Schauspiel, daß die Register dem Benutzer Massen leererSeitenzahlen vorwerfen, die Niemand Zeit hat zu durchschiffen, um diebezweckte Belehrung zu finden; und damit der eine der zwei Züge, welchedem Register seine große Ausdehnung gegeben haben: gerechtfertigt; undzweitens hat der Autor des Kosmos in diesen Worten ausgesprochen, daßer nicht ein bloßes Sachregister haben wollte; und hat selbst, so kurz undbeiläufig es geschehen ist, zwei der drei großen, verschiednen Bestandtheiledes Registers angegeben; neben den Wörtern (Appellativen n. a.) derSprachen (der deutschen, auch andrer): Personennamen und geographischeRainen.

[8] Lüich an die Worte haltend, daß dem großen Autor des KoSmoSdie Hauptsache" (ja er setzt in hoher Hyperbel hinzu:daS was dem Kos-mos den eigentlichen Werth giebt") bei dem Werke noch gewesen ist, dasungeheure" in ihmsteckende Material" durch ein Register der Welt leichtzugänglich zu machen; und meine eignen Ansichten über eine solche Arbeithinzutragend: habe ich, unbekümmert um die übermäßige damit verbundeneAnstrengung, mit starken Mitteln hauptsächlich dahin gestrebt, deni Benutzerin dem Register zu leichter Nahung die ganze Fülle von Belehrung,Unterricht oder Information vor Augen zu legen, welche in dem Werke desKosmos aufgehäuft ist. Ich arbeitete: neben dem Einzelnen, was sonst dieAusgabe der Register allein auszumachen pflegt, auf große Zwecke hin.Ich muß auch bei dem ungeheuren Inhalte dieses Registers, das in derMasse kurzer und in der unendlich reichen Gliederung größerer Artikel eineWelt von Belehrung und Unterricht in sich schließt, den Leser ermähnenund auffordern: das Register, seine Artikel, zu studiren. [9] Es erschließtdas Werk: ein Denkmal der Zeiten, in welchem der entschwundeneGenius, der unvergleichliche und unvergeßliche Heros, von der Liebe undBewunderung der Zeitgenossen und dem Staunen eines Jahrhunderts ge-tragen, ein Stolz Deutschlands und der Welt: neben dem größten Reich-,thun: des Einzelnen in allen Gebieten des nienschlichen Wissens, die tiefstenAnsichten über das Wesen der Dinge, die Endresultate eines einzig ausge-statteten und bevorzugten Lebens, die schönsten Gedanken in den schönstenWorten niedergelegt hat. Jene zahllosen Einzelheiten, die großen Züge desreichsten und mannigfaltigsten Inhalts, und diese kleine, tiefe Welt vielfachzerstreuter Aeußerungen und Mittheilungen seiner Ansicht von den wichtigstenDingen der Menschen und des denkenden, in die Tiefe schauenden Geistesmüssen gleichmäßig zugänglich gemacht werden; das Register hat sie anWorte zn heften.

[10] Indem ich von diesen allgemeinen Mittheilungen zu dem Berichte

1 Wegen einer dabei zu übenden Dordiebt s. No. 41.A. o. Humboldt,Jmrä. V.

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