Wenn zwey Ge⸗ 85 i% ͥͤ 723 5 ifäſſe durch eine 5. 443. Haben wir weh prismatiſch⸗geformte Gefaͤſſe, welche 2 en
Communicati-
40 Architectura Hydraulica. Erſtes Buch.
Wir koͤnnen dann alſo auch vermoͤge derjenigen Zeit, welche ein Gefäß,
volligen Ausleerung gebrauchet
0
„diejenige Zeit in Erfahrung bringen, deren 90)
benoͤthiget ſeyn wuͤrde, um von der Hoͤhe des Gefaͤſſes herunter zu fallen;
e 0duͤrffen abermahlen nur folgenden Schluß machen und ſagen: Wie ſich die Gruche des Gefaͤſſes zu der Waſſer⸗Ergieſſungs⸗ Zeit verhalt, alf verb 10Flachen⸗Innhalt des Oeffnungs⸗ Loches zu derjenigen Zeit, deren ein
100
Rohre,(per 5. 429.)(die dieſes nehmliche Oeffnungs⸗Loch zur Grund 0
2
und mit dem Gefaß einerley Hohe hat,) zu ihrer volligen Ausleerung 115
ſeyn wurde; Welches alsdann die nehmliche Zeit iſt, die ein Coͤrper auch zu
gebrauchen wuͤrde.
ons Roͤhre an⸗ a 2
einander ver-
es gebrauchen immer ſchwaͤcher und ſchwaͤcher
würde, wenn das pers immer m
letztere unmittel⸗ herunter gebahr gleich unter 0 gefdem erſtern ſtuͤnd.
Beygefuͤgte
en, welche zwi-
guln der Bewe-gung des Gewaſ-
ſers, und der Leh⸗ Gemaze bes Sallilai Gewa
von dem FallſchwehrerCoͤrpeꝛ,anzutreffen.
Fig. y6. und 57.General For-mul woꝛaus manalle zu der Ermeſ-ſung des Gewaͤſ-ſers gehoͤrige Re-guln herleitenkan. 8
lichen horizontalen Flaͤche ſtehen, und durch eine Communications Noͤhre gverknuͤpfft ſind, und wir unterhalten das erſtere von ihnen beſtaͤndig voll Waſſelg
ere Gefaͤß zu ſeiner Anfuͤllung zweymafordert, als es erfordert haben wuͤrde, wenn es unmittelbahrer. 10 5 0unter das erſtere geſtellet worden waͤre; Weilen eben ſo, wie ſich die Obe 1des Waſſers ſeinen Waſſer⸗Paß naͤhert, deſſen Geſchwindigkeit in eben anol.
ehr und mehr verringert, der gegen denjenigen Punct zu, ausllen, wieder in die Hoͤhe ſteiget, oder ſo wie ſich diefennge Geſchlhdes Waſſers verringern wuͤrde, welches man durch den Boden eines ſolchen 0
15
0
0
50
mebeh50
6 1
ic
voll angefüllten Gefaͤſſes hindurch lauffen ließ, Welches alles genugſam aug 18 9
ein dergleichen Gefaͤß eben ſo vi
2
2
wegung ſchwehrer Coͤrper fuͤrzuſem eintzigen deutlichen Grund-
E
zeit mit ihren Wuͤrck⸗Urſachen in Proportion ſtehen.(per 6. 11.) Dennchen denen Re. Ji gantze Lehre bloß allein dahin 1 5 durchte öRaume(oder Spatia) unter ſich verhalten, wie die Summe derer von dachan erlangten Geſchwindigkeiten, herentgegen die gantze Theorie der Beeſſers schlechterdings darauf ankommt, daß ſich die durch gleiche GaLocher geſchehende Verſchwendungen untereinander verhalten wie d 0g
0 Geſchwindigkeiten.
aſſer⸗Groͤſſen, die Stelle
*
in Erfahrung zu bringen, deren man etwan benoͤthiget ſeyn moͤ diee 2 15 8 dene 1 0 dige h chte, 9 2,, K. 444, Dieſe bepgefügten Beyſpiele geben die vollkommene Uberein paSchluß Folge⸗ desjenigen gar d lich zu erk 5 Ve 1 5 50 0ang am dadurch wegung schnee echte e emen we bey de Bewegung des Gewaſſer undiejenigeüberein-ſtimmung zu zei-
2 Broͤſſen telle derer in dem erſtern Gegenſtand durchwandeyvertretten, ſo muͤſſen folglich die nehmliche Ad a e gemein 0. 441. Wenn an zweyen Behaͤltern, die an und vor ſich ſchon verſchche Hoͤhe haben, die Oeffnungs⸗Loͤcher O, O, dem Flaͤchen⸗Innhalt naungleich ſind, ſo koͤnnen wir die kleinen Waſſer⸗ prismata, welche in einerle g 0oder Augenblick aus denenſelben heraus lauffen, durch O und Oy ausdrue hlen ſie ſchlechterdings zu ihren Grund ⸗Flaͤchen nichts anders haben konnen, 0%Grund ⸗Flaͤchen dererjenigen Waſſer⸗Saͤulen, von denen ſie fortgeſtoſſen 177 fe 10 äzur Hoͤhe abermahlen nichts anders, als denjenigen Raum, den ein von dieß 10%chen Saͤulen abgeſondertes Waſſer⸗Plaͤttlein waͤhrend dieſem Augenblick nach 0gleich bleibenden Bewegung durchlauffen kan; Wie nun dieſe durchwanderte%eben der Verhaͤltniß ſtehen, wie die in dieſem nehmlichen Augenblick(Momet 0geuͤbten Geſchwindigkeiten,(per h. 147.) ſo koͤnnen alſo die Geſchwindigkeiten af
a el Zeit zur Anfuͤlung brauchet, als zur Ausleer ahiſt.(per 5. 441.) Dieſer Paragraphus wird uns in dem folgenden dieren, e
f
0fallen pfleget, welches ales insgeſamt doch mulSatze beruhet, nehmlich, d 5 7 5 Wie
1
Da nun in unſerm andern Gegenſtand, die n 1%10%0
976
0
1N 10
160ihm aber hernach unter beſtaͤndiger Erſetzung desjenigen, was heraus flieſſet/ Wknüͤpfft ind, ſo mahl gleich die voͤllige Freyheit, ſich in das andere Gefäß hinuber zu ergieſe, 7
braucht das erſte⸗ es geſchehen, daß dieſes letzt a fre zweymahl ſo erviel Zeit, um dasandere mit Waſ-ſer anzufuͤllen, als
derer Raume vertretten, weilen es hier ſchlechterdings nur drauf ankommt /n;zu bringen, wie ſich dieſe gedachten Prismata gegeneinander verhalten. Meaber diejenigen Waſſer⸗Saͤulen oder Ace
den Saß ſchlicſſen können; t:
5. 446. Da hiernaͤchſt
8 die Oeffnungs⸗ Löcher in zweyen verſchiedentlichen Zeiten T. t verſchndauer Waser brismara OMV, Ov eben ſo vielmahl in ſich enthalten, ſeerer Zeiten T. r, Augenblicke(Momenta) verfloſſen und voruͤbergangen wi
ben wir alſo zwey Gleichungen:
als
17 7
m== OV: O, welcher die bepbe 175
8
2——