Der Boden dieſes Waſſer⸗Thurns liegt 177. Fuß hoͤher als de
Waſſer⸗VBau⸗Kunſt. III. Buch 1Wercke treibet, die das Gewaͤſſer durch die mi bemerkte adenauf 150. Fuß hoch in den erſten Pruſard dene ee 43 110 0 0100. Toiſen weit ablieget, zum Steigen bringen Die andere Wü bange(von denen Teutſchen ſogenandte) Feld⸗Geſtänge 5, 6 in Bewegen Weeches eigentlich die in denen Gebaͤuden 7. und 8. angeordneten Druck 551 ah den Plompen treibet oder in Wuͤrckung ſetzet. Diejenigdie auf den erſten Schoͤpf⸗Behaͤlterg. zutreffen, faſſen das auf die A0Gewaͤſſer von neuen, und bringen es durch die Leit⸗Höhre 10. is inoder Behaͤlter 9. zum Steigen. Dieſer Schoͤpf⸗Behaͤlter 9 iegtals der erſte, und iſt von dem Fluſſe 324. Toiſen weit entfernet. g 0ſolches 0 0 pprellions, Pompen gefaſſer, die in dem Get, 0%ä e Leit⸗Rohre 11. bis guf den Boden des Tae ade 6halter, und 502. Fuß hoͤher, als der Flu it er von den 10Toiſen weit entfernet. Von dar ſiaſſe daß Gemiſer ll er a 0Pfeilern und Boͤgen verſehenen ſteinernen Waſſer⸗Leitung weiter, inde des C glhang, welchen man dieſer Waſſer⸗Leitung gegeben, bis an das Gatte, aa 6zu blech nachſelget, woſeldſt e ſch alsdann in die geoſſn Reler ee 1
6 rvoir 100nen es ſich hernach nach denen Gaͤrten und Buſch⸗Wercken austhene 0 10
Tab. 17. 18.
Tab. 17.& 18.
Damit wir nun wohl verstehen lernen, auf was Art das
gen Theile in Wuͤrckung ſetzet, durch welche eee Appt
von denen ich kaum vorhero Meldung gethan, beweget werden; müſſeg
ner nunmehro anfangenden Erklarung, die 2, 3, 4, J und ste Figur.
merckſamkeit betrachten, und dabey wohl mercken, daß die glel
ben und Zahlen, mit denen dieſe Figuren begleitet ſind allenthalbte g
S5 900„die in dieſen Figuren ſo vorgeſtellet ſind, als ſehe man ſi ien 10
a* i 15 5 fel 8§. 1095. Gleich anfaͤnglich hat ma zrund des 0 Sich
geleget, den man durch Se de uc fl rct 250 15 15 60 9%%
Zwiſchen⸗Raͤumen mit Mauer⸗ Werck ſo ſtarck und feſt gemacht l ler gus 0
teen, wie man ſonſt in dergleichen Faͤllen zu thun gewohnt iſt 55
und aten Figur deutlicher zu erſehen. In der Hoͤhe von 4. Ful
oder Grund⸗Werck hat man einen Fuß⸗Boden oder eine Brüc
die Waſſer⸗Plompen oder Stiefel nebſt allem ihren Zugeh
ſind, wie ſolches aus der zten Figur zu beurtheilen, welche deutlich
Welle des Waſſer⸗Rades mit zweyen krummen⸗Sapfen oder Hader
ſehen, und wie an der Kurbel 14. eine ſogenandte Rorb- Stang, 11 0
angebracht, der ſich am deutlichſten aus der zten Figur el ber Fr
beſtaͤndig zugleich mit der aten anſchauen muß. Bey jedem 10 der Ve e
bringt es dieſer Bleul 15. dahin, daß das ſogenandte Creutz ode g Selle di
ſeinen Laager⸗Sapfen einen Schwung thun muß. An der ander,(6 15 1
tzes 16. befindet ſich noch eine andere hangende Bleul⸗Stange 1 den 15 10
den Waage⸗Balcken⸗Orückel 18. angehacket i. An dene ene Ve
Waage⸗Balcken⸗Druͤckels ſind zwey hangende Arme 1 iche Sil
ben trägt, die in eben ſo vielen Stiefeln ihr Spiel verrichten/ 15
Grund⸗ Riß(Fig. 2.) durch die Zahl 20, angezeigt ſind. gendeWenn die Kurbel 14. mit Huͤlfe des Creutzes 16, del Selle beg
aufwarts treibet, ſo ſaugen diejenigen Kolben, die auf die lincke
Halcken⸗Drückels 18. zutreffen, durch die im Fluß unter Wa
Bohren 21. das Gewaͤſſer herbey, wehrend dieſer Zeit die 110
daſſelbe aufwarts preſſen, um es in der Steig Röhre 26
zwingen, in welcher Steig⸗Roͤhre es bis in den erſten puiſard
fortgetrieben wird. Wann aber die Kurbel das Creus e Steigung e ſauge, 0
alſo der Waage⸗Balcken⸗Druͤckel 18. mit der der vorigen Steld vechtel 5
cket, ſo preſſen die Kolben auf der üncken Seite, und die al der parc 0
fahren ſolchergeſtalt beſtaͤndig wechſelsweiß fort, einerley Spie dungenS. 2096. Um zu verhindern, daz die Lufft in die en sind, Pech
nicht eindringen konne, und auch die Leder ſo an denen Ke bak 1
machen, hat man zu jeder Kunſt oder Eguipage⸗ ohngeachtet, di
cke, noch ein Saug⸗Werck hinzugethan, ſo Mere nourrice
genennet wird. Vermoͤge dieſes Saug⸗Wercks, wird in agen
der ohngefehr bis an den obern Rand derer Stieſel Ründungche
ordnet iſt, beſtaͤndig fort ein Theil Gewaͤſſer unterhalten, we