122 Architecküira Hydrauliea. Erſtes Buch
chen Menge Rupffer im Waſſer; Und alſo haben wir: a: b= K 4
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Wie ſich die Schwehre des als lauter Finn betrachteten Metalls, zu Seng
der Schwehre im Waſſer verhaͤlt, alſo verhaͤlt ſich auch die geſuchte!zu deren Verluſt im Waſſer; und alſo haben wir abermahlen: a: d a 1Vermoͤge dieſer beyden Verhaͤltniß⸗Saͤtze folgt aber nothwendig, daß. 5
Wie nun die beyden Groͤſſen- und y das Kupffer und Zinn, woraus chen debeſtchet, vorſtellen, ſo bekommen wir von neuem die Gleichungen: ͤ* 5Da- u. Setzen wir 1 vorjetzo kaum gefundenen Werth vonangegebene Gleichung* 55 b, ſo bekommen wir an deren ſtatt die Gac ve dY b, oder dy— ye ab— ae, oder 5. e,Setzen wir abermahlen den vorjetzo erhaltenen Werth von y in die Gleichunge 110b 1 5 N 4 a— y, ſo kommt:*= a. e Unternehmen wir nun in 800 00nige, was dieſe Gleichungen denen Buchſtaben nach, angeben, ſo werden adaß x= 137 und). 28. l eVourſetzo duͤrffen wir alſo nur ſchlieſſen: Wenn in 163. Pfundt Metal. c 0Zinn enthalten, wie viel wird deſſen in der gantzen Schwehre der Canone 07200. Pfundt enthalten ſeyn? ſo werden wir ohngefehr 894. Pfundt vors“folglich 4306. Pfundt an Kupffer erhalten. ö eeeWie nun in denen beyden Zahlen 4306. und 894, keinesweges die Vage2. zu 3. enthalten, weilen wir gleich anfaͤnglich weit mehr Zinn in dem Mellmen haben, als wüͤrcklich ſeyn ſollte, ſo wird auch leichtlich folgends in 10bringen ſeyn, wie viel Kupffer annoch hinzu gethan werden muͤſſen, damit eſchung nach ihrem rechten Maaß geſchehe; Denn wir durfen nur folgendenchen: Wenn zu z. Plundt Zinn, 27. Pfundt Kupffer genommen wird megſich alſo zu 894. Pfundt? ſo werden wir finden, daß 7450. Pfundt Kupffe 90werden muß; Weilen das Stück aber albereit ſchon 4306, Pfundt Kupffen,ret, ſo duͤrffen wir auch nicht mehr, denn nur noch 3144. Pfundt hinzt chuDie Hiſtorie erzehlet, daß, als klieron, Koͤnig zu Syracuſa„ undſchmidt 18. Pfundt Gold gegeben, um ihme hieraus eine Crone zu machelldann, wie dieſelbe fertig war, gern wiſſen wollte, ob ſie auch pur laubweilen er argwohnete, als konnte der Goldſchmidt vieleicht viel Silbenmiſcht haben, ſo hat er ſeinen hierinnen gehegten Zweifel dem beruͤhmten 70getragen, welcher nicht ſo gleich gewahr werden konnte, auf was Art ervergnuͤgen moͤchte. Einsmahls aber als er ſich im Bade befand, und ſeileder Aufloͤſung dieſer Aufgabe beſchaͤfftiget waren, wurde er gantz loͤtziwas vor einen Weg ſolche aufzuloͤſen, dadurch aber in ein ſolch Vergner alſobald das Bad verließ, und nackend nach Hauß lieff, um von demſe dgdaſelbſt angemerckt, die Probe anzuſtellen, ohne hierbey wahrzunehmen 1Kleider mitzunehmen vergeſſen, und unterwegens geſchryen: Ich hab es 9971
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hab es gefunden. i ſerDb nun gleich die Metalle uberhaupt ſchroehrer ſind, als das Maudieſes dennoch keinesweges, daß eine zinnerne oder kuͤpfferne hohle Kugel ter ilnicht ſchwimmen ſollte, in ſo fern ſie nehmlich dem Gewicht nach leich itSchwehre einer ſolchen Waſſer⸗ Gröſſe, die an Gröſſe der Kugel gleiche
F. ſchlechterdings nur mit der Schwehre einer ſolchen Menge Waſſer im% eEier kan, die an Schwehre ihrer eigenen gleich iſt. 5 deſſen e,berhaupt ſchweh⸗ 9. 629. Es kan auch geſchehen, daß ein gediegener Coͤrper, mirer iſt, als das uberhaupt, viel wichtiger iſt, als die Schwehre des Waſſers, denne mdWaſſer, kan ohn⸗ waſſer ſchweben, und ſich mit dem ſelben im Gleichgewicht zu behaupten erbau 00geachtet eee nehmlich an einen andern Coͤrper befeſtiget iſt, deſſen Schwehre uͤbeg 1%%ga aufer er als die Schwehre des Waſſere. Zum Trempel: Wenn das ric eh ande
lt werden wo ter als nur biß auf die Hohe ß im Waſſer ſteh nnen wir hierbe g,
em die o et, ſo koͤnnen wir hier ret! ch, 1 berenna e 90 6feſſiget iſt, der uͤ⸗ Theil EE D G aber ſolchergeſtalt anſehen, als haͤtte er gantz und 9a, anne ebekhaupt leichter Bangen wir nun an dem Mittel ⸗Punct der Schwehre dieſes Prismatis
als das Waſſer.