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Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
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I Verbeſſerung derer Pariſiſchen Waſſer⸗Plompen. 55 mon uns dannenhero, nach dem Willen und Verlangen dieſer Herren,de, bn e in die an der L. Frauen⸗Bruͤcke angebrachte Waſſer⸗ MachineMzlterſg Wüͤrckung oder Bewegung in Betrachtung gezogen, und alle ihreAihunnehret, ſolche alsdann in accurate Abriſſe gebracht, deren Beſchreibung

, daß n ſolget, welche zum Verſtaͤndnis unſeres Entwurfs ſo deutlich abge-

1 man deshalben nichts mehr wird begehren koͤnnen.

ſhreibung der an der L. Frauen⸗Bruͤcke zu Parisba angebrachten Waſſer⸗Machine. 6

Jeſe Machine beſtehet aus vier beſondern Equipagen oder Wercken,0 N von denen ein jedes 3. zuſammen gegabelte Stiefeln, welche das Ge-0 ſſe, welcdoſer herbey ſaugen, und auſſer dieſen noch 3. andere Stiefeln, in ſichde denen zu gleicher Zeit das Gewaͤſſer in diejenigen Keſſel aufwarts dru-l 5 s zur Austheilung fortgeleitet wird. Weilen nun 2. an ſich gleichö ae der 9 der, und zwar ein jedes von denenſelben, vermoͤge der Gewalt desI ing bloß aue 2. Equipagen oder Wercke treibet: Wollen wir in dieſer Be-de ang allein nur die eine Helffte der Machine beruͤhren, weilen, da ſolcheAemeanſchafchen Theilen beſtehet, die, was ihre Bewegung anbelangt, gantzAdee afft mit einander haben, dieſe Theile gar fuͤglich als 2. von einander605 haben. inen koͤnnen angeſehen werden, die aber einerley Verrichtung zum

doe Das groſſe Waſſer⸗Rad AB, iſt ſeitwoͤrts mit einem ſtehenden Tab. I.* es

0 U 1 5 verbunden, weiches mit ſeinen Kämmen in 2. Trillinge E und F Fig... und 4.10 10 6 bez gie welle des erſten Trillings E, treibt eine dreyfache Kurbel, diee le in der chner, und welche zu gleicher Zeit z. Balancier- oder Waage⸗Bal⸗ eines derer Wer-az Man zen Figur durch den Buchſtaben H angedeutet ſind, in Bewegung cke der kleinen Be-fer I muß ſich alſo hier die Vorſtelung machen, daß an denen aͤuſſerſten wegung.g ſahe Nurbe Balcken, 1, diejenigen Bleuͤl⸗Stangen befindlich, die mit der 5Ae men, wel zustimmen, welches nirgends deutlicher als in der ꝗten Figur Fig. 4.0 ahnen kan maſſen man daſelbſt durch Anzeige derer allbereit beruͤhrten Buchſta⸗ Adat deg 05 wohl den Durchſchnitt des Waſſer⸗Rades, A B, den aufrech-g Ag oder amm ⸗Bades CD, die Trillinge E und FE, die Kurbel G, die6 0 e bermiet ge⸗Balcken I, als auch wie dieſe Waage⸗VBalcken mit demJe, erachten kelſt derer Bleul⸗Stangen IE., zuſammen hengen.N faden betden 10 wir noch fernerhin dieſe nehmliche Figur mit einiger Aufmerck-ace ſch node ſehen, daß an denen andern auſſerſten Enden derer Waage-e dttern zuch andere Stangen M. N. Mangehenckt befinden, welche mit denen-Ihe Stefen ſemmen, von denen die Bolben getragen werden, worbey zu-ſabbeden ind» und ihre gemeinſchafftlichen Waſſer⸗Raſten O, gantz leicht10 eben die, Naſſen ſolche auch in dem zur erſten Figur gehoͤrigen Grund-0 lein fur z. VBuchſtaben angezeigt ſind. Bleiben wir alſo in unſerer Betrach-1 0(Equi eh dieſem erſten Werck ſtehen, welches das Werck der kleinengu de Heth. jeden de du perit movement) genennet wird! So erkennen wir alſo-leu Wörckun limlauf, welchen der Trilling E zuruckleget, die dreyfache Kur-Sant und 5 leiſtet, daß eine jede von dieſen Plompen wechſelsweis ein einig1 bon den derer warts drucket, das iſt, daß das Fluß⸗Gewaſſer alſobald durchdeter durch untern Plompen, in den Waſſer⸗Kaſten O, hinauf gehoben,g ben werd die obern Plompen, in die Aufſatz⸗Roͤhren hinauf gedrucktmog, u, wie wir ſolches albereit in dem 875. So erklaͤret haben.e ſraſſeh das 8 nunmehro auch von derjenigen Art und Weiſe zu urtheilen, Beſchreibungdad derb Dewecde xte Werck ſeine Wuͤrckung verrichtet, welches das Werck eines derer Wer-ſattets dbierdten ing(Equipage du grand movement) genennet wird; Muͤſſen cke der groſſens Nen Ceillis gur erwegen, daß das aufrecht ſtehende Kamm⸗Rad C ane,welemm⸗ 455 F herumdrehet, zu gleicher Zeit auch ein bortzontal lie- ird. 2. und 1.fa ad game b treibet, und zwar ſolches vermoͤge der ſtehenden Welle Fig. 2. und 4.ten b N

Beſchreibung

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14, welcher ſo wohl dem Trilling E, als dem kaum gedachtenf dieses ameinſchafftlichen Welle dienet. Wir haben noch ferner zu

N Nurb, lings(liegende Kamm⸗Kad P in die Erieb⸗ Stecken des Getrie-0 gel 8 in Nreingreifet, deſſen Well⸗Baum R abermahlen eine drey-er aufgehewegung bringek, an welcher die Blenl⸗Stangen und die,Wehenck ſind, von denen die Kolben derer Saug- und Druck,e 2 Stiefel