Richtung annehmen, so ist eS nbthig, daß alle 20—zaSchuhe Pflöcke von Eichenholz, der Erde gleich eiiitze-schlagen werden, wodurch dann die ersten Urlinien nichtallein erhalten, sondern auch jedesmal, und genau wie«der gefunden und bestimmt werden können.
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Die Natur erschafft aber auch Wege, die sich balddurch hohe überhängende, schauerliche Felsenwände durch«dringen und Hohlwege genannt werden, oder die durchwilde und kraftvolle Felsengewblbe, die die Natur (auchzuweilen die Kunst) durch'« Innere der Berge dffnet,und den Wanderer gleichsam wie durch ein Wunder, beimFackelschein, zur entgegengesetzten Seite führen. SolcheErscheinungen kommen freilich nur selten der nachahmen«den Gartenkunst zur Ausführung vor. Aber die Naturhat noch andere Hohlwege, die die Gärte» ganz leichtnachzuahmen und zu erschaffen im Stande sind; diesesind statt in Felsen in die Erde eingeschnitten. Die stei-len Seitenwände überdecken mancherlei Arten von glim«wenden und andern Gesträuchen, vorzüglich das Geis»blakt, die Waldrebe, die Brombeere, die Himbeere,der Hopfen, die Schlee'- und Weisdorn-Arten, mit derwilden Rose, dem Feldahorn, der Berberitze, demKreuzdorn, dem Schlingbaum (Viburnum lantana)mit dem Hartriegel, der Kornelkirsche, der Haselnüße,dem Spindelstrauch, der Rainweiden und noch viele an«deren, nebst einer großen Menge Feld - und Wiesen-blumen.
Aus diesem Gcwirre erheben sich auch noch hin undwieder Mandel-, Pflaumen - und Kirschbäume; auch er-scheinet zuweilen der gemeine Ahorn, der Vogelbeer.