1885 Architectura Hydraulica. Erſtes Buch.
ejedem Staͤmpffer⸗Zug, in einer ſolchen geringen Menge, daß man aberme hehr an der t Ge„als von Seiten der Geſchwindigkeit gewinnen 1 0Wie nun aber, hauptſaͤchlich bey einer ſolchen Machine, dahin N ges.
muß, daß in einer gewiſſen fuͤrgeſchriebenen Zeit, durch die Bewegung 105 00 0Rades, in Anſehung deſſen man ſich, was ſo wohl den halben Durchmeſſewas die Groͤſſe derer Schauffeln anbelangt, nach der Gelegenheit des Ot eh 0zu richten gezwungen geweſen, die moͤglichſt⸗groͤſſeſte Menge Waſſer 00 0werde: ſo erſehen wir auch hieraus gar leicht, daß ihre Vollkommenheit 10 cankommt, die gantze Sache ſolchergeſtalt einzurichten, daß jeder Plomp⸗ 15 10%lein eine groſſe Menge Waſſer auf einmahl zum Steigen bringe, ſondern da 15der moglich ⸗gröſſeſten Geſchwindigkeit herauf ſteige. Da nan inzwiſchen z elichſt⸗roͤſſeſte Wuͤrckung dieſer Plomp⸗Staͤmpfer nothwendig auf der gung 9ckung des Waſſer⸗Rades beruhet, ſo wird alſo auch unumgaͤnglich erforde aſes Waſſer⸗ Rad die groͤſſeſte Bewegungs⸗Krafft beſitze, die nur moglich
ehhſolche auch dadurch denen Plomp⸗Staͤmpfern zukommen laſſe, oder mit 0bringe: das iſt, daß das Product aus dem Anſtoß des Strohms in diedes Waſſer⸗Rades, das allergroͤſſeſte von allen denenjenigen ſeyn muͤſſe,Art je formiret werden koͤnnen. ä 5 aal
5 N Da wir nun die voͤllge geſamte Geſchwindigkeit des Strohms gal ageine gerade Linie ausdrucken koͤnnen, ſo laufft dannenhero die gantze Au Hack 10
dieſe gedachte Linie auf ſolche Art in zwey Theile zu theilen, daß das bro oeh
Quadrato des einen Theils in den andern, das moͤglichſt⸗ gröſſeſte parallele
* gebe, welches je auf ſolche Theilungs⸗Art herfüͤr zu bringen moͤglich it. ber ddes auf der gantzen Laͤnge dieſer Linie lediglich nur ein einiger gegen das eine 0 11 Ende dieſer Linie angenommener bunct vorhanden, der allem unſern Binhnuͤge leiſten kan, ſo erſehen wir hieraus, daß es hier ein ſolches Marin, ach
ches nicht leicht anders als durch die Dißferential- Rechnung ausfindig zu 10Ich habe mich bey dieſer Materie, die zu ihrer Erklarung nur ein f
ſchreiben, und überdem auch gefunden habe, wie es eben nicht ſo leiguch ſelbſt denenjenigen, die eine groſſe Wiſſenſchafft zu beſſtzen in der 19,hen, in deutliche Erkaͤndtniß zu bringen, daß es ein wichtiger Schlee e olſchlieſſen will, je mehr das Waſſer⸗Nad Geſchwindigkeit beſaͤß, je groͤſndie Wuͤrckung der Machine ſeyn. ge 10h„ 16 Bey der Ermeſ⸗. 798. Setzen wir zum Grunde, das Ausguß⸗Loch FHD file, 1 107 8 ſung des Waſſer⸗ und das in dem Raum FM enthaltene Waſſer ſey todt oder ſtuͤndt, ebeStoſſes iſt es ei ubrigens auch die Laſt Pan, als ſey ſie nicht mehr da, ſo wird dieſen wü3 5 che die Anſtoß⸗Flaͤche X O M Amit einer allſtets gleich⸗ bleibenden Ges 1 0. unbeweg⸗ der Direction K vorwarts mit fortſtoͤſſet„ die nehmliche potenz 105 del 1%liche Anſtoß⸗ Fla werden wuͤrde, um dieſe Anſtoß⸗Flaͤche mit dem Anſtoß eines Strohm der An 9%
che loßgehet,oder nehmliche Geſchwindigkeit beſaͤß, im Gleichgewicht zu erhalten: Denn 5 guß 15ob dieſe Auſtok⸗ allezeit durch das(Wadlrat der Geſchwindigkeit des einen oder andern Tbegen dase anſtoſfe 92 5 Waſſer gegen die Anſtoß⸗ Flache, oder die Anſtoß⸗Flaͤche g 15 7. 5. 799. Wenn aber die vorjetzo beruͤhrte Anſtoß⸗Flaͤche dem 90 alen 60Waſſer andringt. Loche herauslauffenden Strohme entgegen gehet, ſo hat die boten 11 bg 1Wenn eine An⸗ gen Stoß, deſſen die Geſchwindigkeit des Strohms vermoͤgend ſeyn m schl fſtoß⸗ Fläche gegen zugleich denjenigen Trieb auszuſtehen, den ſie vermoͤge ihrer eigenen 930 75 Weinen Strohm an noch herfür bringt: Mithin muß der aus dieſen beyden Theilen ihrer? wah 659
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dringt, muß der N g 0 f.˖ ſchehen⸗ folgende Widerſtand, durch das Quadrat von der Summe der Gesch, das ede Saß, 255 ſtoß⸗Flaͤche und der Geſchwindigkeit des Strohms ausgedruckt werden dedas Quadrat von zum Exempel der Strohm in Zeit einer Secunde drey Schuh Geſch roh 6
der Summe der und die Anſtoß⸗Flaͤche in dieſer nehmlichen Zeit, waͤhrend ſie 05 1710 fei
Geſchwindigkeit. 5 8 5 37 19des Strohms und ſteiget, eine Lange von zwey Schuhen zuruck legete, wuͤrde ſie 2 5 chawe
Geſchwindig' ſtehen, als hielt ſie dem Nachdruck eines andern Strohms dasfel de Aueh, in Zeit einer Secunde fuͤnff Schuh Geſchwindigkeit beſäͤß, oder alsFlache ausge Geſchwindigkeit in einem ſtillſtehenden Waſſer beweget wurde. Denndruckt werden. ne Anſtoß⸗Flaͤche davon fliehet, und ſich gleichſam vom Strohm 905die Geſchwindigkeit dieſer Anſtoß⸗ Flaͤche von der Geſchwindigkeit des veſcher
muͤſſen, um diejenige gemaͤſſigte Geſchwindigkeit zu bekommen, mik. e denſen wird,(per. 585.) ſo iſt es gantz natuͤrlich, wenn die Ano he G
000.
entgegen gehet, daß wir ihre Geſchwindigkeit zu der Geſchwindigkeit 1zu thun muͤſſen. a 285