I.
✓
Allgemeine Betrachtungen über dieneuern natürlichen Gärten, mit eint,gen Vergleichungen der vormaligensymetrischen Gartenkunst.
i.
Unsere heutigen Gärten, obschvn sie auch die Kunstgrößtentheils hervorgehen macht, gleichen nicht mehr je-ne» vormaligen künstlichen Garten-Anlagen, wo alleFonnen nach den strengsten Gesetzen der Regelmäßigkeiterscheinen mußten.
Die Natur ist eö, die den neuern Gärten zum Mu-ster dient; ihre so mannigfaltigen, unzähligen Bilder,die die schöne Erde zieren, schmücken nun auch unsereGarten, aber, ohne daß sie den allergeringsten Zwangeiner ängstlichen Nachahmung fordern. Diese Bilderder Natur stellet nun die Kunst, im Einklänge mit ihr,in mehreren zusammengesetzten Landschaften, in denGarten auf, die eine mit Geschmack verbundene Hal-tung in ein Ganzes vereint. Dieses Ganze, bereichertim Zusammenflüsse vieler ausländischen Bäume, Sträu-cher und Blumen, und geziert mit den Werken der al-ten und neuern Baukunst, erhebet sich dann zu einemGarten, wo die Natur in ihrem festlichen Gewände er«
x