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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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5 8 ich meynt n,

Oimenſtonen welche 388. Man muß den Docken die gehörige Weite geben 1 diaſa Aae90 fürchte den der Schiffe, weche inen ſommen ſollen. Die beſte Lange qe naͤmli 10 0fen ange be, Schiffe vom erſten Range beſtimmet ſind, iſt von 100 b

immten Dock 1 f f ff A 1 wüſen be⸗ ande zu hinterſt, bis an den Winkel, welchen der Voiſgaeſ1

8b,ben an! 1

238 Waſſer⸗Baukunſt. Drittes Buch. Zwolſt

wie ſie ſeit dem Jahre 174 r. verandert worden, betrachtet werden/tig daruͤber urtheillen will. a 1 a

Fehler der Docke 887. Der Hauptfehler an dieſer Docke, und welcher zu den115 wedag ste geben„ iſt dieſer, daß ihr Boden beynahe in gleicher Hoͤhe mit, 1 bon e, 10nicht ſonderlich wann Tag und Nacht gleich ſind, liegt: es entſteht daraus/ entholt 15wohl zu gebrauchen len, dem Regen und dem Meerwaſſer, das durch die Schleuße des Ale 0iſt. ſchwemmet wird, ohne daß ſie, ſelbſt in den günſtigſten Zeiten ger lache iwerden koͤnnte. Weil überdieß ihr Grund⸗ Boden hoͤher als ine ö wel che 1man ſie anders nicht trocken erhalten, als vermittelſt einer Maſt wird/ ogg 10ganzen Zeit der Ausbeſſerung, deſtandig von Pferden bewegek. bey Au,Koſten verurſachet, die man haͤtte vermeiden koͤnnen, wenn m falgel wilſer Docke, dem, im 884 Artikel angegebenen Grundſatze geſag das oc 0haͤtte ſich um ſo viel mehr darnach richten ſollen, da, wenn 1 haͤtte„ds

Bodens 6 Zoll uͤber die Ebben in den Mondviertheln angelege ammaßen fals 17 Fuß hoch Waſſer uͤber dem Bauplatze geblieben ware 6in dieſem Haven insgemein 20 Fuß ſteigt. a 1 b%Thorfſi gh 15 i

Es geſchieht auch ſehr oft, daß weil der untere Theil det wird ahaden Zeiten der Fluth im Voll- und Neu- Monde, nicht encheckehe age 6nicht aufthun kann, weil man den angeſetzten Schlamm 10 hindei 90 öWiederum, weil das Waſſer, das auf dem Lande ſtehen ble aer dag a0

Thore mit Leinwand(Friſe) zu überziehen, damit ſie voͤllg der Don,;

4 ſo vergehen zuweilen zween Monate, ohne daß man die Arbeit abt weldeah bkoͤnnte. Weil die guͤnſtigſten Tage der Fluthen dazu angewanz Meer!man hernach zuweilen ein Schiff nicht hineinbringen, weil 95 man wee Docviel Waſſer giebt, als die Schiffe noͤthig haben: alsdann mu daß dieſe nchtauf eine andere hohe Fluth warten. Alles dieſes iſt Urſache galte mich ödem Jahr 174 1. ihren Endzweck ſchlecht erreichte. Aber ich ben. 0dabey auf, ſondern komme wieder zu den noch ubrigen Grundſa in A

Schleuße machet; aber nicht von 240 Fuß, wie man zu B ſa

weil ſolches überfluͤßige Unkoſten, auch ſtaͤrkeres Ausſchöͤpfen be 5 e 0 1

N. r Flug es h

Anlangend die Breite der Docken zwiſchen den Randem 15 wel de 10man ſelbige nach der Breite, welche die Schleuße bekommen e man che 10%ſelbe iſt, welche der Boden bekommen wird; und hierzu ch die Sei o 0welchen die Banquetten einnehmen werden. Z. E. wenn me ibreit machet, und drey Banquetten anleget, deren jegliche 55 gerech e 9ſie zuſammen dreyßig ein, welche, zur Breite der Sch 1 d gleiche

das, was geſuchet worden iſt, geben. Das ſicherſte Mittel/ Rathe 0 mern 500tig zu berechnen, iſt, daß man die Schiffs⸗Baumeiſter zu W die g 10

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wißlich ſolche Anmerkungen zu machen Anlaß geben werdei unten. Jau 10 0 0nicht in der Praxis ſo erfahren ſind, keichtlich entwiſchen 105 idee„den 1 0 Nmit gutem Grunde ſagen, weil ich geſtehen muß, daß cagr 17a, ſt 1 al 0wiſſen Aufſatze gelernet habe, welchen Herr Ollivier im Jen zu Ble Beh“ 10ſchickt hat, und welcher von der Art und Weiſe, den 335 n ſich nach 10 1handelte: denn ich nahm ſehr viel gutes daraus, deſſen m 5 ch a0der Umſtaͤnde, wird bedienen koͤnnen. g ales 0 1 0f ines, per A

Nur durch eine erlangte Kenntniß derer bey dem Ban ſablge 115 w. 10 10

nen Machläßigkeiten kann man ſich Regeln machen wie an gefbheſt, 1%wann ſolche Werke, und beynahe in gleichen Umſtaͤn eeahrulg 15 weiche WI WeDieſes iſt der gewohnliche Nutzen, welchen uns die Erfe uns zu wel 10

aber dieſelbe erſt nach vielen Jahren erlanget: ſo wollen werden die-hen, anderer. ihre Fehler nicht zu wiederholen, dem 900*

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uns ſelber machen, mehr als zu ſehr zu verantworten

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