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Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
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Figur iſt endlich der Grund⸗Riß des Reller⸗Geſchoſſes, wo eigentlich 1715 11 90

Rad und Getriebe befindlich iſt. In dich iſt. In dieſes Geſchoß kan man auf 70 1 be 1 5

angelegten Stuffen durch eine Thuͤr eingehen. Der Eingang der

ſchiehet an der Seite K. auf einem ſehr gemach in die Hoͤhe laufenden 8d der

Allgemeine Be⸗§. 690. Dieſe Saͤ ühle iſt zwi 8f„ 8. 690. aͤge⸗Muͤhle iſt zwiſchen dem Fluß Oyle unſchreibung einer qufgefuͤhret worden, und weilen an dieſem bn 85 11 853

daſelbſt zugleich auch mit einem Schutz⸗Brett verſehen woö 9 der Weite NI. gefangene Gewaͤſſer veſhe 5 dem GerinneAbhang oder Kauſches mit heftiger Geſchwindigkeit berab flieſſenwir nunmehro die vierdte Figur, ſo werden wir gewahr werden, wievon dem Gewaͤſſer ſeinen Trieb empfaͤngt, und wie an der Welleein Stirn⸗Nad O befindlich, deſſen Fahne in die beyden GetriebeDas erſte von dieſen Getrieben trifft auf eine Kurbel(zu, vermit

Steigen und Fallen der Saͤge zuwegen gebracht wir Das andere e deſthſtecket an einer Welle 8, um welche ſich 4 Seit alndinden fit mit Taff 90das zum Saͤgen gewidmete Holtz herbey ziehen kan, anbey alsdann, 10 10 0

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Getriebe nur bloß zu dieſem Gebrauch herum lauffen ſoll, man ſolch

Zaͤhnen des Stirn⸗ Rades entledigen darff, wenn man haben will, a5hie m

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3 ſo hat man alſo einen Canal K L. angeleget, der bey Mein Gefaͤlle oderdaſe1 woe 10diet r e

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In der erſten und dritten Figur kommen uns abermalen die Waſſer⸗ 90

ruͤrten Stuͤcke zu Geſicht. Denn erſtlich ſehen wir den Stand des

das Stirn ⸗Bad O, welches in das Getriebe P eingreiffet, die Kurbel

die Saͤge T beweget wird, deren Saͤge⸗Gatter VX in denen Fa

2

2

derer Gatter⸗Säͤulen faͤllet und ſteiget: Wes 7

. 5: Weshalben an dem unte;

Saͤge⸗Gatters,[ Fig. 1. und zwar vermittelſt einer eiſernen G 115Ne

eiſerner Boltzen hindurch gehet, der ſo genannte Lencker befeſti

dem zweyten Kupfer⸗ Blat aus der achten Figur deutlicher abzuncheſg en

Ende dieſes Lenckers befindet ſich ein Oehr wedurch gehet. Die Kurbel ſelbſt hat 15. Jol Bug ober 155 der

hiernechſt alſo das Getriebe P, die Kurbel herum zu treiben anfaͤngt

Lencker gantz ohngehindert frey ſpielen, und der Saͤge die Bewegung

aber, vermoͤge des Kurbel⸗ er Oaggen als fallen muß. Bugs, beſtaͤndig auf eine Hoͤhe von;

O.

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ung.„ alö bieben/ cSole 15

Fi» 9. 220 a f ö i inriFig. 9. und§. 691. Um nunmehro aber auch von derjenigen Erich hee

10. Begriff zu bekommen, nach welcher der zum ſaͤgen gemidmete StaAi edagen 115 ſen wir aus der zweyten, neundten und 111 1 5 er ehhwelchen der zum Jen oder Nuchen verſehene ſogenannte Straß⸗Baͤume fer,ſägen gewidmete Brett⸗ Boden der Muͤhle befeſtiget ſind, und eigentlich zu del 5Stamm zu liegen ger⸗Staͤtte eines liegenden Gatters g, g, ſo der Klotz-Wagen!1 alſtets in welcher ſich ſolchergeſtalt gar leicht von einem Ende derer Falten bis!e nenſelben bewegen kan. Man erſiehet noch ferner wie dieſer Kloet. age mit dem uͤberzwerch gelegten ſogenannten Kuhe⸗Schimme5 500 eich in demſelben zwey Zoll tieff eingeſchnitten iſt, damit er, ohefeſtiget zu verbleiben, dennoch ſeinen Ort ohnverruckt allſtets b 51

mel K, der aus einem Stuͤck von einer dicken Bohle beſtehe

zugeſchnitten, daß er ſich zu beyden Seiten in die Wagen Baume Fun

der gantze Schemmel ſich laͤngſt dieſen kaum gedachten Waab ſchieben laſſe, darbey aber aus der Kichnung 0 ihme gene. Dieſen nemlichen Schemmel aber auch hernach an denen

ten, wo er eigentlich inne ſtehen ſoll, bedienet iersu in eihre Stelle einnehmen, und nach der Hoͤhe N ceZinckeln u

obere

denſelben hindurch geſtrecket worden, nach rechten Winck-geplattet ſeynd, ſo daß ſich ein jeder in 8 der Dicke derer 0

angebrachten Faltz einlegen kan. Die Enden dieſer Boltzen

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Nicht⸗Schemmel hervor ragen, ſind annoch beſonders delle n B 1

hindurch geſtecket werden koͤnnen, dur g ung di 1„durch deren Anſtreng woben gedacht e be,

mel mit dem Wagen feſt vereinbahren muͤſſen. Auf de

wel I. I. und uf diesen votjeho beschriebenen Richt⸗Schemm. Nicheehen

zum ſägen gewidmete Stamm! zu liegen, nach deſſen LangeSchemmels genommen werden 5 a 1 en aber

g 900 derſelbe doch unumgaͤnglich allſtets verbleiben muß, ſeitwal

0 7 2 a e i 0welchem die Saͤge hier wuͤrcket, dieſen Stamm! aus ſeinen 15 0 fende

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nemlichen Wagen ruhet aber noch ein anderer ſogenannter 139 5 zu ante 105 0

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