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sua linhagem e fidalgia e armes; e posto senhor que meus servigosnem merecimentos ante vossa merce nom sejam para lhe tantasinerces pedir, a vontade e desejo que disso tenho me da atrevi-mento para ysso e digo Senhor que pois ja nom tenho necessidadedel rei para minha soltura e livramento, lhe terei em niuita mercelhe tornar a escrever outra vosa merce e asy estes Senhores. Comque lhe pego por merce que me tome e filhe por seu em seus livrose na posse e fidelgia que vossa merce e meus parentes e autc-cesores ganharam e mereceram; e isto Senhor lhe terei em muitamerce ser logo, e asy por esta lomada lhe terei em muita merce,fazerme e darme ajuda e merce porque creo que he grande, prin-cipallmente polla primeira, e posto que Senhor ca tenha muitosparentes da parte de minha mai, eiles ssam tarn espalhados pellosreinos e ssenhorioss que nom vem a sua noticia conhecerme e estesque presentes foram fizeram nysso o que posivell foy, por que creavossa merce que o tall casso nestes reinos he tarn rigurosso e atanto rigor de justiga que dura he hörnen na pressam (?) dezannose dahi para gima e posto que mjll legoas tenha o morto hum parente11a ho andam citar e fazer custa como este morto teve, em queme deu agaz fadiga em citar e em prezar sesenta e seis parentesdeste morto que estam fora do reino e nas vilhas e asy senhor quefaz muita custa tanta que nam ousso dizer a vossa merce por lhenom parecer emposyvell o gasto e custa que se nisso fez. A quallconta lhe darei mais por extenso quando ho vosa merce mandar queeu bem desejo de ho ver e servir como lhe na outra carta escrevi.Mas porque de mim nada nom ey de fazer ssem sseu mandado eespero que della me escreva vossa .merce e com tudo lhe pego porinfinda merce que toda via escreva a sua Alteza que me tome postoque me 11a mande hir porque tudo sse pode fazer asentar com suaalteza e pedir lhe licenca para o hir ver e servir e estar a seumandado e obydiencia na quall sempre estarei.
E de minha mai Senhor lhe dou novas que ao falecimenlo demeu pai ser muito moga e ficar assy, a cassareo meus parentes ahum cavaleyro na ilha da madeira onde ora esta de saude e yssopelo custume de ca averem por bem cassar as molheres quemogas ficam.
E esta conta e todalas outras meudas lhe nom dou porqueseja. longo de contar por carta se nam tornar lhe a pedir por merceque sse lembre de mim e do que lhe pego, e eu fico de saude demais rozando a deos por muita vyda e saude de vossa merce e dosSenores meus parentes em cujas merces me comendo e na sua duasmill vezes.
Obydiente sobrynho e servidor de v. m.Martim de Boemia.
Adresse: Ao muito virtuoso e prezadoepi Senhor ho Senhor migil deBoemia a cidade de nuremberc.
Auf der andern Seite steht: dornino michel behem in N.
Obgleich, mein Herr, meine Dienste und Verdienste Ihnengegenüber nicht hinreichen, um solche Gnaden zu erbitten, somachen mich doch Wille und Wunsch, die ich hege, so keck, umIhnen, mein Herr, zu sagen, dass, obgleich ich für meine Freiheitund Entlassung des Königs nicht mehr bedarf, ich es dennochfür eine grosse Gnade hielte, wenn Euer Gnaden und die Herren(»Senatoren«) wiederholt schreiben würden. Dabei erbitte ich mirdie Gnade, mich an Kindesstatt anzunehmen und in ihren Büchernals im Besitze des Adels aufzunehmen, wie ihn Euer Gnaden undmeine Eltern und Vorfahren errungen und verdient haben. Ichwürde Diess, mein Herr, für eine grosse Gnade halten, wenn esbald geschehen würde, und würde Ihnen für diese Aufnahme vielmalsdanken, wenn Sie mir diese Hilfe bieten und reichen wollten, dennich glaube, dass sie besonders für den Anfang gross ist. Obgleichich, mein Herr, hier viele Verwandte von mütterlicher Seite habe,so sind sie doch in den Reichen und Gebieten so zerstreut, dasssie mich niemals kennen lernten, Diejenigen aber, welche zugegensind, thaten, was ihnen möglich war. Euer Gnaden dürfen esglauben, ein solcher Fall wird in diesen Reichen so streng behandeltund von den Gerichten untersucht, dass es, selbst wenn JemandEile hat, zehn Jahre und darüber dauert, ja wenn von einem Ver-storbenen ein tausend Meilen entfernter Verwandter vorhanden ist,so lässt man ihn citiren und verursacht Kosten, wie diess bei demVerstorbenen der Fall ist, wesshalb ich genug Mühe hatte, 66 Ver-wandte des Verstorbenen zu citiren und zu beachten, welche ausser-halb des Reiches und auf dem Lande sind, was, mein Herr, vieleKosten macht, so viele, dass ich es Euer Gnaden nicht zu sagenwage, denn es dürften Ihnen dieser Aufwand und diese Kosten un-'möglich scheinen. Ich werde Ihnen desshalb diese Rechnung aus-führlicher vorlegen, wenn ich Euer Gnaden Schreiben erhalte, welchesich sehnlich verlange zu sehen, um mich dessen zu bedienen, wieich Ihnen in dem andern Briefe schrieb.
Da ich aber für-mich Nichts thun kann ohne Ihr Geheiss, sobitte ich, dass Euer Gnaden mir hierüber schreiben, vor Allem er-bitte ich mir die unendliche Gnade, an Seine Hoheit zu schreiben,dass dieselbe mich aufnehme, wenn dieselbe mir auch befiehlt, zuIhnen zu reisen, denn mit Seiner Hoheit lässt sich Alles verabredenund von Ihr Erlaubniss erlangen, fortzugehen, um Sie zu sehenund zu bedienen und zu Ihren Diensten und Befehlen zu sein, indenen ich immer verharren werde.
Von meiner Mutter, mein Herr, melde ich Ihnen die Neuig-keit, dass meine Verwandten, w r eil sie bei dem Ableben meinesVaters noch sehr jung war, sie in dieser Lage an einen Edelmann aufder Insel Madeira verheiratheten, weil man hier die Gewohnheit hat,die jungen Wiltwen wieder zu verheirathen, dort lebt sie ganz gesund.
Diesen Bericht und alle die andern Kleinigkeiten gebe ichIhnen, nicht weil ich gerne viel schreibe, sondern weil ich wieder-holt Ihre Gnade erbitten will, sich meiner und meiner Bitten zuerinnern. Ich bin gesund und bitte Gott um langes Leben undGesundheit für Euer Gnaden und für meine Herren Verwandten, inderen Gewogenheit so wie in die Ihrige ich mich zwei tausend Malempfehle. Gegeben in Lissabon am 13. August (1518).
Euer Gnaden gehorsamer Neffe und DienerMartin de Boemia.
Adresse: An den tugend- und ehrsamenHerrn Herrn Michael de Boemiain der Stadt Nürnberg.