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Beiträge zur bildenden Gartenkunst für angehende Gartenkünstler und Gartenliebhaber / von F.L. v. Sckell
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auch alle Pflanzen, die der Künstler anwenden will,unter die Arbeiter vertheilt werden, damit es an keinerBaum- oder Stranchart mangele, wodurch der Ge-schäftsgang wenigstens so lange unterbrochen werdenmüßte, bis die mangelnden Pflanzen aus der entfern-ten Schule ersetzt werden konnten. Allein in einem sol-chen Fall wird die Stelle einstweilen offen gelassen undder Name der mangelnden Holzart hingesteckt. Freilichsieht man bei dieser Art, Pflanzungen aufzustellen, oftviele Arbeiter müßig stehen oder auf ihren Pflanzenbün-deln ruhen, weil manche Baum- oder Strauchartcn demGartenkünstlcr vielleicht erst nach einer Stunde nöthigwerden; aber demungeachtet ist diese Methode, die ftei-lich nur bei ausgedehnten Pflanzungen angewendetwerden sollte und die auch einen sehr geübten und er-fahrnen Künstler, der mit allen den schon früher 'er-wähnten Vorkenntnißen hinlänglich ausgerüstet seynmuß, voraussetzt, dennoch die schnellste, die zweckmä-ßigste und die wohlfeilste unter allen. *)

12 .

Nach vollendeter Pflanzung dürfen die Grubennicht ganz zugefüllet werden, damit sich beim Gießenoder Regnen das Wasser aufhalten und zu den Wurzelndringen kann.

») Meine angehenden Gartenkünstler, denen es noch anErfahrung und Gewandtheit mangelt, jeder Baum - undEtrauchart so geschwind ihre Stelle anzuweisen, mögensich vor der Pflanzung von ihren Pfianzenverkettungcn einVerzeichniß entwerfen, welches sie sehr erleichtern wird,ohne sich gerade ängstlich daran zu halten»