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Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
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7 8 Caput II. Von denen Reguln der Hydraulic. 69

9 Feen den ebenermaſſen mit antoachſet und wieder abnimmt. Ich verſtehe Verſchwendungke derer eyſpiel alſo: Wenn die Roͤhre„deren ſich der Her: Marioxte bedienet„bey einem gefall.

en d Schuh Hoͤhe, deren 60, oder auch gar nur 6. Schuh gehabt haͤtte, gen Deffnungs-

e bos, Waſſer⸗Verluſts zu der natürlichen Verſchwendung bey einem Oeff⸗ egans an bon 3. Linien, dennoch allezeit ſich wie z. zu 10. wuͤrde befunden haben; 5ſuſdungz⸗ 90 alſo zu erſehen, daß man gleichwohlen bey einem nur immer gefaͤlligenchen che die Verhaͤltniß des Waſſer⸗ Verluſts zu der naturlichen Verſchwen-de ey b. 499 ohne ſich um die Waſſer⸗Hoͤhe zu bekuͤmmern. 3 sdaddeln So bald wir alſo diejenigen beyden Glieder gefunden haben„welche Auf was Art diefue wi iß des Waſſer⸗Verluſts zu der natuͤrlichen Verſchwendung angeben, wuͤrcklich⸗füͤrfal-101 deres das kleinere Glied von dem groͤfſern abziehen, ſo gibt der Unter⸗ e eeAmden ſelben die Ausdruckung der wuͤrcklich⸗ geſchehenden Waſſer⸗ Ver⸗ eN bbc den; Folglich iſt deren Verhaͤltniß mit der nakürlichen Waſſer⸗ Verſchwen⸗ haͤllniß des Was-8 in 496, Paragrapho angefuͤhrten Beyſpiel 277(oder wie 77. zu 80.) 17 15 der.„ 3 80 35 45 welpe 1351 b gen wir glſo auch die Verhaͤltniß der wuͤrcklich⸗ geſchehenden Waſſer⸗Ver⸗ ie zu 25 5eg mie der naturlichen Verſchwendung bey einem gefaͤlligen Oeffnungs⸗Loche ge-N wir nur noch allein die ich zugleich auf die Waſſer⸗Hoͤhe beziehende na-ſben oeh ae Verſchwendung auf Secunden oder Minuten gerichtet, vermittelſt un-Cle lid 7 en ausfindig machen; Denn, ſo bald wir dieſe drey Glieder bekandthe, dolle 0 zicht ſeyn, die würcklich⸗geſchehende Verſchwendung zu erfahren. Zum33. 0 en wiſfen allbereit, daß ein Waſſer⸗Behaͤlter von 7; Schuh, 6. Zollen Hoͤ-K. ludt, Oe nungs⸗Loch von zwey Zollen im Diametro, waͤhrend einer Secunde,90 90 1075 Drachmen Waſſer als natürliche Verſchwendung ergieſſen muͤſſe.(perdhe Jaden Tur nun vor jetzo kaum erſehen haben, wie die Verhaͤltniß der wuͤrcklich-N unge aſſer⸗Verſchwendung zu der naturlichen Verſchwendung dieſes nehmli-den 10 Loches durch 77 angegeben werden koͤnne, duͤrffen wir alſo nur folgen-ö laß; 8 80 5 i 8 5 eN en und ſagen: Wie ſich verhaͤlt 80. zu 77, alſo verhaͤlt ſich 332. Pfundtvir dlerdten Gliede, welches ohngefehr 28. Pfundt, 14. Untzen, z. Drach-0 gal herz ich⸗geſchehende Waſſer⸗Verſchwendung angiebet, mithin der Waſ-dae ger 499. e 4. Pfundt, 2. Unzen, r. Drachme betragen muß.„, Auf was Art derver, y e deter Damit nun aber auch ein gefaͤlliger Behaͤlter in einer gegebenen Zeit fürfalende Waſ-200 der ung wirte Menge Waſſer wuͤrcklich ergieſſen moͤge, muͤſſen wir entwe⸗ ſer⸗Verluſt wie-Habe 5 dem s anders desſenigen Oeffnungs⸗Loches bedienen wollen welches wir der erſetzet wer-hütet beſmebreſt„480, Paragrapho angegebenen Art finden werden, die Waſſer⸗ den kan.lar wi ſtget, 0 damit der Behaͤlter, weilen das Waſſer alsdann mehr Geſchwinbeldern miſſen, der fuͤrgeſchriebenen Zeit die begehrte Menge Waſſer ergieſſen moͤge,zuähret dame wenn die Waſſer⸗Hoͤhe immer einerley verbleiben ſoll, die eit ver-Waſſen die us den Waſſer⸗Verluſt wieder erſetzen könne. Wird nun etwan garbenfte⸗ Een welſungs„Zeit und Waſſer⸗Hoͤhe bey ihrer einmahligen Beſchaffenheit155 leu ir ein ſolches Oeffnungs⸗Loch ausfindig machen, deſſen wuͤrcklicheden d. ehro ſeden der Begehrten, vollkommen gleich ſey. Dieſe drey Falle wollen wirduch Oe 100, G. ins beſondere unterſuchen. 5 1 310 wel nt ung enennen wir die wuͤrcklich⸗ fuͤrfallende Waſſer⸗Ergieſſung eines ge⸗ 1 des er-„ fiche man; die Foches mit dem Buchſtaben e, deſſen naturliche Waſſer ⸗Verſchtwen⸗ fe Waſſel. Hohebia der mihm m oͤhe des Waſſer⸗Beghaͤlters mit h, herentgegen diejenige Hoͤhe, Wehn,0 Auw allichen fetch laſſen, damit die wuͤrcklich⸗ fuͤrfallende Waſſer⸗Ergieſ⸗ daduch pie wͤrck-Feb ſech ſchen, I gleich werde mit dem Buchſtaben e: So haben wir alsdann in Er⸗ lch; ſürfalende0 Behs alten da ſich die Verſchwendungen oder Waſſer⸗Ergieſſungen VerſchwendungJhaͤ g

ter1 de eiteter he wie die Geſchwindigkeiten, oder wie die aus denen Hohen der naturlichen

ithſz en ſo was gezogene Ouadrat Wurtzeln, wenn nehmlich die Ergieſ⸗ gleich gemachtN* chen alſo 8 wie 8 5 Locher einander gleich ſind,(per. 48.) werden sol.g n e Verhaͤltniß⸗Satz ae, nau.: x, woraus hiernaͤchſt zu folgern ſtehet, daß unh= x,lende weite i. 5 eſſ benehmen, daß, wenn einmahlen die Verhaͤltniß der wuͤrcklich-m diercgieſſung zu der naturlichen Ergieſſung bekandt iſt, wir ſchlech-endViige Hohe ausfindig zu machen, welche dem Behaͤlter zu-wolſer⸗Verluſt wieder erſetze, die beyden Glieder, nehmlichn beydüͤrcklich ⸗fürfallende Waſſer⸗ Ergieſſung quadriren, dasi den Qadratis durch en Hohe multipliciren, und das

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