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Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
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Waſſer⸗Bau⸗Kunſt. Drittes Buch hEs folget alſo hieraus, daß die Lufft und Waſſer⸗ wenn ee heneinerley Muͤndungen oder Oeffnungen heraus dringen, man meg, Stb

ges Gewicht auf die Scheibe aufſtellen, ſie dennoch vermoͤge ihre aſsek ella ö

ſchwehren Laſten das Gleich⸗Gewicht behaupten, ohngeachtet das zes ehtere und ſchwehrere Materie iſt, als die Materie der Lufft. aue ih

daher kommt, weilen die Lufft mit einer weit groͤſſern Genimmt, als das Waſſer. f„enen Erfahru.Dieczeſchwindig, 9. 838. Man hat nicht weniger auch aus verſchiedenen 9 1555 5 malgröſ funden, daß, wenn etwan dieſer Schlauch⸗foͤrmige Cylinder gal fene121955 als die let geweſen, derſelbe eine vier und zwantzig mal längere Zeit zu geenGeſchwbadigkeit rung hat haben möſſen, als wenn er nur mit eufft is angefüllet Sendes Waſſers, wo⸗ Hat das Waſſer zu der volligen Ausleerung des Schlauchs135 1 lien ueber Sch 1 daß feen als nur eine 17als Waſſer mit alſo ein neuer luß, daß, wofern ein Lufft⸗Strahl, verleichen Lrafeh, liche Würckung thun ſoll, als ein Mae Srrall, in do ern ehmena 1 10 29 en, aus gleich⸗groſſen Muͤndungen oder Oeffnungen ihren Ausgang öſtands⸗Flaͤche digkeit der Lufft, 24. mal groͤſſer ſeyn muͤſſe, als die Geſchwingkelwürcken oderſo z, Weilen nun der Nachdruck oder die Kraffte der Lufftſen ſollen. wie die Quadrate ihrer Geſchwindigkeiten; ſo folget hieraus, 5105lich 24. Grad Geſchwindigkeit beſitzet, ſie mit einem ſolcheme,der 576. mal groͤſſer iſt, als derjenige, mit welchem ſie wuͤrcken 10nur einen einigen Grad der Geſchwindigkeit beſaßß. Da mu 15 w24. mal groͤſſer ſeyn muß, als die Geſchwindigkeit des Waſeg wegleichen Nachdruck wuͤrcken ſollen; ſo iſt leicht abzunehmen Neſer einerley Grad der Geſchwindigkeit beſitzen, das Waſſermehr Krafft habe, als die Lufft, nemlich, der Nachddes Waſſers ſtehen in eben der Verhaltnis, wie dieder Zahl 24, weilen dieſe beyden Zahlen die Verhaͤltnisausdrucken, durch welche ihre Kraͤffte in eine voͤllige GleiNoch eine andere 9. 839. Man kan auch die Verhaͤltnis des WaſſArt die Verhält⸗Wind⸗Stoß gantz genau beurtheilen, ohne ſich weiter au.Goes 15 1 Probe zu binden. Aus dem 792. Jo iſt ſchon bekandt, daß ft o es nLufft oder Wind, ſers zu der Schwehre der Lufft verhalte, wie 640. zu 1. SStoß anzugeben. Coͤrper anbetraͤff, von denen der eine 640, mal leichter ware,leichtere 640. mal geſchwinder gehen, als der ſchwehrere, iw

tus) des einen Coͤrpers, der Bewegungs⸗Krafft des andern, 9len es aber hier zwey flüßige Materien anbetrifft, ſo ſtehe 1ihren Malſen und Quadraten ihrer Geſchwindigkeiten in 5

(in relatione compoſita). Und wofern die Bewegung

des Waſſers, einerley ſeyn ſoll, muͤſſen die Schwehren en

und Luffts, die man gar fuͤglich vor ihre Maſſen annehm relat

ihrer Geſchwindigkeiten in umgekehrter Verhaͤltnis Cakeit deNehmen wir dannenhero die Unitgt vor die Geſchwind e Schwe

640. aber vor deſſen Schwehre, ſo laͤſſet ſich alsdann Geschwindigkeit 1 0durch die Unitaͤt ausdrucken, und in ſo fern wir ihre 1 Geſchwindigkewir ſchlieſen: wie ſich die Uaicct, als das dacken Luft verhalt: gzu&, als zu dem Quadrat der Geſchwindigkeit der Schwehre des W.1. ß. als die Schwehre der Lufft zu 640. 15. als derer daß x gaus dann alſo folget, daß xx= 640, oder deutliche der Lufft, wen,giebet deutlich genug zu erkennen, daß die Geſchwindig nen

gröſſer ſeyn muͤſſe, als die Geſchwindigkeit des Wa nſtofherg8 5 e ee derſtandts⸗Flachen„ Erfahreiner gleichen Krafft gegen gleich⸗groſſe 7 0 oben angeführten ed eo w

ches ſtimmet nun zwar nicht ſo genau mit unſern ou. iction,uͤberein, man darff ſich aber 106 in Anſehung der 1als das Waſſer, wehrender Zeit ſie durch das 90 verwundern, 1 8.0men, haben leiden müſſen, gantz nicht weiter darüber cinter(e e ſthdie Lufft, wellen ſie im Sommer weit dünner iſt a igeringern Keaſtherlep Grad der Geſchwindigkeit, mit einer um ſo ee nach der Luffk gesduͤnner ſie iſt, und ſo auch im Gegentheil. Es laͤſſet ſich der Luft keines wegebloß allein durch das Quadrat der Geschwindigkeit der ugleich auf dieneten Schaͤrffe angeben, wofern man nicht e de befndet. Dauheit mit ſiehet, in welcher ſich die Lufft zu derſelben Zet

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