und 0 855 den Schleußen in einem feſten Erdreiche geleget,leußenboden von Werkſtuͤcken erbauet wird.
5 So ein Hauptſtäck bey dem Mauerwerk iſt, ſelbiger auch zudie nich eußen mit viel groͤßerer Sorgfalt als zu anderen Gebaͤuden,allen aſſer ſtehen, zubereitet werden muß: ſo muß ich vor
tragen 28 K habe ich hier f 0 i i
1 6 Ingenieur biervon ſchon im fuͤnften Capitel des dritten Buchs der
1 lu 1 eine bähenk Wiſſenſchaft gehandelt; weil aber das, was ich hier vor-
Aung fur weiße was ich 5e Verbindung mit dem gegenpaͤrtigen Werke hat, man auchne Leſer nich 5 5 abelaſſen hatte„ ſinden wird: ſo kann dieſe Wiederho-
ders als nuͤtzlich ſeyn.
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4 wean dere Mörtel nch Weit in der Meynung geſtanden, als ſey ein mit Meerwaſſerdane, ſonder, Dient des(ut, als wenn man ſüßes Waſſer dazu nimmt; aber esaus ban; Jedoch. zu Eherbosweſens, in den letzteren Jahren, an der Küſte der Nor-g lg alt h U 0 angelegten Werke die Nichtigkeit dieſer Meynungum ql ch, in mg morharten( daß der daſige Kalk auſſerordentlich gut iſt, weil er77 90 ume en oder b teine gebrannt wird. Man loͤſchet dieſen Kalk, wieit. No Dutt befindlich. dernen Verſchlagen, und läßt ihn hernach herausflleßen,achdem don großkdrn Unvath heraus zu nehmen; und dann vermenget man ihnzͤrtel ein em Meerſande, welcher aufs beſte gereiniget wordent man ihn bemacht und gemiſcht iſt, laßt man ihn etliche Tage ru-ngemöͤrtel be damit er ſich he neue ein, indem man ihn mit Kalkwaſſer(Kalk-
mit vbermutſ i 8 ni f it semit muthliaes aber hn; gs nicht ſo geſchwind, als wenn er mit ſuͤßem Waſ-1 0 em due, weil dir 5 der Zeit wird er viel haͤrter als dieſer. Die Urſache ſch
dam he gehe fake beſſer n dieſem Kalk ſteckenden Salze die Eigenſchaft haben, ſig durch did mit d, wenn der berbinden, ſo daß es auſſerordentlich gut wird: welchesate 8 Cefahr allen andere Kalk aus weichem Steine gebrannt iſt. Es verhaͤlt ſichAche dab erwiesene Occhen, die zur Pyyſik gehoren: man muß ſich an deron einzusehen. Sache genuͤgen laſſen, ohne daß man hoffen duͤrfe, die
i dem
0 gewöhnr 50 hen 90 1 Wich Lement⸗ Moͤrtel nimmt man zerbrochene ſehr harteber in Kelle Mien ſo viel ſüſtäcken, und Eiſenſpaͤne oder Hammerſchlag aus Ham-did wih, danehl oder Pate vom andern, und machet alles, doch jegliches beſon-a mit nicht 5 ber. Dieſe Materie ſiebet man„ und waͤſchet das Pul-110 0 acßdoblen darinnen bleiben. Nachdem es wohl gereinigetamen 1 elch n Kalkbe tteman aus dieſen dreyen durch einander gemengten
ä lt, und loͤſchet dari e ee fes zun/ u tun gend böſchet darinnen ohngefaͤhr die Hälfte ſo viel Kalf
Theile es chet man alles zu-ele Bauf feſt angelegte Flaͤchen von Steinen w. Dierte Ausgabe. 8 0 2 oder Bretern 1555
wa Pingen Unterricht geben, wie derſelbe wohl zuzurichten iſt.
Das Meerwaſſer iſt
beſſer als ſuͤßes Waſ-ſer, den Moͤrtel ein-zumachen, wenn derKalk aus hartemSteine gebrannt iſt.
an iſt macht wird et zwar alerdineſſer verarbeiten laſſe. Dieſer mit Meerwaſſer einge-
Zubereitung des Ce-ment Moͤrtels zuden Schleußen undanderen Werken, dieim Waſſer angele-get werden.