Kremser: Erste Fahrt des „Humboldt“. 75
Tab. IV.
Zahl derBeobach-tungen
Schicht
mitt-lere AHHöhe
Tom- At
peratur
0
3.3
2
900—10CO
954
— 0.25
92
— O.b
2
1000—1100
11,46 64
- <>-75
2
1100—1200
1110 C4
- 1.25 °'
229
—•0.7
2
1800—1400
1339 or
O 0
~ 2 '° + 0.4
3
1400—1500
1424 81
1.6 Q 2
1
1500—1600
1605 140
— L8 —0.2
3
1600—1700
164b q9
— 2.0 _ 1 0
3
1700—1800
1737
— 3.0
375
_ 2.2
2
2000—2200
2112
— 5 2
1
2200—2400
2367 2o °
— 6.6 — ]' 4
8
2400—2600
2477 110
- 8.1 -
3
2600—2800
2681 204
- 9.3 “ ’ 2
1
2800—3000
2972 291
— 10.4
3
3000—3200
3112 140
-' 0.8 As
1
3200—3400
3222 110
-11.7 -?■?
4
3400—3600
3485 263
— 13.2
4
3600—3800
3672 '
— 13.9
4
3800—4000
3866 194
—15.2
2
4000—4200
4136 270
— 16.9 2- '
3
4200—4400
4247 111
-17.5 ""°- 6
Bei der wechselnden Entfernung dieser mittleren Höhen ist durch dieblosse Differenz der Temperaturen noch kein rechter Einblick in die Tem-peraturänderungen in den einzelnen Schichten gegeben. Durch Benutzungder Werthe von Tabelle IV kann man jedoch durch lineare Interpolationoder auf graphischem Wege von 100 zu 100 Meter die Temperaturen er-mitteln; deren Differenzen geben dann unmittelbar die Temperaturabnahmeauf 100 m für alle einzelnen Schichten, (s. Tab. V S. 76.)
Die Temperaturabnahme, die bis 1.00 m durchschnittlich CK4 beträgtzeigt hiernach über 1000 m zunächst einen grösseren Werth (0.7), der sichaber weiterhin schnell verringert und zwischen 1300 und 1400 m sogareine Temperaturumkehr andeutet; zwischen 1400 und 1600 m ist zwarwieder Abnahme vorhanden, aber von ganz kleinem Betrage (0.1); über1600 m wächst sie sodann stark an und bleibt hoch bis 2600 m (durch-schnittlich 0.8), von da bis 3100 m verringert sie sich wieder bis auf 0.3,um höher hinauf wieder anzusteigen und zwischen 0.4 und 0.7 zu verbleiben.
Die Einzel werthe werden zwar wegen der Interpolation nicht immergenau der Wirklichkeit entsprechen, der Gang der Temperaturabnahme von