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ferne den kindruck, als sei es von aller Kunst durch manche 5tern-ivelte geschieden. Dber wer den wurzeln menschlichen Wissens undTrachtens bis in die letzten fasern nachgräbt, wird anderer Meinung,hat er ein wenig aristophanische Keckheit, so vermag er zu erkennen,datz die unverbrüchliche würde, mit der Staatsmänner und Könige,völkerführer und Völkerverführer erklären, das heil der weit ruheauf ihren Dtias-5chultern, viel von einer Vheater-Maske hat und datzauch diese 5chaustücke der Menschheits--Sühne Komödien sind. veneinzelnen, ja ganzen 6eschlechtern entschwindet der 5inn für dieseletzte Wahrheit nicht selten gänzlich: die vollen, die eine tausend-jährige Überlieferung ihnen eingeprägt hat, sagen sie auf, ohne datzihnen je noch der 6edanke kommt, es ist ein 5piei, das wir hiertreiben. Und doch kann es nicht anders sein: was hat aus VierenMenschen, aus wilden 5taatenbauer gemacht, wenn nicht der Drangnach Vhätigkeit, wenn man will, nur nach Lcwegung, derselbe Drang,der uns 5terblichen das 5piel in seinen niederen und hohen Sattungen,such in der höchsten, der Kunst, eingegeben hat. Die einzigen Arbeiten,die dem Menschen als unumgängliche auferlegt sind, Dahrungsgewinnund 5eldstschutz, teilt er mit dem vier, und er hätte sie honen hin-durch gleich dem Viere verrichten können, ohne sie weiter auszu-bilden. 5elbst die fortpflsnzung der Drt hat die Natur an das 5pie>und den öenutz aller viebes-formen geknüpft. Und so klingt zuletztnicht mehr wunderssin, datz alles Menschen-Werk aus dem in sichzwecklosen vhätigkeitstrieb hervorgegangen ist, den eben um seinerZwecklosigkeit willen 5pieltried zu nennen uns nichts hindern kann.
in der Urzeit mag dieser Drang am stärksten gewesen sein.5eine ersten Zwecke fielen in der vegel mit dem der Ernährung undvrhaltung zusammen, aber sie sind sicher eingegeben worden vondem Ledürfnis nach besserer würze dieses bisher so viel inhalts-loseren, so viel minder anregenden Handelns. Und zuletzt wurde dievhätigkeit selbst, wie jedes edle 5piei, sich vohn genug: nicht Nahrung,nicht 5tiilung des öeschlechtstriebes gab mehr so reiche öenüsse, wiedie freude an dem höheren, geregelten 5piei der Menschenthätigkeit.wer aber wagt zu behaupten, datz alle, aber auch alle Unter-nehmungen unseres Seschiechts, bis in die spätesten, reifsten Zeitenhinein einen anderen seelischen Ursprung haben? 6ewitz, die vageder Kindheit sind unserer öattung heute längst entschwunden, abersuch heute noch gilt ihre älteste Erfahrung: datz die Menschen ihren5pieien Sesetze zu geben wutzten, ist vielleicht der 5inn aller Kultur.
geregeltes 5piel aber ist nichts anderes als Kunst und so erscheintKunst als die 5chöpferin aller festesten und aller nüchternsten Werkeder Menschen, da wir doch gewohnt sind, in ihr nur die Lringerinleicht beschwingter freuden zu sehen, bis zum Überdrutz hat manuns ein halbes sahrhundert hindurch vertröstet, nur die 5orge umdie bessere Ernährung habe alle öeschicke der Menschheit bestimmt,aber man vergatz, datz noch ein edlerer vrieb unser Seschiecht be-herrscht, der nach 5elbstauswirkung. Datz ein veii seiner früchtedem Magen dieser aufrecht gehenden viere zugefallen ist, ändertdaran nicht das mindeste: es kommt nur in betracht, welcher vriebdie letzte Ursache war und niemand wird leugnen wollen, datz der