Band 
Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
Seite
86
JPEG-Download
 

Wenn zwey ſo F. JJ. Es folgt hieraus, daß zwey dreyeckigte Ausguß⸗Löcher in ahlaͤhnliche als nerley Ermeſſungs⸗Maaſſe haben, aber in verkehrter Lage angebracht ſind⸗ ee!“gleiche dreyeckig. Zeit keinesweges eine gleiche Menge Waſſer ergieſſen koͤnnen, weilen ſich die e“

wohl aͤhnl

ke Ausguß⸗Loͤcher e 10 015 wee andern verhält, wie ſich'. zu 3, oder wie ſich z zu 2. verhalt.

aſſer?) g ö5 92 Waſſers wendung beygebracht, und werde dergleichen in der Folge noch weniger 10zutreffen, ſo ver⸗ſen die vorher beruͤhrten ſchon hinlaͤnglich genug ſeynd, diejenigen zu berguge 1galten ſich ihre es ſchwehr fallt, dieſe Sachen ohne Beyhuͤlffe derer Zahlen zu verſtehen ghfehlungen ge den verbunden ſeyn müfſen, daß ich die Gedult gehabt, und mich hiermien w.geneinander wie Belieben gerichtet. i

3. 2.

70.

Eine aus denen dung des erſtern,(kig. 69.) bekandt erhalten, wenn wir die Zwey⸗ Dievorhergegangens Fedtanguli KB C ſamt denen Zwey⸗Fuͤnfftheilen von der Summe 1nue er. EB und Fe H, durch die groͤſſeſte Waſſer⸗Geſchwindigkeit multhil

mb, fle bie Af 3 useg; Weich. 42. Nicht weniger auch die Verſchwendung des andern Oeffin,

dung ſolcher Aus⸗(Fig. 70.) bekandt werden muß, wenn wir die Jwey⸗Drittheile des Keftanguß⸗Löcher/ die ei⸗ ſamt denen Vier⸗Fuͤnffzehentheilgen von der Summe derer Prangene Figur wie Tra-peaia haben, und 6.e des Waſſers hinauf reichen, ſolchergeſtalt, daß die Spitze des erſtern unghinauf reichen.Fig. 71. und3

Eine kormul um a; die Grund⸗Linie CA oder CE, b; BE, e; EA, h; BA, n; EF, Cale HI, y; ſo koͤnnen wir bey der 71. Figur vermoͤge derer aͤhnlichen Triange 10chwen. i* 1 bx„ edreyeckigten Aus ſen: h: b= Xx:= GH. Multipliciren wir— dx;guß⸗Loches zu er⸗ h 5 ir durch f 10meſſen, deſſen Gip⸗ 5fel unter demWaſ-ſer⸗Paß des Waf—ſers befindlich.

Fig. 71.

Fig. 69. und haben, deren Seiten B C und Ab einander parallel ſeyhnd, und deren Gipfz

86 Arxchitectura Hydraulica. Erſtes Buch-%

Von dieſen beyden vorhergegangenen Faͤllen habe keine in Zahlen a

9. 546. Es folgt hieraus, daß, wenn die Auguß⸗Loͤcher die Figur wi

an den Waſſer? Paß des Waſſers hinauf reichen, wir alſobald die Waſſer ge

durch die groͤſſeſte Waſſer⸗Geſchwindigkeit multipliciren. see548. Wenn die beyden Triangul CEA nicht gantz biß an den. 1110 00

0Linie des andern, unter der Spitze der Parabel, B, ſtehen, muͤſſen wir al iumente dieſer Triangul durch die mit dem Paraboliſchen Abſchnitt AEF D gel 0Ordinaten multipliciren. Nennen wir dannenhero den Parameter der Pata“. 1

bxydx für die Differentielle der Coͤrperlichen Groͤſſe(oder Sclidt); Do ln 5wiſſen, daß pe* px= yy oder x= yy— pe, deſſen Pilferente 0 00D ayd y: und wir ſetzen alsdann in bxydx den Werth von* und von q. N8 4 a a. 8 7 4wir: aby dy— 2pbcyydy, deſſen Integrale aby— 2b, 170F röpbnabermahlen an ſtatt derer Groͤſſen 1 und 1 deren Werth, ſo kommt: 20 1 7

b1

crpx— ⁊2be C X Ape pR 2b& x- A 1 12b d cx Vp px; Nehmen wir endlich an,» ſey o. L Aud 7168 i 5 b 1Article 664. pag. 76.] ſo bleibt 2 bec pe— abe pe=.

5h 3 77

60

——

2 85 1 5 0 5 b 6 0uͤbrig, welches, wenn wir es unter verkehrten Zeichen hinzu thun 5 5 7

pe cupx— 2beœe d cx Vpe px + Abec q. i 8 5 1Wenn 3 h 5 l 5 4* gleich h wird, ſo bekommen wir die Gleichung 5 5 a ü

— 8 f ieſer Grafde r N= a. Subſtituiren wir dannenhero den Werth dieſer ea) a geg

gehoͤrigen Ort, ſo bekommen wir, nachdeme alle Glieder(oder Terme 5 0%

Benennung gebracht worden, bd 4 sann A 4c— io

15 h 8 5