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Beiträge zur bildenden Gartenkunst für angehende Gartenkünstler und Gartenliebhaber / von F.L. v. Sckell
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Welche vergebliche Mühe würde es kosten, den Ab-hang eines Hügels künstlich mit Instrumenten so zu bil-den, daß dieser auch zugleich jene leise einwärts gebogenenkleinen Konkavitäten, mit den vielen übrigen sanften An-schwellungen , die sich bis in's Unendliche vervielfältigen,an sich trüge, und wodurch einer solchen Masse Erdedas Schwerfällige, Einförmige genommen, und dafür dasder Natur Ähnliche, das leicht Bewegliche und Mannig-faltige in den Formen mitgetheilt wird. Dazu'kommtaber noch, daß wenn auch die Formen eines Hügels,auf diese Weise wirklich durch Garten-Werkzeuge, künst-lich und der Natur ähnlich nachgebildet werden könnten,dieses Bilden ja nicht durch den Künstler allein bewirketwerden kann; er müßte sich nothwendiger Weise derHände gemeiner Arbeiter bedienen, die gewöhnlich nichtden allergeringste» Begriff von den Schönheiten der Na-tur, noch von ihren Formen haben. Die zarte Wellen-Linie ist ja dieser Mcnschen-Klasse ganz fremd, undwenn sie diesem ungeachtet dergleichen Hügel mit ihrenInstrumenten gestalten müssen; dann können auch nursolche Formen erscheinen, die weder der Natur, noch derKunst mehr angehören, wie sich dieses wohl von selbsterwarten läßt und wovon auch viele englische Gärtendie augenscheinlichsten Beweise liefern.

5 .

Allein auch für dieses Bilden besteht eine eigeneDerfahrungs-Weise, durch welche der Gartenkünstler sei-nen Gärten Hügel geben kann, die sich der Natur bis zurTäuschung nähern, und dieses wird auf folgende Weisebewerkstelliget.

In der Natur giebt Hügel, die für sich allein,und ohne mit andern verbunden zu seyn, bestehen-