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Geschichte des Seefahrers Ritter Martin Behaim nach den ältesten vorhandenen Urkunden : mit einer genauen Abbildung des Behaim'schen Globus vom Jahr 1492 in zwei Planigloben nach seiner natürlichen Grösse, und drei der ältesten Karten von Amerika / von Friedrich Wilhelm Ghillany; eingeleitet durch eine Abhandlung ueber die ältesten Karten des neuen Continents und den Namen Amerika von Alexander von Humboldt
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kanischen Küste gelangt man an das Cap Gardafu und erobert die Insel Socotora, die von Jacobitischen ChristenAbyssinischer Abkunft bewohnt wird. Man gibt ihr den Namen St. Miguel.

1506. Von Spanien aus unternehmen Vicente Yanez Pinzon und Juan Dias de Solis eine Expeditionnach der Hondurasbay und den Küsten von Yucatan . Dieselben Männer führen vom 29. Juni 1508 bis Oktober1509 eine neue Expedition an, an welcher Vespucci sich anfangs betheiligen sollte, der jedoch, wie bemerkt, alsPiloto mayor in Spanien zurück blieb. Auf dieser Expedition gelangten sie an die Mündung des La Plata und bisan den 40.° südlicher Breite.

1506, am 20. Mai stirbt Columbus , nach einem Leben voll Mühe und Undank, in ärmlichen Verhältnissen zuValladolid . Er war in den letzten Lebensjahren neben seinem Seelenkummer auch von der Gicht schmerzlichgepeinigt worden, ging aber gleichwohl immer noch mit neuen Plänen zu Entdeckungsreisen um. So ängstlich derMann sein Leben hindurch bedacht war, sich hohe Würden und ein grosses Einkommen zu verschaffen; so konnteer sich doch Nichts erübrigen, da er anfangs in dem Range als Grossadmiral und Vicekönig grosse Ausgaben hatte,seit seiner Entlassung aber die Einkünfte von Ilayti und die Rechte des terzio, ochavo und diezmo, die zuseinen Privilegien gehörten, verlor. Er gesteht in seinen Briefen von 1504 und 1505, dass er nur von geliehenemGelde lebe, womit ihn hauptsächlich der Bischof von Palencia unterstützte. Auf seine Anträge, sein Benehmenzu untersuchen und ihn wieder in seine Aemter und Würden einzusetzen, hatte er bis zu seinem Tode nur höflichvertröstende Antworten erhalten. Col umbus hinterliess zwei Söhne, Diego, aus seiner Ehe mit der Tochter desPellestrella, und einen jüngern Sohn Fernando, den er von der Donna Beatrice Henriquez in Cordova hatte.

1506. Martin v. Bell a im stirbt in Lissabon 29. Juli 1506. In Lissabon herrscht in diesem Jahre einePest, welche an manchen Tagen über hundert Menschen dahinrafft.