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Caput II. Von denen Reguln der Eydraulie.
3e ſeines Fals/ mit der erlangten Geſchwindigkeit durchwandern
dan eher Haben wir ein mit Waſſer angefuͤltes Gefaͤß, und wir laſſen ihm die Ein allzeit voll
ſich durch eine in dem Boden angebrachte Oeffnung vollkommen aus⸗ unteꝛhaltenes Ge-es geſchehen, daß, wenn wir daſſelbige hernachmahls beſtaͤndig
ey an eben der Jeit, die es etwan mit der volligen Ausleerung zu-Wunde. viel Waſſer heraus laufft, als es deſſen in ſich enthaͤlt, wei-e
iten des Waſſers, welches ſich aus einem Gefaͤß ausleeret,
immer ret, zweymahl ſo
0 die geringer werden, ſo wie die Geſchwindigkeiten eines Coͤrpers, der von un⸗ viel Waſſer, als0 ad me be geſtoſſen 87 mithin, da dieter Coͤrper nach einer ſtets gleich⸗ bleibenden es 1 985 in ſich1% wn brmderlichen Bewegung mit Beybehaltung ſeiner allererſten Geſchwindigkeit, enthalt.
ac ft heöſſern Raum durchlauffen kan als derjenige wuͤrcklich iſt, den er etwan
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ein gendae 00che dedebe erhmlich nur folgenden Schluß machen und ſagen: Wie ſich der 5he det ſehrefä 8 effnungs⸗Loches, zu dem Flaͤchen⸗Innhalt der Grund ⸗Flaͤ-cis drlcderrblle alſo verhaͤlt ſich diejenige eit, deren ein Coͤrper bend ſiders 5 um von einer ſolchen Hoͤhe frey 1. der Hoͤ-ans gh Lem 4'ich( 174.) zu der geſuchten Seit. 2 weniger audiel ales das 3— Gift enthaltene aßen ſolchergeſtalt fuͤr, als waͤr es 1 5 Zeit be-face 1 dwaheleengen auf das Heffnungs⸗ Loch zutreffenden 5 575 05 7 805 derena 3 4 Cel dchen, a 75 daß d nb ale nehmlich ſo vielmahl der Flaͤchen⸗ Innhalt dieſes Oeffnungs-
Vbortio dect deöche des Gefaͤſſes enthalten ſeyn kan, ſo werden wir hieraus er-2 e
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n ſich enthaͤlt. 5 eDa wir nunmehro uͤberzeugt ſeynd, daß ein Coͤrper,
laththn gen und da elbſt ſeine Geſchwindigkeit verlohren haben,(per§. 157.) ſo mußah die Waste l Derſchwendung, ſo bald die allererſte Geſchwindigkeit beyö 16 Brade unterhalten wird, in eben der Zeit doppelt ſo groß ſeyn, alstür gef. 40 mit der bloſſen Ausleerung geleiſteer. e0 len, u, Wie nun ebenermaſſen ein Coͤrper, der von einer gewiſſen Hoͤhe herun⸗ Ein beſtaͤndig vollehrt. der am Ende ſeines Falls erlangten Geſchwindigkeit unter einer unifor-gleich ⸗bleidenden Bewegung, und zwar in der Helffte der Zeit, die ero ſel erunterfallen zugebracht, an eben dem Ort wiederum in die Hoͤhe ſteigena6 ue Ni len Ausgang genommen,(per b. 160. 161.) ſo muß es alſo auch hier in-agkeit haben, daß ein mit Waſſer allſtets voll unterhaltenes Ge⸗ gen nvoll ite derſenigen Zeit, in welcher es ſich etwan nur ausleeret, und dar⸗ zubringen moͤch-gent terhalten wird, eben ſo viel der Verſchwendung nach ausgiebet, 5 f04 1 i wenn er von ſen in ſich enthaͤlt.falt, in gleichen Zeiten, ſolche Raume(oder Spatiaz durchlaufft, dieune 76 öͤſſer und groͤſſer werden, wie die ungeraden Zahlen, 3,%% 9, 2c.dur gat) und ebenermaſſen, wenn er wieder in die Hohe ſteiget, die nehmlicheener verkehrten Ordnung wiederum zuruck leget, ſo folgt alſo hier-eſornigen Waſſer⸗Groͤſſen, welche ſich aus einem Prismatiſch⸗ oder)-onen Gefaͤſſe durch deſſen Boden ausgieſſen, in gleichen Zeiten nach
g immer geringer und geringer werden muͤſſen, ſo wie diejenigen
04 Wein der fuͤnfften, durch r. ausdrucken.ac„Wir
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die Waere leer und kleiner werden, die ein von unten aufwarts in die Ho-h eerper ſteigend durchwandert, und zwar aus Urſach deſſen, weilenes leſer Geſchwindigkeiten einerley iſt. Setzen wir dannenhero zum Grun-köſſe efaͤß leerete ſich in 7. Minuten voͤllig aus, ſo koͤnnen wir diejenigewelche in der erſten Minute heraus gefloſſen, durch 9, diejenige in derdurch 2, diejenige in der dritten, durch 5, die in der vierdten, durch
koͤnnen dann alſo gar fuͤglich diejenige Zeit bekandt machen, die Auf was Art die,1 Gefaͤß mit der voͤlligen 5 1 5 Zeit aus-A -
Denn, weniger auch die-
er Waſſer⸗Ergieſſung mit der Anzahl dieſer Waſſer⸗Saͤulen, in
0 ſeſen egen ſſe. ischen, wie es die Erfahrung bezeuget, die unter zu fallen.0 gabi dann ju Ende derſelben nicht ſo ordentlich geſchiehet, als beym Anfang,hel emen, die dere um mehrerer Genauigkeit willen, nur diejenige Zeit in genaueiner She dus Gefäß zubringt, um ſich bloß allein biß auf das Viertheil oder0 heuehnn auszuleeren, alsdann diejenige Hohe, in welcher das Waſſer nachger deys Schluß n eintrifft, von der erſtern Hoͤhe des Waſſers abziehen, und hier-herben Waſſer machen: Wie ſich die Quadrat- Wurtzel aus dem Unterſchiede* Hohen, zu der Quadrat- Wurtzel der groͤſſeſten Waſſer⸗ Hd-ch dieſenige iñ der Ober vation wahrgenommene Seit, zu
Wir