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— Waſſer⸗Bau⸗Kunſt. Vierdtes Buch. 15
Nechreibung derjenigen Machine, welche von denen Her-ken Deniſard& de la Dueille erfunden worden.
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0 5 1197 B. 1„ 1 e„. 905 Ob iſt ein niedriges Geruͤſt von Holtz, in welchem ſich ein Waſſer⸗Ballin Die Beſchrei-1 de duf ei A befindet, welches aus zwey hoͤltzernen Platten oder Tafeln MN beſtehet, 1 5 eim dad nander liegen, und inwendig hohl, wie eine dicke Scheibe ausgehauen ſind, chine, ſo wie ſol,5 ö ten urch eigentlich das Ballin oder Waſſer⸗HBecken zu formiren, welches oben und che die Auroresbie albet Leder gefuͤttert iſt. In dieſem Balfin iſt ein Kolben von eben der Art, deren ſelbſt von ſich ge,nere Hohl im 900. f. gedacht, welcher bey nahe eben den Diameter fuͤhret, als die 55 Fidit de oͤhlung des Ballins, in welchem er ſich eingeſchloſſen befindet. Dieſer Kolben iſt“e 110 5 8.3.Jafeln 9885 durch eine lederne Scheibe, welche zwiſchen denen Fugen derer beyden 4.fa nicht Nſich eingepreſſet befindet, ſolchergeſtalt genau verbunden, 1 er in dem Balld bier deen und tiefer als drey biß vier Zoll ſteigen und fallen kan. An dieſes Palin5 93 it di eſondere Roͤhren angebracht, zwey unten und zwey oben. Die erſte RoͤhreIhre diejenige, welche das Zuel⸗Gewaſſer empfaͤngt. Die andere S. iſt die Aufſag-a 1 i welcher das Gewaͤſſer in die Hoͤhe ſteiget. Die dritte K iſt die Ausfluß-Ob, gz und die vierdte Röhre T. iſt die Abfalls⸗Roͤhre. So wohl die Quer⸗ Holterhalten die ubrigen ke dienen, um die Tafeln v4 in vollkommen feſten Stande zu10 daben Die beyden Hebel Ek, die ihren Mittel⸗Punct der Bewegung an dem Ort„ey ga üben auf einem Quer ⸗Holtz O und ſind an der Kolben⸗Stange befeſtiget,Vue noch mit einer ſolchen Laſt beſchwehret, welche der Schwehre derjenigen00 6 Saule, die von dem Quel⸗Gewaͤſſer formiret wird, gleich iſt. Derfenigen w auf welchem gedachte Hebel ſind, traͤgt noch eine lange Schrauben⸗Spin-15 dnamntenlche mit zweyen Schrauben⸗Muͤttern begleitet iſt, die wechſelsweiß den ſoals N Balancier IL H 1 1 nieder bewegen. Dieſer Balancier beſtehet aus zweyenö hung; welche durch zwey Roͤhren, mit denen ſie zuſammen verbunden ſind, eine Com-. däſſer lion unter ſich haben, nehmlich ſo, daß das in dem einen Baſſin enthaltene Ge-5 Jeton d en andern hinuͤber laufen kan, nachdeme nehmlich die Laager ſind, in welcheen ſterenen Schrauben⸗Müͤttern verſetzet worden: Noch eine dritte Rohre 2 dienet1 faden 5 Zug der Lufft aus einem Ballin in den andern. Faſt zu aͤuſſerſt an denen„ollen 100 gedachten Balanciers ſind Stangen angebracht, welche diejenigen VentileVentile oder ſchlieſſen, die an der Ausfluß und Abfalls⸗Roͤhre angeordnet ſind; Dieſe1 2 d er Klappen ſind auf folgende Art eingerichtet.nac eingeſchloſſen. In dieſem Kaſten iſt ein abgeſchnittener hohler Kegel i, an Ventile, die zuN füge c gal die Föhre 0 1 angefuͤget iſt. Der Deckel dieſes Kegels iſt an der 198 Machine0 10 uc ch eine Krebs⸗Scheer⸗förmige⸗Schienebefeſtiget, und an eben dieſer Wel⸗ ze 1 wer-i g bu en d15 60 Wenn der mit i. bezeichnete Theil dieſes Ventils, durch den Deckel oder„ei 55 an der Krebs⸗Scheer⸗foͤrmigen⸗Schiene befeſtiget iſt, verſtopfet worden;ald aſdo bbanze Ventil um und um mit Waſſer umgeben, und die Waſſene Siule„ben Kractoß in der Verhältniß von denen Durchmeſſern derer Grund⸗Flächen zu er-1 ni 50 koſten. Wenn man die Stange e zum Herniederſteigen bringet; So kan1 liert, de ers geſchehen, es muß der Deckel⸗Kegel, der ſich der Stange zu wieder be-Röhr 1 hohlen Kegel i oͤfnen, da dann ſolchenfalls das Waſſer ohne Hinderniß inhien in die dr. eindringen kan: Wenn hergegen das Gewaͤſſer dieſe nehmliche Stan-er v wohe hebet, ſchlieſſet ſich das Ventil wieder zu, und die Roͤhren ſind auchuff f. topfetduft diefe 189. Wird nun etwan die Quelle L. auf 10. Fuß hoch angenommen So Wie das Spiel5 Fee den Gewaſſer in der Abſalg, Here Irv. 145 1 gase Kolben a hinunter: ael ind teh, en er von 65 Gewaͤſſer geſtoſſen wird, hebt ſich ungezwungen in die Ho, fegentlich beſchaſ-1 weſ beſtzet gt die Schwehre derer Hebel nach roportion der Gewalt, die er ſolchen⸗ Tab..bung em er ſi Dieſer Kolben, indeme er ſich erhebet, treibt dasjenige Gewaͤſſer, mit Fig. 3. Und 4.0 trägt 155 belaͤſtiget befindet, zu der Ausfluß⸗Roͤhre F hinaus. Durch dieſe Erhe-hernach. Schrauben⸗Mutter N. den Balancier, und erhebt ihn auch, daher est Henöthi geſchiehet, daß, ſo bald der Balancier den Horizontalen⸗Standt zu ver-dberkuff Jes orden, das in dem Balg G enthaltene Gewiſſe, in das 5elch der N Alsdann erhebt der aͤuſſere Theil O. die Stange K, und dieſe ſchlieſ-be 0 auf die e⸗Roöhre F zugehoͤrige Ventil H. zu: Das andere Baſlin HeinVuntil Ne Stange 8. zu ruhen kommt, öfnet das der Abfalls Röhre O. zuſtändi-und das unter dem groſſen 58 gefangene Quel⸗Gewaͤſſer ſteiget due i2 5
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1188. Das Ventil oder die Klappe, iſt in einen kleinen Kaſten a b.(Fig. 1. Erklaͤrung derer
die Stange e. angebracht, die eben diejenige iſt, welche mit dem Balancier 8 1 d,