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Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
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18l ldi, 5 85 ren; So werde der erhaltene Quotient die geſuchte Menge Waſſer angeben. fJ. 1206. Weilen nun vermoͤge der erſten Gleichung dd»= m, nothwendig Wenn man 155 a0 ö f 5 f 183 Diameter, un155 10 f K Ei die Waſſer⸗Aus-die N 1 Nöͤhre weiß, die5 fer neuen dieſes: Wenn man den Diameter der Roͤhre, und ihre nach Cubic⸗ ewerde 1 chaͤtzte oder angegebene Menge Waſſer, die ſie ausgiebet weiß; So funden.br 1 80 auch die Geſchwindigkeit des Gewaͤſſers in deit einer Minute finden 5bes G onen koͤnnen, wenn man die gegebene oder bekandte Menge oder Ausga-Kodner dvaͤſſers, durch die beſtandige Fahl 18; multipliciret, und das erhalteneö durch das Quadrat des Diameters dividiret. 5 f Neilen nun auch vermoͤge der erſten Gleichung dd day m, nothwendig eben⸗ 2 0 05 11il i obereleſe dr 5— i— f 5 8 und dieGeſchwin-6 se dritte neue Gleichung/ 183 m= d, ihre Richtigkeit haben muß; So digkeit des Waſ-Diameteꝛ derpeit-

het g ö N f ſers weiß, den1 aged derſelben dieſes: Wenn man die in Cubic⸗Fuſſen ausgedruckte Penge oder Rohre zu finden,0 will dend auch die Geſchwindigkeit des Gewaͤſſers in Seit einer Nzinute weiß,N 10 de oded e. Diameter der Boͤhre ausfindig machen; So ſoll man gedachte Aus-. das Wenge des Gewaͤſſers, durch die unveraͤnderliche Zahl 183 multiplici-aus derbalkene Product durch die Geſchwindigkeit des Gewaͤſſers dividiren,chten em Quotienten die Quadrat⸗Wurtzel ausziehen; So werde dieſe den ge-

Nb iameter angeben.. a 3 209 fen der g. Um nunmehro auch diejenige Verhoͤltniß zu erfahren, die zwiſchen denen erklärung derje-fal, Fall und Steig Boͤhre ſtatt haben muß, in Anſehung derjenigen Geſchwin⸗ nigen Figur wel,fehler, e man dem Gewaͤſſer geben will: Wollen wir hier annehmen, aß ſtellete einen be e 5öh asien fuͤr, der beſindig fort das Gewäſſer einer Quelle oder einer( chine in het. ee bezie-0 Mind an dem Boden dieſes Waſſer⸗Kaſtens befand ſich eine Abfals Röhre k. pig. 1.wabeyſgdung Ch mit derjenigen Menge Waſſer in Proportion ſtuͤnde, welche die Quel-ö fue dog, und zwar ſo daß der Waſſer⸗Kaſten beſtaͤndig angefüͤllet bliebe, ohn-1 che oltaler Waſſer⸗Ergieſung, die unten am Ausgang k P. geſchehe, der mit einer andern185 Seid, Nohre gleicher Muͤndung„N verbunden waͤre, und durch dieſe die erſte mitK ſnmel⸗„Roͤhre GK alſo zuſtimmete, daß dieſe alsdann das Quel⸗Gewaͤſſer in einenbe wie hKaſten oder Waſſer⸗Behaͤlter fortleitete. Vorjetzo wollte man nun gern wiſ-10 damit 15 die Hoͤhe der Roͤhre 60 Nin Anſehung der Hoͤhe des Abfalls VIE ſeyn muͤß-Auch diejenige Menge Waſſer zu der Mündung K herauslaufen koͤnnte, welche manh, 9. 5 Quel⸗Gewaͤſſer abnehmen wollte?1 welch s. Zufolge deſſen, was wir allbereit im 829, 900% 901. Abſatz gemeldet Eine Formul,umches man zu mehrerer Deutlichkeit wiederum uͤberleſen kan, muß die Waſſer⸗ diejenige Verhaͤlt-durch das in der Communications⸗Roͤhre Es befindliche Gewaͤſſer, mit eee0% hab eſchwindigkeit aufwaͤrts getrieben werden, die es bey dem Ausfluß der Muͤn⸗ en der gal fles don gell, und die Höhe dieſer Waſſer⸗Saͤule, C ſoll der Höhe eines ſolchen Steig Röhreih Gewaſſer Abfalls gleich ſeyn, die der gebundenen oder gemaſſigten Geſchwindigkeit ſacs haben nuß,1 i ob dit des Abfalls oder Gefaͤlls VDE, vermoͤgend iſt, weilen es an ſich gantz einer⸗ in Anſehung derih e hei ein der Communications⸗Roͤhre eingeſchloſſene Gewaſſer, einen Kolben auf⸗ Menge der Was,9 a biederſ, oder ob es gleich unmittelbar wieder die Waſſer⸗Saule ſelbſt wuͤrcket, de⸗ Sele dae711 chaten ſſtand es eben eigentlich uͤberwaͤltigen ſoll. Alles dasſenige, was wir in oben s Kobeeden, angeffihret haben, läͤſſet ſich alſo hier bey unſerer Materie, die wir dermablen 5eden Wag fäglich wiederum anbringen. Benennen wir alſo die Ooöhe des Gefaͤllse auf dilker⸗ Abfal Voß, mit dem Vuchſtaben, a; diejenige Abfalls Hoͤhe aber,el, mi, Heſchrwindigkeit des Gewäſfers beziehet, das zu der Mündung N. heraus,he nch ddeln Buchſtaben d; Endlich auch noch dieſenige Ohe„If, he hoch alsnder ge das Gewaſſer erheben will, oder welches einerley, diezenige Abfalls Hohe,ich duchſaß undenen oder gemaſſigten Geſchwindigkeit(. 901.) vermoͤgend iſt, miten er Ahn o; So erhalten wir, in ſo fern wir nehmlich die daaice oder Wur-diem die Gl falls⸗ Hohen, vor die ihnen zuſtimmende Geſchwindigkeiten anneh-a fie ſt, die hung= NV, Me(. 423) welche allerdings eben diejenige10 4, bie im 899, C. anzutreffen, mit deren Huͤlfe man eine jede von denen dreyenJ bbelben bee welche man will, finden oder berechnen kan, wenn nehmlich zwey vonN Mg„kandt ſind. Zum Exempel, weilen aus unſerer Gleichung/ akung, ihre Diese neue Gleichung a,, e als emeee Richtigkeit hat, und 95 nehmen alſo dieſe letztere, 11