II. Cap. Von Machinen, ſo durch Feuers⸗Krafft bewegt. 1
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lug an verſchloſſen iſt, damit die aͤuſſere Lufft nicht in denſelben hineindringen koͤnne.
0 er Fr 70 wir zugleich mit wahr, wie dieſe krumme Roͤhre mit einem
Alhandern Trichter ⸗foͤrmigen Gefaͤſſe V verſehen, welches zu nichts anders dienet,
d Waſſer in den Stiefel G unterhalb dem Kolben S J hineinzuleiten, jedochbaß es niemahlen uͤber den Kolben hinweg gehen kan.
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Feels G r indurchgehen koͤnne. Daſelbſt druckt nun derſelbe den Kolben, undö bc dieſer 10 9 5 1 vorhandene Gewaͤſſer, welches, weilen es nicht wiederdug Gefäß V zuruckdringen kan, maſſen es von einem Ventil, das in dem Ort RN Were iſt, zuruckgehalten wird, in der Roͤhre IK O in die Hoͤhe ſteiget, und ſichhlinder MN ergieſſet. n abie Sobald nun der Kalbe am untern Theile des Stiefels angelangt iſt, 100 auch der Sperr⸗Hahn E wieder geſchloſſen, um dadurch den Durchgang eſualer⸗Dampfs zu verhindern, und dargegen offnet man einen andern Hahn P, der90 Obertheil des Stiefels angeordnet iſt, zu welchem derſenige Dampf wieder hinaus-l d der ſeine Wuͤrckung ſchon gethan hat. 90 gleicher Zeit eroͤffnet auch die Schwe-lies Waſſers, mit welchem das Gefäß V, eſtaͤndig angefuͤllet iſt, dasjenige Ven-ms das ſich an deſſen Boden befindet, und dringet dieſes Waſſer auch ſelbſt vonihne wieder in den Stiefel C E hinein, und treibt alſo den Kolben wieder in die Hoͤhe,Wil aß das in der Roͤhre K O befindliche Waſſer das geringſte hierzu beytragen koͤnte,wieder zuruckfallen kan. 3 N 3n Adden 2 das Waſſer, das in den Stiefel eingedrungen iſt, ſich mit demder Gefaß V befindlichen Waſſer, ins Gleichgewicht geſetzet hat, ſo verſchlieſſet manN. Hahn P wiederum, und eröffnet dargegen den andern E. Alsdann fangt derfe apf von neuen an den Kolben zu drucken, der dann, wie das erſte mahl, das Waſ-. der Röhre K O aufwarts kreibet, um ſich in den Cylinder M zu ergieſſen.1 diesen Cylinder kan es nun ohnmoͤglich anders ſeinen Eingang haben, als es mußf i gleicher Zeit den Widerſtandt von der Schnell⸗Krafft derjenigen Lufft uͤber-hre en, deren Raum es einnimmt: Denn da dieſe Lufft an keinem einigen Ortben; Ausgang nehmen kan, ſo vermehret ſie alſo die Gewalt ihrer Schnell⸗Krafft in1 Verhaͤltnuͤß, wie ſich umgekehrt der Raum der Lufft verkleinert.(9. 813.)da Nach denen Maaſen, welche Von. Papinus dem Cylinder MN gegeben, haͤlt5 ulbe 800. 15. Maſſer, folglich in jedem von denen dreyen Füſſen ſeiner Hoͤhe, 200.duch p. Sobald berſelbe alſo auf 2. Fuß ſeiner Hohe mit Waſſer angefüͤllet iſt, ſo iſti die Luft in demſelben in ſolche Enge getrieben, daß ſie nur den dritten Theil des-ee Raums einnünmet, in welchem ſie gleich anfaͤnglich eingeſchloſſen war, und iſtfin luduch eine ſolche Gewalt der Schnell⸗Krafft zugewachſen die vermoͤgend iſt,8 Speer⸗Hahn Q, Und e ö u ſenmene een e ae Fläche 5 N es im erſten Augenblick mit einemdn Nachdruck gegen die Fläche der der Schwere einer Waſſer⸗Saͤule gleich iſt0 hedie Mündung des Sperr⸗Hahns zur Grund⸗Flaͤche hatte, und anbey 64. Fuß1 näre Es iſt zwar wahr, daß das Waſſer, in eben dem Grad, wie es zu demWen bahn herausfaͤhret, auch eben ſo nach und nach mit einer geringern Geſchwin-ſichebförtgetrieben werden muͤſſe, weilen die Gewalt der Schnell⸗Krafft der Lufft,ost. der Proportion immer ſchwaͤcher wird, ſo wie der Raum der eingeſchloſſenenOldröſſer wied. Wie nun aber, nach dem Herm Papino, das Waſſer in demOoeder du N beſtaͤndig und allezeit wenigſtens einen Schuh hoch ſtehen ſolle und muͤſſe;er sehen wir alſo„daß die Lufft in ihrer geringſten Condenfation niemahlen weni-age te die zwey⸗Drittheile desjenigen Raums einnehme, in welchem ſie anfaͤnglichcaerſcloſſen geweſen, und daß ihre Gewalt in ſolchem Zuſtande dannoch die SchwereNasr Sachen Waſſer⸗Saule, und zwar noch uber derjenigen 32. Fuß hohen. 1858 5 die ſie ordinair zu tragen vermag, vollkommen zu tragen, ſattſamese.U.
. e 5—— imenten, die er angeſtellet hatgener nl. Papinus verlangt auch aus denen Experimenten ellet hat,0 cherte zu 9 55 ö daß bie al des Dampfs vermoͤgend ſeyn werde, den Kol-üer 96 art einer ſolchen Gewalt fortzutreiben die ſich ſo hoch belauffe als die Schwere
1 duft abb hohen Waſſer⸗Saule. Wird nun hiervon der Tiederſtandt der auß
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n Fuß vor die Hoͤhe derjenigen Waſſer⸗Saͤule, welche der Kol-noch 64. Fuß vor die Hoͤhe de E ig. i
dicht an dem Ort K, ein Ventil vorhanden, welches verhindert, daß dieſes Waſſer
8 iel di f ündli üſſen Erklaͤrung desern 1334. Um nun das Spiel dieſer Machine gründlich zu verſtehen, muͤſſen Er
ewf, daß ſich an dem Ort Eein Sperr Hahn befindet, welchen man von Zeit diene
geit offnet, damit der Waſſer⸗Dampf aus dem Alenbie biß in den obern Theil des 5
els dieſer
, o bleiben dagen„welcher der Schwere einer 32. Fuß hohen Waſſer⸗Saͤule gleichN
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