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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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10 0Anmerkungen über: 513. Zur Rechten und Linken der großen Durchfahrt be beſede den ich 0 0die Dreh Thore an den vier mit frey ſtehenden D Dreh⸗ Thoren fen 270 9970 8

dieſer Schleuße.

a Taft rl.und l.

Anlage des Grunde

2 und 3 Figur der I. Tafel vorgeſtellten Schwibbogen for cationommunic

2 Wiſſe⸗ Baullunf. Zweytes Buch. Viertes! gal 17

wie in den Artikeln 138. und 139. geſaget worden, das Waſſer b bis a h 0Hohen treten laͤßt, damit der Druck des Waſſers getheilet 10 0 9 1 0% 00 10telſte Thor Q. dienen kann, immaßen die Waſſerleitungen in d u Magch Ae

hernach mit mehrerm ſehen wird, zu dieſem Endzweck angeleget b die 5 5

89 ſagen, daß alle dieſe Thore 10 Fuß hoch ſind, aug gene

8, welche eine Hoͤhe von 20 Fuß haben, weil dieſe die ſtaͤrkſte 10 0 7

ben. Und aus dieſer Urſache iſt auch das Vordertheil der mittlern Ss Fuß hoͤher als ihre uͤbrige Laͤnge, wie hes 8 den Ni en auf de

1 55 iſtt 7 0m In nern

e ro Fuß hoch uͤber dem chleuß in dlichen Mittelmauer eine Waſſerleitung 05 90 ba 1 485 4 10 8 det88 Eine jede hat vier Oeffnungen(Ausfluͤſſe:) eine am aͤ auge 0 alle 1

b; zwey andere an den Ecken a o, ad; und die vierte an der un anungen werden mit Schuszbretern die in Fugen gehen, ele 5 hre 1es noͤthig iſt, geoͤffnet. Wenn z. Ex. die Fluth⸗Thore der fünf D a daneſen ſind, damit das fluthende Meer nicht hinuͤber ſteigen kann; und er Hh 0 100Urſachen hat, das Waſſer in der großen Kammer G HI K 5 in 10 a 10 5Waſſer des Meers zu ſetzen: ſo darf man nur die Thore 11züge d und k, zusetzen, und nur die andern, I und e, offen la fwaſſer, welches bey b einfließt, bey o wieder ausfließen koͤnne.

Stünde hingegen das Waſſer in der Kammer hoͤher als das Meg 15man beyde Waſſer wieder in gleiche Hoͤhe ſetzen, wenn man den 9 0 105 7ſerleitungen zuſetzet, und die Abzuͤge d oͤffnet. Folglich dien die woch eenicht allein, die Schiffahrt zu erleichtern, ſondern auch die Laſt de 10 bel 05waſſers unter die Thore 8, T, und das mittlere Thor, 20 elAbzuͤge C dazwiſchen mitten innen ſtehen. Und 9 5 iſt aus 99% 90geſaget worden, leicht zu verſtehen. a en

chfa d mzwey, X und V, als offenſtehend, die andern zwey aber f. ginvorgeſtellet worden. Man bemerke daß die dreleſten, i 1 5„ 1kleinen, X, Z, verdoppelt ſind. Beyde ſind durch dle. fe bol 00abgeſondert; und dieſe Pfeiler geben Anlaß zu denen Brücken uur gad 00%0ſieht leichtlich die Nothwendigkeit dieſer Brücke, zur C bag 40Manoͤvriren dieſer Schleuße erfordert. f Sonſt aun au b fuck hic 5 1ſe, von einer Kay zur andern auf der an der Landſeite angeleß, ten B at 15 der 1Dieſe Bruͤcke, welche zum Theil auf den Pfeilern M ruhet, 15 enen NFlügel, wie Zugbruͤcken, damit die roßen Schiffe mit auh czogegehen koͤnnen. 8

10

babello teWeil die jetzo gedachten Drehthore keine Thuͤrlein wie die zu 7 ich 1 ft.ſo regieret man ſie mit Winden, vermittelſt Taue und Rollen e Waſſerl leit baerklaͤren werde. Quer durch jeden Pfeiler hai geht eine kleine! 2 dasſel gaeinem Schutzbrete an dem Abzuge g, damit man in die Kammtei u del 79 10 00einlaſſen kann, welches die andere X L, durch den Abzug„ de⸗ 0 0 6%a b gehoͤret, bekoͤmmt; und dieſe diene auch zu Sewodurch der Chénal gereiniget und vertiefet wird 06 wie 0 ſihemi erleichtern, welche ihres Theils die Dreh- Thore bey ſt

0

Was ich jetzo von der Schleuße zu Muyden geſaget h habe 0 1555 wazſige Nachricht von ihren 8 ge amzuſſheg 0 werde bierbeßer verſtehen moͤge, wenn ich hernach umſtaͤndlich ir er Be weclngBau dieſer Schleuße, und in Anſehung der Mechanik zngethan worden iſt. b he

17 9 5

514. Den Bau am Grunde die 1 waage 111 1 dariß auf der XLIX Tafel, und ee 1 00 1 auc 0des man die Zuſamenfügung des Holzwerkes, woraus er ch been 10 1

zu dieſer Schleuße. gegen die in dem Grundriſſe befindlichen Buchstaben haͤlt U.

, Haag660 a0.

FTT.

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