30 Waſſer⸗Baukunſt. Drittes Buch. Spa auhbude dieſe Abtheilungen haben eine lange und schmale gemeinſcheRömer eben
Ich uͤbergehe etlie e andere S 5he etliche andere Seehoͤven, deren ſich die Jrantes, ann de lg
den Kuͤſten Italiens, bemaͤchtigten; z. Ex
Kuͤſte 0 z z. Ex. den Haven zu O ſchen!adrigtiſchen Meerbuſens; den zu Rhegium, 1 Tages Wag hen 10bey Meſſina, dieſer Stadt gegenuber; den Haven zu Lung, 9 gen volt 1bey der jetzigen Stadt Luni in Toſcang, u. a. m. und will Das denbrlngen
Die Roͤmer haben 643. Allem Anſehen nach haben die Roͤmer erſt im Anfange15 hr e Krieges ſich auf die Schiffahrt geleget, wel ſie 0 ſolche 55im Anfange des er⸗einſahen„ wie noͤthig ſie einer Seemacht braucheten, umſten Puniſchen Krie⸗ verderben. Vorher mußten ſie, weil es ihnen an Schiffenges geleget. zu ihren Bundesgenoſſen nehmen, inſonderheit zu denen vondenn ſie lehneten bey ihnen eine Anzahl Schiffe, um navolker überzuſetzen, welche ſie der Stadt Meſſina, als ie Inn beynahe unter ſich gebracht hatten, zu Huͤlfe ſchicketen. Und eben die Cartwurden ſie mißguͤnſtig auf die ſehr überlegene Macht welche e bauen!See hatten, und ließen eine große Menge bewaffnete Ruderſchff ſtelenit hatten on beſ
keine eigenen Haͤven hatten, wo ſie dieſelben in Sichere hn ſchol da
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Haven, welche die Roͤmer ſelber angeleget hatten, etwas wenig aten 105
verfielen ſie auf das Hu ˖ ö ˖ 75fielen ſie auf das Huͤlfsmittel, ſich mit Gewalt dere. wberungen 0 ſoglech
bemaͤchtigen, wodurch ſie i ˖, rch ſie in den Stand kamen, 5 15 haͤtten ſie ni
immer weiter zu treiben. Uebrigens ſage ich nicht, fnduͤr
Anfange, da ſie die Gruͤnde ihres Reiches in Italien legeten/fahrt gechnzt; aber ſe brauchten ihre Fahtzelge ledthich/ zi DaRom, Lebensmittel zuzufuͤhren. hre Fahrzeuge ledig
ö i oͤnig 10Erbauung der alten 644. Wie bekannt, erbauete Aneus Martius der vierke 97Sunn an L, Stadt Oſtia, an der Muͤndung der Tyber, damit ſte zur kap de ttede dbu den nnen chenden zebenemntte und Waaren dienen möchte Allda lud ine gaug gan de Schiffe in kleinere Fahrzeuge aus, weil die Tober nicht vrgel. muß dgroͤßern bis nach Rom hinauf haͤtten gehen koͤnnen: und deßte ſtellen bin See vor Anker liegen bleiben, und ſich allen, Stuͤrmen bloß bekam 1wollte Julius Caſar, ſo bald als er die unumſchraͤnkte Macht Zeit/ aleeinen ordentlichen Haven anlegen; aber er regierte viel zu uteAnſchlag haͤtte ausfuͤhren koͤnnen. f
Beſchreibung des 645. Kaum hatte ſich Auguſtus zum Herrn des v icheHe wech ander trug er Sorge, wie er noch bequemere 18 chene Haven rKalte Nugget us relts zugeeignet, hatte, anlegen moͤchte. Den Anfang machte er aufttunter der Hberauf⸗vens zu Miſenum, unter der Oberaufſicht des Agrippa, den dem Jrſicht des Agrippa, von einander liegenden Seen, Lucrinus und Avernus, u en 10aniegen ließ. Zu dieſem Ende erhoͤhete er einen alten tauſend Schritt 0975 gwwiſche
i dem Meere und dem See Lucrinus, einem kleinen; er ße e 75Puteoli,(heutiges Tages Pozzuolo„) und ließ darinnen ien 8Einfahrt der Schiffe. odann ließ er von einem der ben 55 dennen breiten Canal graben, damit der Avernus, welcher e Augchert war, zum Haven fuͤr eine von denen Flotten/ Wender italieniſchen Kuͤſten halten wollte, dienen koͤnnte.den Haven zu Navenna, wo er Werke, welchedig waren, auffuͤhren ließ, unter andern einen Pharwenig oder nichts nachgab. Von dieſem letztern Havenmehr zu ſehen: denn er iſt von Sande und E lammedaß die Stadt jetzo drey Meilen weit vom Meeremini,(zur Zeit der Roͤmer Ariminum,) welcherdigſten Werke dieſes Kaiſers war, hat ein gleiches Swerth geweſen ware, aufs beſte erhalten zu wer enUmfang, mit Bunen oder Kayen eingefaßt:. voroder Daͤmme, worauf alle zu großen Schiffsrüden: alles war mit weiſſem Marmor ausgeſetzetAnblick/ der vielleicht jemals geweſen iſt; zu geſchStadt zur Zierde dienete, z. C. ein ſchoͤnes 1
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