Tafel XXIII. 841. Noch gebe ich hier die Erklaͤrung derer Figuren e wie*2
XXV. undXXVII.
. Beſchreibung der⸗ i; fjenigen Maſchine, welche durch die zwey Riegel 8, I, mit einander verbunde
womit der Beton“ woran die Kiſte Y hangt, naͤmlich an zweyen Seilen, welch
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i ä ahi18 Waſſer⸗Baukunſt. Drittes Buch. Zehntes 1 be
keiten, als die Sache ſelbſt, haben wurden. Denn wie koͤnnte 11 1 font
tief genug ſetzen, ſo daß nicht das Waſſer unten durchſiegete? d fon 5 0
ſie ſo rein ausſchoͤpfen, daß man jederzeit trocken darinnen arbeiten 10 40 10e
Hinablaſſung des Beton- Moͤrtels erfundene Maſchine vorgeſtel W᷑̃ abelſelbige aus zweyen Geſtellen auf einem Rahmen V, der auf zwo. Diedurch welches dieſe Maſchine laͤngſt auf dem Kaſten hin bewege trageng% nme ie dede um ent
Moͤrtel hinabgelaß gleichem Abſtande von einander, vermittelſt doppelter Rollen X,. 10
ſen wird, damit er
nicht, wenn er bloßdurch das Waſſer 1 5 f e
fiele, ſeine Kraft Anlangend die Kiſte, welche inwendig 3 Fuß ins Gebiete an z 0
verliere.
nicht die Saule(der Raum) der Luft, welche von der Kiſte! am
Miſchung des Be-
ton- Moͤrtels, zuFolge dem, was beyden Werken zu Tou-lon am beſten gethanworden iſt.
a Jhaben koͤnne.„„ beſchaſe
der ſpielen, erhalten werden.it iſt
Boden 2b derſelben in Geſtalt einer Klappe gemacht, welche nterſte unb drehet. Sie verſchließt ſich mit einem Bügel 15 an deſſe ue oben, ohhhRing 2 hangt: an dieſen Ring iſt ein Seil, a 2, gebunden/ wann d bagBolzen a geſchlungen iſt. Dieſes Seil wird ſo regieret, daß, fer gehe 0 100faͤhr bis 4 Fuß vom Grunde hinabgegangen iſt, ſelbige nicht 1 Klappe de 60daß ſelbſt ihre Schwere den Buͤgel losgehen mache, ſo daſappe mn der di
und den Moͤrtel fallen laͤßft. Man bemerke noch, daß die
an Ketten n hangt, welche unten am Boden feſt gemacht ind/ 60%
der mit punctirten Linien angedeuteten Lage b g, erhalten wer 15 het dunn5 5 drehel/ u
Wann man hernach den Wellbaum nach der andern Seite wurch Ai, 10Kiſte wieder hinauf gehe, ſo verſchließt man die Klappe wiede eſchiehe f 0Seiles 11 h, welches an dieſelbe befeſtiget iſt. Eben daſſelbe Fden Ge ohhman, nachdem die Kiſte aus dem Waſſer herauf gezogen iſt/ gleich in 1 begcket; da man dann den Buͤgel m loslaͤßt: und weil er ſch ſegn. 1 cStellung begiebt, ſo haket er wieder ein, und haͤlt die Hlappekoönge, fachen 0Kiſte hoch genug ſtehen bleibe, und man ſie aufs neue anfülled en Baut 110die Raͤder ſtilſtehend, indem man das Seil k um eines von. den Fuge ee 10
ſtelles ſchlingt. Die Kiſte muß inwendig ganz glatt, und 0 berſehen J ge5 begin chaKis,
tert, auch auswendig gepicht und mit einem Schiebe⸗ Bet1 Boden
ein Theil des Moͤrtels wegführe. Und damit er ſich nicht a. Schi bbrauchet man die Vorſicht, ehe man die Kiſte anfüllet/ eine Ss 905
darauf zu ſchuͤtten. i ble5 et ace
ig, faſſDieſe Kiſte, welche von innen 3 Fuß ins Gevierke weit 110 bac 4 NBeton Moͤrtel; jedoch kann man ſie auch etwas gro ee mehr ache/der Breite des Grundes, welchen man ausfüllen will. 1 ſie nicht maGevierte, welches dann 64 Cubie⸗Fuß betraͤgt, darf maſie nicht allzu ſchwer zu regieren werde. a 15 Sac. 1 79842. Vitruvius ſaget von dieſer Art Moͤrtels, ma mitch iſt bau br 0Erde von Pozzuolo, und ein Theil Kalk dazu nehmen: verm ihn ichendaß der Kalk ungeloͤſcht gemeſſen werden ſolle, und daß mal allung feleingemacht wird, loͤſchen muͤſſe, damit unter waͤhren oer Erde aufehze inTheilchen aus denen einzumengenden Steinen und der Ma begueml a 60Uebrigens ſetzet er voraus, daß man dieſe Mauer⸗Erde ſo bes 90 06
ö 1 5 die 1Herr Milet de Monville, der, außer der Wiſenſchoſeſ ang bebe den W.
eArt von Bau eine große Erfahrung hatte hat durch 9 de habeſte Miſchung des Beron Motels zu finden geſuchet: 1 0die unter ihm aufgeführet worden, die beſten Dienſte geth
eſt ſtar ndiſche In ehMan ſuchet ſich einen ebenen Platz aus, welchen man 00 holds 2 0nach nimmt man zwoͤlf Theile Mauer⸗Erde von Pozzuole Fuß 5 6oder auch Kalk-Aſche von Dornick, ſchuͤttet es bir n Sand aum d.hohlen Kreis auf; und oben darauf ſechs Theile körnic) 21 innern R. 5vermiſchet iſt; alles fein gleich über einander. In de 5
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