i apitel.8 Waſſer⸗Baukunſt. Drittes Buch. Erſtes 15 aa 5 i 4 de 0Hudſons⸗Bay gethanen Reiſe, gemeldet hat, daß an denMeeres, uͤber den 65 Grad der Breite hinaus, die Fluth etli 90 lllEr hat ſelbſt die Beobachtung gemachet, daß in der Hudſons⸗ Nel ud, 2 0Welcome, unter den 64 bis 65 Grade der Breite, die Fluth nochwendis 0 71116 Fuß anwaͤchſt: und er zieht hieraus die Folgerung, da 1710 i 0fahrt gegen Nord⸗Weſt aus dieſer Bay in das Süd⸗Meer ſeyln cet wordel/fahrt von den Englaͤndern ſchon ſeit etlichen Jahrhunderten geſüch⸗ 1000den Weg nach Oſt-Indien zu verkuͤrzen. a a 0N buran 0
Die Fluth eines und 596. Man bemerket auch, daß in den Haͤven am Canal Gn der;dee den 9 Ankunft der Fluth um ſo viel 1 1 je weiter ſie 0 je ElCanal um ſo viel Meerenge abliegen, wie ſolches ſehr naturlich iſt. So oft man ſoſpaͤter an, je weiter nen Haven durch Daͤmme oder andere Werke enger machet blide von der Meer, Stunde der hohen Fluth zuruͤckgeſetzet, und das ſogenannte 125 9 wo, bens wird verandert. Ueberdieß iſt die Fluth allda nicht ſo finzu aber auch die fer, indem es hineintritt, ſchneller iſt: denn die engere Oe 1ins Meer gemach kung viel mehr. Und in der That iſt die einzige Urſache, 1 ih aufA zu dantritt, dieſe, weil das Waſſer im Haven nicht ſo hoch, als 1 es zune wechHäten etwas bey, dann folget, daß es eine längere eit brauche abzulaufen en 5 bande Gutragen. brauchet hatte: und auch dieſes trifft mit der Erfahrung u 9*Hagen an der Mündung eines Fluſſes liegt, dergleichen der zue 0die Seine Urſache iſt, daß das Waſſer ſich laͤnger als in 1am Canal verweilet. Wenn demnach, durch die Anlage neite, erden/Flut9 in einem Haben ſpaͤter kommt, ſo muß ſie auch ſchwach gef falen.das Meer kann nicht mehr ſo hoch ſteigen, kann auch nicht ſo
i. peilenInzwiſchen iſt dieſe Regel nicht ſo allgemein, daß nicht aher H
den ſeyn koͤnnten, welche das Gegentheil wirketen. So er! f aftel/ 0Mémoires der koͤniglichen(franzoͤſiſchen) Academie der Wiſcpbe und d einer M9 g,es habe Herr Baerte, bey ſeinen zu Duͤnkirchen über die Ea, von ſamch 4%Beobachtungen bemerket, daß, obgleich die Lange des Caen gleſten Flug 105an,(welche damals 35 Toiſen breit war, bis wo er am fh he hohen ſnterſch fſen, war,) 1435 Toiſen betrug, dennoch zwiſchen der Zeit merklichel tagen 0 5Haven und der hohen Fluth außen bey der Ryßbank, kein Som is Reibeworuͤber man fünf unterſchiedene Verſuche in den ſchön en aber es n auf 10hatte. Dieſes koͤnnte zu vielen Unterſuchungen Anlaß geb Serrachtungen
bey vielen andern Sachen, am beſten, daß man ſeine!Ereigniſſe und auf die Kenntniß der Oerter gruͤnde.
Fortſegung des bo. 507. Nach der Maaße, wie die Haven viel oder i hohde entſteht auch ein Unterſchied in der Zeit, wann darinnen d len,weit landwaͤrts ein hiervon giebt uns der Einlauf der Fluͤſſe Beyſpiele. mondes„ Uliegenden Haven; Loire iſt die hohe Fluth des Meeres, am Tage des 1 o her am te11 1 h ten; aber zu Painboͤuf, welches etliche Stunden Weges 5 nach Nashacht zu nehmen iſt. ſo ſieht man, daß die hohe Fluth noch viel ſpaͤter/ na allgemein m Tagesaber Ebbe und Fluth dennoch allezeit von eben denſelben uon eine fmen, ſo hindert ſolches nicht, daß dieſes Verweilen nieinander gleich waͤre. 5
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00„ bcgeres„„ Bothf 7 3 wegung des 1 5 1 55 10Will man eine gewiſſe Kenntniß von der Bewegu pie Kii Betrag lere
Ufern, erlangen, ſo muß man nicht allein die Inſeln n 1 0welche das Waſſer nach 15 Selen zurüͤckprallend 11 1 5ſondern auch die Meerengen und die Mündungen der. 9finden, aus deren verſchiedenen Lagen und Geſtalten 0wegungen entſtehen, welche man nicht gnugſam aunde iſtKüſte gemachte Project gehoͤrig auszuführen im Stand1 e f en, gegen WSo weiß man zum Exempel, daß in allen Meeren d ſten geg genbuſen, welche gegen Sen ſehen, das Weltmeer von den ale 0 f denOſten gegen Weſten fluthet und ebbet; daß es 1 1 gegen Od Ei Mnen Ufern von Oſten gegen Weſten, und von Weſte! NordenEine ähnliche Bewandtniß hat es mit andern gegen