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Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
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Tab. VI..

cul, der dieſem Cylinder zur Grund⸗Flaͤche dienet, aus einer unendlichen

32 Architectura Hydraulica. Erſtes Buch.

08. 414. Haben wir nun bloß allein nur unſere Abſicht auf diejenige ewelche die recht⸗ wincklichte Flaͤche oder das Rectangulum AG HD auf ſich hat, 19nen wir dieſe Flaͤche ſochergeſtalt anſehen„als waͤr es ein Schutz⸗ Brett 1155Schleuſſe. Behaͤlt nun das Waſſer beſtaͤndig die nehmliche Hoͤhe E. F, ſo iſt bigche ihr Mittel⸗Punct des Nachdrucks, mit des Trapezii AIK D Mittel ⸗ FoaSchwehre O, einerley. Um ſolchen panck alſo ausfindig zu machen, wollen eGrund ſetzen, als waͤr hier der Punct N der Mittel⸗Punek der Schwehre des eguls IEK; Machen wir dannenhero folgende Benennung, EF ſey= a, EL 0 10EO, ſo iſt alſo EM== 2. EN b MN 22— 25 0 0SX 1

Nehmen wir nun an ſtatt des Flaͤchen⸗Innhalts derer aͤhnlichen Triageund AE D, vielmehr die Quadrata ihrer Perpendicular- Linien EL und EF, 09 0 NUnterſchied dieſer beyden Wadrate, welcher— aa— bb den Flaͤchen⸗ Ju 0Trapezii AIK D an;(per 9. 363.) Mithin koͤnnen wir nunmehro(per F. 51. au 900

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genden Æquationes folgen, nehmlich: 2 54 B 225 00 0

d abb— bbb* a==; Multipliciren wir die Groͤſſe a durch aar g 0 8

bekommen wir 2 de abb— bbb-taaa— abb= x, oder 2 Naa

„ We 3322 3 aa 90xk; Woraus wir nunmehro folgende allgemeine Regul fol nnen:(beS. 415. Wenn diejenige Srbiſchen Weite, die 1 dag 5Flache des Waſſers und dem Mittel- punct des Nachdrucks an einem dgBrert befindet, bekandt gemacht werden ſoll, ſo müͤſſen wir die groſſeſt„%neſte Waſſer⸗Hoͤhe aufs allergenaueſte abmeſſen, dieſe beyden Höhen cube ekleinern Cubum von dem groͤſſern abziehen, alsdann von dieſem Unterſchi eeDrittheile nehmen; und dieſe Groͤſſe durch denjenigen Unterſchied 740% 0zwiſchen dem Quadrat der allergroͤſſeſten Waſſer⸗Hoͤhe und dem Oadre tentkleineſten angetkoffen wird, ſo gibt hiernaͤchſt der heraus gekommene.verlangte Zwiſchen⸗Weite an. 5 9 die 1Zum Crempel: Wenn die groͤſeſte Waſſer⸗Hoͤhe EF, 6. Schuh, whnere EL 4. Schuh betruͤg, duͤrffen wir nur alſobald den Cubum von 4% neh delvom Cubo von 6, nehmlich 216. abziehen, ſo erhalten wir die Zahl 152. undgen Unterſchied, von deme wir Zwey⸗Drittheile, nehmlich 1013. nehmen en 1durch den Unterſchied derer Quadrate von 6. und 4, welcher— 20, dividik, ponſo gibt der kommende Qugtient, welches deutlicher J. Schuh, 9. Linien ihc,vor die geſuchte Zwiſchen⸗Weite EK O an. In dem folgenden werden wir e Machtzen von denen Mittel⸗puneken des Nachdrucks bey der Berechnung derjenigen,einſehen, die von einem Strohm oder flieſſenden Waſſer ihre Bewegung erhalt 10Geſtalten aber die Miktel⸗Puncte des Nachdrucks an denen Cie, fFlaͤchen ebenermaſſen nichts anders ſind, als die Mittel⸗puncde der Schwehn 1nigen Coͤrperlichen Groͤſſen, welche dieſe nehmliche Impreſſiones oder Na achedrucken, und wir mithin dieſe letztern Mittel⸗Puncte keinesweges bekandt me ehnen, bevor wir nicht vorher den Mittel⸗bunct der Schwehre von der Klau als 10will ich alſo dieſe Coͤrperliche Groͤſſe unter einer andern Geſtalt unterſuchen t eil 0396. Paragrapho geſchehen. Derowegen müſſen wir den Cörperlichen Innbanz dueraden Cylinders AB C ſolchergeſtalt in Betrachtung ziehen, als waͤr er 101 100chen vielen ſolchen Seiten⸗Flaͤchen EE GH zuſammen geſetzet, deren Di eiten 0 ögemeinen Zaͤrte, und die von der Axi IK an„gegen die allergroͤſſeſte En 16 faceABD zu, immer groͤſſer und groͤſſer werden. Ich nehme es der Berſean een can, daß, wenn wir uns in Gedancken die Vorſtellung machen, als war baz 0 10

centriſcher Circumferenzen, die ſolchergeſtalt eben ſo viel Kronen von eine

2 e. 625 onenZaͤrte kormiren, zuſammen geſetzet, nothwendig 5 jede von dieſen Breüſe Cylinder zutreffenden Elemento gleichergeſtalt auch zur Grund:

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