Band 
Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
Seite
27
JPEG-Download
 

5——

N

——S—8——

Sechſtes Capitel. Von dem Bau der Schleußen. 27

eh,, Weil die Spille C, 7 Zoll im halben Diameter breit, mit vier Hebebaͤu. Tafel IX.

6 0 daerchkreußet wird, ſo darf dieſe Kraft nur den zwoͤlften Theil der Laſt tragen.0

en wir nun die Kraft der vier Maͤnner zuſammen, welche ſie zu Aufziehung der Verechnung 1cer anwenden, auf 18 Pfund, ſo ergiebt ſich, daß die Ramme 1200 Hale hen a 0werden ihn kann. Hierbey bemerke man, daß wenn die Ramme 7 Fuß hoch gehoben der Zeit.

mit an ſoll, die Spille ich zweymal umdrehen muß und eben ſo vielmal wieder, da-Wen dene Big herablaße; welchen Verluſt der Zeit man nicht allezeitkann. 5 ö f

Fer

de nicht ner iſt ſu bemerken, daß die Arbeiter bey einer ſolchen Maſchine in einer Stun-ſie 01 mehr als ohngefaͤhr 295 Toiſen, oder 7200 Fuß, weit gehen koͤnnen. Weilwit geh bey jeglicher Umdrehung der Spille, das Tau auf ⸗oder abzuwinden, 44 Fußbon buen muͤſſen, ſo haben ſie zu einem jeglichen Schlage der Ramme einen Wegange. uß lang zu gehen: folglich kann der Pfahl in einer Stunde nicht mehr als 5dee Or ae Schlage bekommen. Aber es ſind ſehr heftige Schläge, ſowohl wegenwelch were der Ramme, als auch in Anſehung der Hohe aus der ſie herab faͤlt,fle 10 wiel mehr betraͤgt„als bey der ſonſt gewoͤhnlichen Rammen⸗Maſchine: daherfer 1 in einem Boden, mit ſehr harten Erdſchichten, den Pfahl jedesmal viel tie-ſehet liben wird, wodurch an der Wirkung das, was an der Zeit verlohren geht, er-

nid. an muß alſo, nach Beſchaffenheit der Umſtaͤnde, der einen oder derMaſchine den Vorzug geben.

feed er Fehler der itzt beſchriebenen Maſchine iſt, daß ſie gar zu viel Zimmerwerk er-

bracht„ weß wegen ſie ni ne viele Schwierigkeit von einem Pfahle zum andern ge-ech werden 1 dach fache Ruͤſtzeuge ſo leicht, als moglich, ſeyn ſollten. Die-ſſt; dertheil findet ſich bey der, welche in der 6 kig der VIII Tafel abgebildet wordenwenig un weil dort die Hebebäaͤume der Spille B viel kurzer ſind, ſo brauchet man vielett dec Zeit, ſie umzudrehen. Und obgleich zu derſelben s Maͤnner, und bey der zu-durch börabenen ihrer nur 4 erfordert werden, ſo wird doch diefer groͤßere Aufwandt8 5 Geſchwindigkeit der Arbeit voͤllig erſetzet.

gane Wenn Pfaͤhle in einem Fluße, oder wo ſonſt tiefes Waſſer iſt, eingeram-bei

am b odenN get. Auf dieſen Boden ſetzet man die Rammen⸗Maſchine ſo, wie die K fen

durch ihr Treten machen.

de de erſte Figur zeiget die Maſchi inten zu; die zweyte, nach ihrer Laͤnge;ei aſchine von hinten zu eyte, 5 üder datt wie ie 900 e und die icht el ihren Grundriß. Weil

1 lden adac venänge⸗ Maaßſtab, und die deutliche Zeichnung ſelbſt, genugſam

ienen, ſo halte ich mich nicht laͤnger dabey auf.Man hat zu Bayonne eine beſondere Art von Pontons oder Unterlegern er-

uglicher„Fuß lang, von der Axe an bis wo die Kraft als vereinigt auzuſehen kig.

den ſollen ine Verda angeleget werden muͤßte, worinnen dieo daß eine Verdaͤmmung angeleg en eeGerit ſtehen und 11 koͤnnten, ſo machet man, anſtatt derſelben, ein fliegendes Wie die Geruͤſte an

5 0 8 0 zulegen ſind, wennenfüg em man zwey ſtarke Fluß⸗ Schiffe mit einem daruͤber gebaueten Boden zu fahle e01

Tafel X.

Waſſer einge-

zeget. Man erſieht aus dieſer Vorſtellung, daß hierbey anſtatt des Well⸗ rammt werden ſol-0 Ven der Spill ein 5 5(Laufrad) angebracht iſt, in welchem die Arbeiter len.a ung 5

Tafel Xl.

fund Men 2*. I.—.Aab e Gabarre nennet. Dieſes Fahrzeug traͤgt ganz allein die Maſchine

nur. 7n filegaſſer derlich die

walk 10 den Seehafen, und die Schiffzimmerleute an Fluͤſſen, den Bau ſolcherne

alerbeſten verſtehen, ſo kann man ihnen denſelben fuͤglich uͤberlaſſen, wennbhih am Ideen R

aſch

iß dazu giebt. Ich begnuͤge mich daher, feine Riſſe hiervon zu ge-

wi befuds een 9 Sachen 5 2 en, und werde nut ſo oft als ich es noͤ-

nabe% Erlaͤuterungen darüber geben, und zwar um ſo viel ausführlicher, je

bin deſeg Jegenſtände ſind: denn wenn ich allerwegen weitlaͤuftig ſeyn wollte, ſo

Nis kuteſes Werk kein Ende; und gleichwohl huͤlfe es dem Leſer nichts, weil man ihm

ür die f muß, daß er ſo viele Einſicht habe, 1 0 15 10 zu 1 5

a etze i di jnen-Schi inzu, da ey, anſtatt de

ſetze ich wegen dieſes Maſchinen 91 hinzu, Scheibe

J 1755 Beſchreibung dessung derer an der Mündung der Doure erforderlichen Grundpfaͤhle zum ßeſondern Ponton,10 in de, beruͤhmten e a allda erſt kuͤrzlich angeleget worden, und wovon deſſen man ſich zuwanne Folge dieſes Werks umſtaͤndlichere Nachricht geben werde. Es iſt dieſe Bayonne biene

0 ine guf der X Tafel dermaßen deutlich abgebildet, daß man mit einer ge Pfaͤhle imßigen Aufmerkſamkeit alle Stuͤcke derſelben genau wahrnehmen kann; nen,i uſammenfuͤgung des Zimmerwerks. Weil uͤberdiß die Schiffbau.

ſſer einzuramz

J

r