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Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
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40 II. Cap. Von der Wuͤrckung, des Gewaͤſſers. 170

naturliche Waſſer⸗Ergieſſung einer ſolchen Roͤhre angeben, die im Diameter 4 172%und 297. Toiſen lang iſt: Da hergegen man in der erſten Erfahrungs⸗ Pro ö 191Waſſer⸗Zolle gefunden, und Mont. Couplet in ſeiner Verechnung an ſtatt dei Wiſer⸗Zolle, gar deren 61235. angiebet. Vergleichen wir nunmehroldie wüͤrcklich 0Ergieſſung von des AMonl. Couplet ſeiner Erfahrungs⸗Probe, mit der naturliche 1Ergieſſung, die wir durch unſere Berechnung gefunden haben; ſo koͤnnen wir fagerſte verhalte ſich zur andern, wie 4. zu 13, oder wir können dieſe Vergleichung h eBruch 8, gusdrucken. Woraus alſo zu erſehen, daß in dieſer Erfahrungs⸗ Pr 0 0gang oder Verluſt des Gewaͤſſers keinesweges ſo gar ſehr wichtig ſey, als ſolchen dan, 900plet angegeben, und daß man folglich aus dieſer Verhaltnis weit wahrſcheinlichſggca0 be koͤnne, als die ſeinigen ſind, um ſich derſelben in der würcklichen? 10a el öBerechnung der 9.1236. Was die andere Erfahrungs⸗Probe anbelangt, die unter eineAnge ien gungs⸗Hoͤhe von 21. Zollen geſchehen iſt; So hat die Hoͤhe des Gefaͤles 24. 0 f89 9 5 ae betragen. Die Geſchwindigkeit, die ſich auf dieſe Hoͤhe beziehet, iſt 38. Fuß/ fcblen dug dein nien in einer Secunde. Da num die Steig Hohe abermahlen es Ju, Soll fuliche Waſſer⸗ Erg und folglich, wie im vorigen Fall, ſich ebenfalls auf eine Geſchwindigkeit von ee, 0gesang ſch zu L. Zoll, F. Linien beziehe Oo gebt der Unterſchied dieſer beyden Gecchwin 10der nalörlichen Fuß, 4. Zoll, 10, Linien auf eine Secunde, oder 84. Fuß,. Zoll auf ei Mi 1 15e ver, jenige Geſchwindigkeit an, welche das Gewaͤſſer in der Leit⸗Rohre haͤtte haben e gu g,wie. zu 24. fipliciren wir ſolche abermahlen durch 16; ſo giebt das Product ohngefehr 134% bhdie Hoͤhe derjenigen Waſſer⸗Saule an, die im Diameter einen Zoll ſtarck iſt/ 5 b. 0tuͤrliche Waſſer⸗Ergieſſung ausdrucket. Ihre Schwehre belaufft ſich auf Jaaſke emachen 258. Pinten. Dividiren wir ſolche durch F; ſo bekommen wir 19 ae 90le vor die natuͤrliche Waſſer⸗Ergieſſung, ſtatt deren in der zweyten Erfahrung gt4. Waſſer⸗Folle gefunden worden. Die Verhaltnis der wüͤrcklichen Waſſek“Sac zu der 963 7 5 Gedern iſt 5 un e 1 0 he 14008 ng der. 1237. In der dritten Erfahrungs⸗Probe war die elaͤſtigungs⸗ u Geldungs, Probs, folg die Hohe des Gefaͤlles 25. ae,. Dieſe beziehet ih pn au 110 elch ce digkeit von 38. Fuſſen, 10, Zollen und 2. Linien in einer Secunde. Da nun, 10 chendaß die würckll Herhier abermahlen in eben dem Maage verblieben, wie in denen beyden borhen heche Waſſer⸗Er⸗ Fallen, folglich auch ihre Geſchwindigkeit von 36. Fuſſen, 9. Zollen, 8. Aniel eier egieſſung ſich zu So iſt alſo der Unterſchied dieſer beyden Geſchwindigkeiten 2. Fuß 6. Linien lach 615 natürlichen cunde, oder 122. Fuß, 6. Zoll in einer Minute. Multiplicirrn wir ſolche bn Oil f5 115 giebt das Product 1960, Fuß vor die Hoͤhe einer Waſſer⸗Saͤule an, welche im E azn J. verhalt. einen Zoll ſtarck iſt, und die natuͤrliche Waſſer⸗Ergieſſung ausdrucket. Dune 5dieſer Waſſer⸗Saͤule belaufft ſich auf 750. 5. dieſe machen ſo viel als 377,.980 oder 283. Waſſer⸗Zolle, an ſtatt deren die dritte Erfahrungs⸗Probe nut, alloolle ausgegeben. Die Verhaͤltnis der wuͤrcklichen Waſſer⸗Ergieſſung zu der 100Ergieſſung iſt alſo ohngefehr„ ErfahtaghDaß die wuͤrckliche Waſſer⸗Ergieſſung in der zweyten und dritten 5 501 von der naturlichen Ergieſſung mehr abweicht, als in der erſten Erfahr, behhe 100ommt daher daß die Geſchwindigkeit des fortgeleiteten Gewaͤſſers, in ectung 5tern Erfahrungs⸗ Proben, weilen ſie die Geſchwindigkeit der erſten Erſaß, woemehr als doppelt uͤbertrifft, zufolge deſſen, was im 1219. Paragrapho erinnenz chindern muß, daß die Theile des in der Fall⸗Roͤhre eingeſchloſſenen Gewäſſe naneinander hangen konnen, oder welches auf eins hinaus kommt, daß die Heckenbeſchraͤnckte Krafft der fallenden Waſſer⸗Saͤule der freyen oder unbe 15 cg 0derſelben nicht ſo nahe kommt, worauf wir uns jedoch in unſerer Bere nung z uiben, maſſen wir kaumgedachte fallende Waſſer⸗Saͤule alſo angeſehen einiger 1,gantz frey oder unbeſchraͤncket. Jedoch iſt dieſes kein Grund, den 11 eſtalt 15 0in der gebuͤhrenden Schaͤrfe ſo ſchlechtweg konte gelten laſſen, maſſen dich peben, 115ſchwindigkeit des Waſſers in der Abfalls⸗Roͤhre ſich gleichſam gaͤntzlich aufhhgaſke, pnempfindlich werden mußte. Hieraus folget dann alſo, daß der Verlust a derjenige“gentlich durch die Friction verurſachet wird, noch geringer ſeyn muß/ als lgabe unſern Berechnungen gefunden haben. nit it doc el,der Nivel 8.1239. Nlonl. Couple fahret glſe fort:„Der zweyte Durchde weit 00 0die ſch auf das» einer Waſſer⸗Leitung mit eiſernen Roͤhren, die im Diameter 6.8 die zwar ar 10„ Dieſe Waſſer⸗ Leitung iſt an die Stelle derjenigen angeleget ore diejenige. wi 0

zweyte Waſſer⸗ 1. 60 w 0Leitungs⸗ Profil» ſerne, aber im Diameter nur 4. Zoll weite Roͤhren gehabt, und üͤhret vorſe 1 0

beziehet.„ wir im erſten profil(Fig. 3.) abgehandelt haben: Dieſe neue aber führen MaFig. 3. 5 lich das Gewaͤſſer aus dem Behaͤlter des Platzes 5 in den 1 g 745 f

2 Verſailles.

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