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62 Waſſer⸗Baukunſt. Zweytes Buch. Drittes
Tafel XLII. einander verſchlagen wurden. Dieſe Arbeit geſchah allmaͤlig in Zwiſche— das Merr bey der Ebbe niedrig ſtand, von den Enden der Daͤmme 705des Canals, welcher ſich zwiſchen der Schleuße und dem Strande 919 2wo das Meer am allerweiteſten zuruͤck tritt. Der weſtliche Damm de Ml 10noch 40 Toiſen laͤnger als der oͤſtliche ins Meer gefuͤhret, damit de 1 0dem Sande, welchen die von Weſten her kommende Fluth haͤtte hineinverwahret wuͤrde. N g 0 b 6Wie man es ange, 503. Im Anfange des Jahrs 1715. ſteckete man, mitten zuiſh den en Saal vorhin beſchriebenen Daͤmmen, einen kleinen Cbénal, 6 Toiſen breit nde de.Naben. b ben Arbeiter, welche zuerſt langſt an dem Theile, welcher dem Skaloanwann es ebbet, d. i. wohin es am weiteſten zurücktritt, am näͤchſten en ſtwurden; und wann das Meer wieder anfieng zuruͤck zu kommen, ſo 300 egen.derſten Arbeiter hinter die andern, und ſo wechſelsweis, indem ſie örbenRand des Strandes zuruͤckgiengen. Die ausgegrabene Erde wurde mzHand in die andere getragen, und zwar eher hinter den oͤſtlichen, oder,Damm, weil ſonſt das auflaufende Meer den Sand in dieſe Trane 1 ſichfüͤhret haben wuͤrde; und dieſe machte man immer breiter, je mehr(% m.fange der Daͤmme naͤherte, wo man ſie, anſtatt 6 Toiſen, 10 breit%0
dieſer Arbeit erwaͤhlete man die Zeit der niedrigſten Fluthen, e 5
bis
bis zum erſten Vierthel) das Meer bey weitem nicht ſo hoch fluthet
die Soldaten den ganzen Tag arbeiten konnten. Hiermit fuhr man 1fort, an welchem Tage man die Umdaͤmmung gegen die Land⸗Seite bn
Eeſter Gebrauch, 504. Am folgenden Tage, als das ſuͤße Waſſer 14 bis 15 Fuß!e 105 5 es um Mittagszeit bey niedrigem Meere losgelaſſen, und floß duröruar 1775. machte, Rinne ab. Die folgenden Tage blieb die Schleuße beſtaͤndig offen ae,8 5 a 2 9 uͤhre 17das Waſſer aus dem durch ſeine Ebbe und Fluth denſenigen Sand auswuͤſche und forift imLande ablaufen zu Arbeiter mit Beyhuͤlfe etlicher Pflüge und hinterher gefuhrten Egden 10aſſen. riſſen hatten. Indem nun ſo, zur Zeit der Ebbe, damit fortgefahten
1 4 NI 4 0* 8 0 5Rinne taͤglich an Tiefe und Breite neuen 0„ welcher 55 das Baß 0
Daͤmme von Faſchinenwerk erſtreckete, inſonderheit, ſo bald m 6 0großen Canal zuruͤckhielt, um 1 f vermittelſt 9 1 der Hachen kh fWeil aber der reiſſende Lauf dieſes Waſſers die Daͤmme haͤtte verde eine!. be 0wahrete man dieſelben zu unterſt mit neuen durchzaͤuneten und mit wurde aflSchichten Faſchinen, welche uͤber die formirete Boͤſchung aufgelege
ches das auf der XLII. Kupfertafel, am Rande zur Rechten, be
bey welchem man dem, was bey den Daͤmmen des Canals zu 51244. geſchehen, nachgeahmet hat. Ich merke auch an, daß ma, achte iWaſſer durchſeihen koͤnnte, einen Streif oder Wand, A, von einge inſt genangeſetzet hat, welcher, ſo wie alles übrige, nach den Regeln der Kt Ban 0
des wovon ich in dem folgenden Bande dieſes Theils, wo ich dentungen der Daͤmme beſchreibe, ausfuͤhrlich handeln werde. len 0n ich n einel 000cts 10 Sorg 10
Anmerkungen uber 505. Zum Beweis, daß es nicht ohne Grund geweſen, wen2 des! Buches geſaget, wie noͤthig es ſey, alle Theile 95 Prosch oße SaenMardyck. Vreiflich zu überdenken, bevor man zum Werke ſchreitet; und welche achlaßtae, 0%unter waͤhrendem Bau anwenden muͤſſe, damit ſie frey von denen? len wel de 10welche man ſelbſt an Schleußen, die für die vollkommenſten ge 90 nieurs t 0nehmen kann: ſo will ich hier die Anmerkungen eines geſchickten Inge von Wogendie an der Schleuße zu Mardyck begangenen Fehler gemachet ha he u heleinruͤcken. Ob er gleich einer von denen war„ welche an dieſer Gch zur W.dabey am meiſten gebrauchet worden, ſo hat er dennoch, aus Le.Fehler nicht verſchweigen koͤnnen. auer f
„Die erſten Querbalken haͤtten nur um einen Fuß weit hinter 3 10„ gehen ſollen. Sa„„Die zweyten Querbalken haͤtten allein unter die Dur
inkengeleget werden, und nur zwey Fuß weit zur Rechten und Anke
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(,) Dieſes beweiſet klarlich, daß auch im Anfange dieſes Artikels 5g 50gemeynet ſey; und daß folglich anſtatt lar geur, longueur im“
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