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Das Haus Peter Behrens / mit einem Versuch über Kunst und Leben von Kurt Breysig
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MMEVDVV sucht unser Zergliedernder verstand die Welt der^bunten Silberaußer uns und die reichere der rarten 5chatten in uns in 5tücke ruspalten, die er ru begreifen, die er ru umfassen vermag, Er will nichtdulden, daß ein ving nicht rwei leiten hat, daß er es nicht ringsumbetasten könne. Und da das Ml uns wie ein anderer Mond nur die eineblinkende 5cheide Zuwendet, so lassen mir nicht ab, ru rirkeln und trachten,die Kugel ru verbrechen, in dem Wahn, an den 5tücken besser ru erkennen,was die dunkle 5eite birgt, deren vätsel sich von uns kehren, vergeblichesMühen: die Macht der seienden Dinge ist stärker als unser Klügeln unddie Kugel der Welt entrollt unseren schwachen Händen und läuft ihrenewigen Sang und will rund bleiben und schimmernd und dunkel Zugleich.

Keinen Ort gibt es in den bewirken des Lebens, von dem aus nichtein hnblick von ihnen ru gewinnen wäre, der unserem unstillbaren Drangnach Vollständigkeit scheinbar Senüge leistet. Vlies ist Erkennen, ruft dervorscher in uns, Vlies Sott und Sottes Werk der Släubige, Vlies ist wollen,so entscheidet der Mensch der höheren fhat. Doch es gibt noch eine andereLosung, die stiller klingt und wohllautender Zugleich, Vlies ist Kunst.Man mag ihr spröde widerstreben, aber was den Einen an ihr schwächedünkt, ist vielleicht ihre beste lugend: daß sie nicht wie das Erkennenscharfe Umrisse vorspiegelt, wo nur verschwommene Srenren sind, nebligerund schwankender als die Küste einer Wolke im blauen Himmelsmeer.wie das 5ein selbst ist die Kunst Licht und vacht Zugleich und in dendämmernden Übergängen Zwischen erkennbarer Wirklichkeit und erträumtervhnung feiert sie gleich dem Leben ihre fruchtbarsten feste.

Und es gibt kein Werk der Menschen, das nicht als Kunst gedeutetwerden könnte. Sewiß ist Lhorheit, von einzelnen Wissenschaften aus-zusagen, sie seien halb Kunst, halb forschung. Denn könnte es von deneinen behauptet werden, so müßte es von allen gelten, und dem Wahr-heitsucher ist im Srunde nichts hinderlicher, als wenn er die Entdeckungenseiner verschlungenen Pfade ru Zwischenwesen umzugestalten trachtet, dieKunst nur in einem äußeren 5inne darstellen können, vn solchen Zwitternwird immer von neuem offenbar, daß form und Erkennen einander eherfeind als hilfreich sind. vber es gibt in den Herrkammern der Wissen-schaft friede, die ihrem eigentlichen Wesen durchaus angestammt sind unddoch ihrem Seblüte nach der Kunst verwandt sind. schildernde forschunghat vieles gemein mit dem widerspiegeln der Wirklichkeit, mit dem alle Kunstdie vorder- und Hintergründe ihrer vilder füllt. Und die höhere, die bauendeWissenschaft ist vollends eine 51iefschwester der frei schaffenden formen-Kunst: fantasie ist ihrer beider echte Mutter, nur daß die eine fochterden Erkenntnisdrang, den Zpieltried die andere Vater heißen müßte. 5chließ-lich sind auch diese Zweige des 5tsmmbaumes einem hauptast, dem friedevollruhigen vnschauen entwachsen: den fhätigen dünkt das stille forschen ebensorwecklos, wie der bunte veigen, mit dem Künstler freuden schaffen wollen.

was die Kärrner des handelnden Lebens in schwitzender Dumpfheitund knechtischer Massenfrohnde vollführen und was ihre Lenker und Herrenihnen mit feierlichem Ernste ru befehlen nicht müde werden, erweckt von

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