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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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Von der

Giebentes Vapitel.

i Weiſe, den Grund zu Schleußen in einem ſchlechten

Erdreiche anzulegen.

N chertlach im neunten Capitel des dritten Buchs der Ingenieur⸗Wiſſen-ſchied 10 den mancherley Weiſen, den Grund zu Gebaͤuden, nach Ver-nehme elt des Bodens, anzulegen, ausfuͤhrlich gnug gehandelt habe: ſo8 als 9 doch dieſe Materie, ſo viel die Schleußen anlangt, hier noch-Aentſchl keit 5 or, weil dieſelben zu practiſchen Kenntniſſen, die zu ihrer Tuͤchtig-oſſen bin. Wohl. noͤthig ſind, Anlaß geben, welche ich gruͤndlich abzuhandelnche hee und bede fete es hernach der Klugheit derer, welche die Aufſicht uͤber eineinſtände darim liche Arbeit fuͤhren, uͤberlaſſen bleibt, die nach Befinden erforderli-„nal breiben, 151 zu machen. Alles, was man von denen, welche zum UnterrichtHach Gelcgenhen agen kann, iſt dieſes, ihnen allgemeine Regeln zu geben, welchei 90 it/ berſchiedentlich anwenden koͤnnen. ̃6 an daden baute allerleh Beſchaffenheiten des Bodens, auf welchem Schleußen an⸗ Der Boden, worin-hre ſchlecderd von ſoch in zweyerley Gattungen. Die erſte iſt, welche nicht feſt gnug. ee eedieſem ande Beha ir Wichtigkeit darinnen aufführen zu konnen, wenn man nicht fan hn zweyerleynd den folgaenheit durch Kunſt verbeſſert. Von dieſer Gattung werde ich in Gattungen, ingutengenden Captteln handeln. a und in ſchlechten,te G 8 n 5 a eingetheilet werden.legen kahn upf⸗ 9e iſt, welche man guten Grund zu nennen pflegt: dergleichenGrundes ohne beft Juffſtein und Mergel, in welchen allen man den Grund ſicheraumittel 15 dergleiche lrchten zu dürfen daß er ſich ſetzen werde. Weil die Anlage desdie ich g 5 hernach 18 Boden von der erſtgedachten ſehr unterſchieden iſt, ſo werde ichin vermeid die geſchicktonders davon handeln, um ſolchergeſtalt bey derjenigen Ordnung,ft, aömnhand Da 9 erwahlt habe, zu bleiben, und alle unnuͤtze Wiederholungen00 Müegandeln den Auen alſo dieſe Materie von dem, was darinnen am ſchwerſtenCanalz bal der ch ufang machen will, ſo nehme ich dasjenige zum Beyſpiele, wasziell, Bergen 57 im Baſſin des Duͤnkircher Hafens, an der Muͤndung des„ und chſande bewerkſfndlichen Schleuße, die Bergiſche daher benannt,(62.) inchkeuße ſtelen alle deſtelliget worden iſt. Die Niſſe hierzu ſtehen auf der XIV. Ta-aber ſſe walicht nach due angewandte Arbeit aufs deutlichſte vor. Zwar war dieſeu 0 um IV. Capitel vorgeſchriebenen Proportionen angeleget;itteſt dert hon und Bewunderns werth, wenn man, um den Hafenhleuße en Leichtigkeit 8 Drehthore, das Canalwaſſer ſpielen ließ, welches mit einerf ete Dr geha. Ich habe in dem Profil und dem Aufriſſe dieſermaßen bie dewöhnlich g 3 Ore nicht vorgeſtellt,(denn das darauf vorgebildete Thorer die Rede hl 105 51 ich zum Anfange nur einfache Sachen vortruͤge, im-

8 8 n Legung des Grundes iſt.

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Dis.Dritte Ausgabe. 0 ö ö Erſter

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