3 Waſſer⸗Bau⸗Kunſt. II. Buch-
ſolche doch nur einen einigen Kolben hatte, woraus Monſ. Jacob 59 heimnis machte, als wenn es etwas neues waͤre. 4 e M hig,„ Die zweyte Figur ſtellet noch eine andere Art vor, die 16Tab. 15. ordnen, und zwar ſo, daß das Gewaͤſſer nicht an dem obern 19ſels A, ſondern ſeikwarts durch ein Guß Bohr heraus geſbriee mhat auch hier den Wind⸗Keſſel mit zweyen Stiefeln berſehen, dar,einen von denen Waage⸗Balcken⸗Drüͤckeln zur Arbeit bereit abe l 0etwan ein Schaden geſchehen wäre. Was den punctirten Euseſſelebemercken wir hier durch denſelben die Oberfläche des in dem. und niedrig 1enen Gewaͤſſers, und ztwar in dem Augenblick, da der Kolben eine bald diTiefe erreichet hat, und bilden uns ein, als war dieſes Gewaͤſſer/ 518 zu ſaugen 1 1 15 C wiederum gefallen. fü Kunſt, df. 0zeſchreibung. 4089. Nun folget auch noch eine kuͤnſtli aſſer anten A31 kuͤnſtlichen Verdickung der Lufft 1795 Wirkung tha n elne 6. 0aſſer⸗Kunſt, ſchen Mathematico Heron erfunden worden 5 mir auch alzu fmreic f
o gemeinigli f 1 1 11 ſchienen, hier eine Stelle einzunehmen. Sie beſtehet aus zwweye 510Spring, Brunne, ſchen⸗Gefaͤſſen a CD und EE CH, von denen jedes mit zweygenennet wird. und EF, GH verſchloſſen iſt. Der obere Boden 1 E ſtehet etwa,Fig. 3. te Az des obern Gefaͤſſes, um ſolchergeſtalt einen kleinen Waſſer,Tab. 25. bekommen. Dieſe beyden Gefaͤſſe werden durch einen andern he öhzuſammen vereinbahret, durch welchen laͤngſt ſeiner Hoͤhe, eine 90gehet, deren obere Mündung Ran den Boden des Keſſelstere Mündung s aber nur in einer geringer Weite von dem Pr bey19 9 17 58 ihrer auſſern Flaͤche an denen Boͤden CP. 1Es iſt aber noch eine andere Roͤhre T V, vorhanden eren 00%V. an den Boden EE. angeloͤthet iſt, ihre obere aber, T. von dem Bo 61 0 1abſtehet, als der Roͤhre Ks ihre untere Mündung s von dem 1%Dieſe zweyte Roͤhre iſt ebenfalls auf ihrer auſſern Flaͤche bez, durchangelöthet. Endlich findet ſich noch eine dritte Röhre die„mahhindurch gehet, und deren Muͤndung Qvon dem Boden O abe 0het, als die Mündungen T und 8 von ihren angräntzende, Bobdieſe dritte Roͤhre iſt zuoberſt ein klein Guß⸗Bohr P von a. bis. 0ter, aufgeſetzet. Nechſt dieſer Erlaͤuterung der Beſchaffenheit dieſenunmehro auch ihr Spiel oder ihre Verrichtung. 5 eſtoVors erſte nmmt man das Guß Rohr P. ab, damt hWaſſer in das Gefaͤß CIK gieſſen koͤnne, und zwar in der 8 Aal 9als nehmlich der Roͤhre T V ihre obere Muͤndung I. von den„ ſo bald n 0oder deutlicher, daß man alſobald Waſſer einzugieſſen aufbs edas untere Gefaͤß G hinunter fallen hoͤret. Wenn dieſes aten g 15 ftGuß⸗KRohr wieder auf, verſtopfet deſſen obere Mündung(ee Ks hee 10Waſſer in den Reſſel IA B K, welches indeme es durch det Robe, daß geſich in das Gefaͤß G ergieſſet, in welches nur ſo viel hineingehe gene GeHoͤhe NO erreichet, weilen die Lufft, deren Stelle das einge g keinesnimmt, ſich zu verdicken anfaͤngt, und ſolchergeſtalt berhindert ineeindringen kan: Ja! weilen alle die in dem Raum Sd O t ben ſachenlen, die N G zur Hoͤhe haben, eben ſo hoch aufwar iRoͤhre Rs eingeſchloſſene Waſſer⸗Saule; So be iner ſoder in denen Raͤumen N und LK eingeſchloſſenen Lufft mit 1 n11 die 0 echten Werth der Sea ohe bee p, wi hehe! 0Circul LM zur Grundflaͤ Our Hohe iohrs L men hö„ Windung des Guß, Jobe 0 0 00
So bald wir alsdann di d ch ſtenm ge16987 berßopſte ln des Gewaͤſſers CN 10 Ki
alſobald bringet die gegen die Oberflaͤche Ld e Hoͤhe, die beynahe de 1
daſſelbe zum ſpringen, und zwar auf eine Geſſt angund auch ſo lange Mice auh als ſo lang Waſſer ic 111 5 m. 75 0ten iſt: weilen das herausſpringende Gewaͤſſer⸗ indeme es inden e Seele def
fült, ſch wieder in das Geſeſß( Fergieſet, end dalelhet wellh 0einnſmmt, die in das obere Gefäß Ci pinauseetiegg i wachahein gleichem Grad verdickt befindet, weilen das Gewwaͤſſer ſich deſſendem obern Gefäß in das untere begiebet“ mitgin die Machihre untere 10 fcher Menge in ſich enthält: ſo bald aber der Rohre d l gwendig alſobald auch die wachine nicht mehr gehen kan.