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Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
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r Waſſer⸗Bau⸗Kunſt. IV. Buch.

ungerdgen zwinget, falls ſie nehmlich beede unter Waſſer ſtehen. Wir erſehen annegar leicht, daß eben dieſe Urſach auch das Waſſer in dieſer letzt beruͤhrten WahreRoͤhre zum ſteigen bringen muß, weilen ſie an beyden aͤuſſern Enden offen 1 en

ſteiget auch wuͤrcklich daſſelbe uͤber die Communications⸗Roͤhre 5 biß auf ein veke b ö

ſen Punct in die Hoͤhe, woſelbſt der Dunſt oder Dampf daſſelbe mit derihm entgegenſtehenden Lufft⸗Saͤule im Gleichgewicht erhaͤlt.

BolAuf was Ark dieſe 9. 1306. Weilen die Wuͤrckung des Waſſer⸗Dampfs ohnmoͤglich Na

Operation ge-ſchiehet.

Man kan auchaus dem Ober ſen Boden ſich ein mit Bley beſchwertes Ventil befindet, welches man erecheildes Siiefels in alle diejenigen Roͤhren, deren wir biß anhero gedacht haben, warm Wa

Waſſer in den Alembie hinableiten.

B

Fig. 5. und 7.Beira bug de 9. 1308. Wir haben annnoch uͤbrig, diejenige Bewegung zu erklaͤren/ee den Regrlateur oder Richter und den Einguß⸗ Hahn in Wuͤrckung ſetet 0

muͤſſen dannenhero die ste Figur examiniren, welche nichts anders als ein 0lateur in Bewe⸗ von denenjenigen Theilen der Machine iſt, die auf der Seite des Schöpf,

welche den Reͤgu

gung ſetzen.

Tab. 3. Fig. 6.Tab, 1.

Fig. I. und 3.

Fig. 1. Tab..

Auf was Art demReégulateur die

Bewegung e.bracht 8

.

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ben mit einer ſolchen Gewalt in die Hoͤhe treiben kan, die vermoͤgend iſt, dies 91 0der Lufft⸗Saͤule zu überwältigen mit welcher derſelbe beläſtiget iſt, ohne m pruchezugleich mit eben der Gewalt die Oberflache desjenigen Waſſers niederwarts 0 deewelches ſich auf den Boden des groſſen Stiefels ergoſſen hat; So wird M gcGewaͤſſer in denen kaum gedachten beyden Arm⸗Roͤhren auf ſolche Art niederg ache

daß der Außguß⸗ Arm von demſelben drey Viertheil erhaͤlt,(8. 1303. ol.reſt aber in den Tahrungs⸗Arm 2 eintritt, und daſelbſt das in demſelbem befgeheiſſe oder kochende Waſſer zum niederſteigen zwinget, und deſſelben Stelle 00 1einnimmt, biß auf einen gewiſſen Augenblick, da eine neue Operation dense 1treibt, ebenfalls auch zu ſeiner Zeit biß auf den Grund des Aembics hing 50 be6. 1307. An der kleinen Arm⸗Boͤhre ux iſt ein Becher befeſiget fe 10ö 105ſen, und ſolchergeſtalt die Lufft aus ihnen herauszujagen, wenn man der w

Spiel will anfangen laſſen. Dieſes Waſſer, welches ebenfalls auch in 1 5hineinlauffen kan, wird von dem Obertheil des Stiefels hergeleitet(§. 129%eine niederſteigende Rohre 11, an deren untern Theile ein Hahn angebracht 1 7

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in die Augen fallen, von denen verſchiedene in der erſten Figur ſeitwarts, in acheten Figur aber im Grund⸗Riß vorgeſtellet ſeynd; So, wie wir ſolche nu ſeh 106ander anfuͤhren werden, kan man ſie auch in dieſen Figuren betrachten, 01 nur nach denen gleichlautenden Buchſtaben richten darf, mit denen ſie b 0ind. 8Man erſiehet alſobald zwey ſtehende Saͤulen A, A, welche eine legeubeg 10tragen, B C, die durch die Ringe des Buͤgels ab ad hindurchgehet, wel 15 10mit demjenigen uͤbereinkommt, deſſen wir allbereit im 1163.. gedacht 90 0mit dem einigen Unterſchiede, daß durch dieſen Bügel nur ein einiger Bo 6000durchgehet, um welchen eine Habel fg, herum ſpielet, deren Stange h mit dem 1ſel des Regulateurs oder Richters, i, zuſtimmet.(S. 1296.) lch 0An dieſer nehmlichen Welle BC ſind noch 3. Stuͤcke befeſtiget, nehm 105Pfote mit zweyen Klauen DR.(Fig. T.) die den Buͤgel ab ed bewegen g 1

5 ur— 5 15 GH, und die Stange! des Gemice ſ 1Fall eben einen ſolchen E. eiſtet, wie derjenige, de erei 09 duch paben. ö ſtet, zjenig deſſen wir allb 1Im 1284. So. iſt allbereit angemercket worden, wie diejenige Kettederer Jelgen, II,(Tab. 1. Fig. 2.) des Waage⸗ oder Balancier-Balcken 0feſtiget iſt, eine Gabel⸗Stange traͤget, welche eigentlich nichts anders if ie fſtarcke hangende Latte L, die in der Mitte gantz ausgehoͤhlet worden. ben 1bel⸗Stange, welche mit dem Kolben einerley Spiel verrichtet, das iſ/ 0und nieder ſteiget, wie der Kolben, und eben eigentlich bloß darzu dienet,„i h/teur und dem Einguß⸗Hahne die Bewegung zu verſchaffen, 5— auf 9 feden des erſten Stockwercks durch ein Stuck von einer ſtarcken Bohle N healmit Hüͤlffe deren ſie, in dem ſie in eine unten angebrachte kleine Grube 1ſteiget, beſtaͤndig fort in einem bleyrechten Stande erhalten wird. bten gun9. 1309. Durch den Spalt dieſer Gabel⸗Stange gehet ein Baiern 1durch, der mit eder umgeben, auf welchen von einer Zeit zur andern der 6 50 11,oder Hebel Eb aufhält. In dem Augenblick nun, da der Kolben ger keeim groſſen Stiefel angelanged ilt, in dem Augenblick oͤffnet ſich auch de icheum dadurch den Waſſer⸗Dampf einzulaſſen. Alsdann hebt der Laach 100

eint 00die Gabel⸗ Stange I. wieder in die Hohe, und der Boltzen P, erhebt au 9 00

die c%5 6%

Ue 0Zeit den aͤuſſern Theil des kaum gedachten Hebels EE, wodurch alſo 4. wi 1die Welle E herumgedrehet, von dieſer aber ſolchergeſtalt das Gew J 0

„ 2. 5* j 5die Höhe gehoben wird: Wehrend dieſer Zeit bleibt der Bügel ab o(bes

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