16 Waſſer⸗Baukunſt. Erſtes Buch.
„Mauerwerk mit altem, das man hinten und an den Seiten ſtehen lab 10
ßfeſt bindet // ß cHierwider werden folgende Mittel vorgeſchlagen; 00„In den unterſten Stein eine Vertiefung von 12 9 8 11 ben
Tafel VI.
343. 1) 0 fFig. 3./ bey K. zu ſehen iſt, ſo daß der Einzug 1P, wie gewoͤhnlich bis 8
5 ene 2)„„Alle Quaderſteine an der Bekleidung auf ihrer oberſten Fläche pvorſchlug, um zu, tiefung H, von einem bis 12 Zoll auszuarbeiten, ſo daß die Erhöhunghindern, daß die, nigſten 4 bis 5 Zoll dick ſey; und hingegen in jedem Steine, der derVale egen„ koͤmmt, den Ausſchnitt E E G, welcher gerade ſo groß ſey, daß die“Mauern ſich aus // der Abſatz G E darein paſſe. aeinander geben. d 5 5 53)„Mit Fleiß darauf zu ſehen, welches doch itziger Zeit faſt wa„ daß die Steinhauer die oberſte und die unterſte Flaͤche der Steine vo ſie„ el machen, und ſolche hinten nicht verjuͤngen oder verduͤnnen, damit gie„ moͤglich auf einander liegen.
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4)„ Dieſe Steine in feinen Cement zu fetzen, und ſich nicht ſuct wi 0
„ bekuͤmmern, ob die Boͤſchung voͤllig herauskommt, ſo daß man ſie: Unta dag„ hebe, wenn ſie bereits im Kalk liegen, auch nicht am Hintertheil, das abb
, ſtopfe; jedoch verſteht es ſich, daß es hernach hier und da noͤthig iſt/ en.
damit die rechte Boͤſchung herauskomme.
„„Auf ſolche Weiſe wird der Cement niemals aus den Fugen, 110„, weil die Abſatze P, G E ihn bedecken; und was die 4 oder 5 Zol 8, dieſe koͤnnen mit leichter Muͤhe wieder ausgefuͤllet werden.,
„Und geſetzt, es wͤͤrden die kleinen Enden P E nicht ausgefuͤllet,„der obere Stein niemals auf den untern herab ſinken. So iſts 15daß er vorwaͤrts weiche, weil ihn die Abſaͤtze IP, G E daran hindern. 9 170*
„Bey dieſer Bauart, welche nur ein Achtel oder ein Zwoͤlftel Ge e
„ koſtet, brauchet man keine eiſerne Klammern, deren Roſt die laſſn. 1
, welche gleichwohl die Fugen nicht hindern, den Mörtel ausgehen zu en 10 foVorſchlag zu einem 344.„ Endlich, wenn man etwas tuͤchtiges machen will, ſo ben Cen öLement, e„alle Fugen an der Bekleidung einen Zoll tief wieder aus, um 115 ten Kn f. wieder // Ju streichen. Dieſen mache man aus feinem Cement und ungeleſe ihn gend aauszufugen.„Pulver gerieben iſt, von einem ſo viel als vom andern, und laſe aß,„„ Waſſer zergehen. Alles zuſammen befeuchte man mit geſottenem wöhnlich 1„es, wenigſtens eine Stunde lang, bis es ſo dick wird, als der 90 e„ welches nicht gar viel koſten wird. N gh„Man wird vielleicht ſagen, es ſey dieſes eben keine wunderbar 1 a 6 f 035 gebe es zu; aber warum hat man es nicht ſchon laͤngſt o genacheſ hart ö 0„ und unlaͤugbar iſt, daß eine ſolche Bauart dem Eement Zeit 1 1 0„ und daß die Mauer niemals überſchießen kann, wofern ſie che 0hat, welches gleichwohl ſo oft zu geſchehen pfleget; ja, daß auf seil*„ ne in der Bekleidung gleichſam nur ein einziges Stuck werden/ 0 10bis unten hinaus, in einander eingeſchraͤnket ſind. 5 15 die fach 0Tafel XXX. 345. Nachdem die Bekleidungen der Schleußenmauern hir oe J 0Fig. 2. 8. nen gegoſſenen Halsbaͤnder die Thorflͤͤgel halten, aufgeführt ieſe 90 ballett 0%Die die eisernen Ar, man alle gehörige Maaßregeln, die Anker und Riegel, womit die gen. 5 1% Mker der Halsbaͤnder, ten werden, mit aller moͤglichen Tuͤchtigkeit in die Mauern ein ig% bnwomit die Thorfluͤ⸗ begreifen, betrachte man die XXX Tafel. Die 7. und die 8. che M begel oben gehalbte Profil und den Grundriß eines ſolchen Halsbandes, welches aus 85„Mauern ingeſezt die mit einem Gelenke zuſammengefüget ſind, damit die Torfi 8werden muͤſſen, abgenommen werden koͤnnen. Das ſtaͤrkſte vo, N
w d 2 8 5.erden e welches unbeweglich ſtehen bleibt, breitet ſich mit ſeinen dee 55
0aus. Die beyden aͤuſſerſten Arme werden wagerecht in die Ma