Waſſer ⸗Baukunſt. Erſtes Buch.
Grundpfaͤhle muß mit ihrer Laͤnge proportioniret ſeyn, ſo daß, wenn ſie 9 6 Halle
vierte dick und 12 Fuß lang ſind, ſelbige, wenn ſte ro Zoll ins Se noch 10aß e. 5
Fuß lang ſeyn muͤſſen, u.. w. nach Proportion. Und im Fall, d12 i für noͤthig erachtet wuͤrde, ſo ſoll der Unternehmer“ie zu ſetzen. 8 5 5
Ebenfalls werden bis auf zwey Reihen Spundpfaͤhle eingeſhlagen/an die andere, und ſo, daß die Spundpfaͤhle Holz auf Fuge kommen? 0 Ni 0hernach an die Haupt⸗Querbalken angenagelt werden, naͤmlich mit eiſerne
Spundpfaͤhle zu liegen kommen, wie auch an andern im Grundriſſe angez
XVI.
5 4Dieſe Spundpfaͤhle ſollen von Ppern⸗Ulmen⸗ Büchen ⸗ und wocheHolze ſeyn. Ihre Länge kann nicht eher beſtimmet werden, als bis ihrerſchlagen ſeyn werden, nach welchen ſich die Laͤnge der übrigen richte geſahden ſollen von Eichenholze ſeyn, und ſo beſchaffen, wie hernachen wird. a
förmigeverſehen, und am unterſten Ende zugeſpitzet oder ſchwaͤcher gemachet/ eneingeſchlagen werden, ſie ſich zuſammenbegeben.(277. 278. 270.) ach 9Reihen, als im Grundriſſe zu ſehen, geſetzet werden;; und der Unterm“hiernach zu richten. 5 5
Dieſe Spundpfaͤhle werden mit einer Nuth oder einem triangel 5 daß eh
XVIII. galDie Grundpfähle werden von wohlgewachſenen Ulmen⸗ und Poe 101 hnder Schnur behauen,(239.) und am unterſten Ende, welches zugeſßDuͤnner als an der Krone..
XIX.
Wiederum leget man zwiſchen die 8 Haupt⸗Querbalken eine M n in
del
weit von einander, als es im Grundriß angezeiget iſt. Dieſe wos geſah„0
werk eingelaſſen, wie hernach geſaget werden ſoll, und machen ſolche 30. d 150
Roſt aus.(258.) Dieſen beleget man oben mit eichenen Bohlen, 3 Prechtaufs beſte zuſammengefüͤget,(259.) auch mit doppelten Nageln vo el⸗ Veleichenem Holze, 2 Zoll dick(200.) angenagelt werden. Die Nage
man ſchief ein. n 0Nachdem dieſe erſten Bohlen wohl und tuͤchtig befeſtiget ſind/ 15 gegen kalfatert, und zuletzt gepicht, eben ſo wie es an den Schiffen(290
Nen d ene N 1 Bebe ieofern die hölzernen Naͤgel nicht vermögend ſind, die Bod eſeyn lochen 0cken, damit ſie ſich an die Querbalken, mit 1 ſte verbunden ſe mit Seſchließen; alsdann bediene man ſich eiſerner Baͤnder,(206. um ch langerzutreiben. Dieſe Baͤnder muͤſſen 7 bis 9 Zoll lang, auch wohl no
noͤthig iſt, und nach Proportion dick ſeyn. 1 5
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3.
XXII. at leNachdem der erſte Roſt aufs beſte vollendet, und das Mauern en Naß 0 0führet iſt,(245.) alsdann 15 man den im Grundriß angezeigten nde bbeſteht wiederum aus Querbalken, über welchen Laͤngebalken liegen mengef! udman wieder mit einer Lage Querbalken, welche durch Einſchnitt e, Horliegenſo daß die Laͤngebalken um 52 Zoll hoͤher als die Querbalken hervon 0müſſen wagerecht geleget werden.(260. All
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XV. 0 0
gehoͤriger Proportion ihrer Laͤnge und Dicke mit der Dicke der Hüc gen G0
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