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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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44 Waſſer⸗Baukunſt. Drittes Buch. Zwoͤlftes

nicht moͤglich, die Thore unten mit der weiter oben gedachten 9 achbrſgen 10(kriſe) zu beſetzen; zugeſchweigen daß das Quellwaſſer allerwegen id die Ce gude

Zwar kann man, dem Quellwaſſer zu widerſtehen, den Boden nenne 10

Docke mit ſolcher Sorgfalt bauen, wie ich in der Ingenieur! 0 10„ 1ſung gegeben, daß bey einer Ciſterne, die vor der Wirkung fremde 0 10ret werden ſoll, angewandt werden muß; dem ungeachtet gaube ich Fbman eine ſolche Docke jemals voͤllig trocken erhalten koͤnnte. öbey dergleichen Docke waͤre dieſes, daß man ſie allemal, ſo oftgefuͤhret, leer machen muͤßte, und dieſes fuͤr kleine Schiffe ſolten. Zwar muß ſolches auch beym Baue der Galeeren geschehen;(

und die Tiefe ſolcher Docken nur die Haͤlfte von der vorigen betnur den vierten Theil ſo viel Arbeit. 5

i 90%Neue Art von Do⸗ 904. Alle dieſe Unfuͤglichkeiten zu vermeiden, hat man ſchon bangt hach 09 8 9„nge,gethan, Docken zu bauen„deren Boden einen Fuß höher 8 fiatnieurs, zum Ges lage; und vor ſeglicher derſelben ein Balſin von gehoͤriger Gieren T0brauche im Mittel⸗ Schiff. Am Eingange ſollte eine Schleuße zu ſtehen kommen nber den helaändiſchen Meere, ten⸗Mauern und die Verkleidung der innern Fluͤgel eben ſo bit folgend.broßzectiret worden. erhoben würde, als der Umfang des Randes der Docke, amit un aufTafel XXX. rung geſchehen konnte. Solches beſſer zu beurtheilen, betracht f— Raupfertafel die Doppel⸗Docke zu Rochefort, deren obere 10reden, und die andere als das davor anzulegende Ballia angeſe

Nachdem man ein Schiff in das Baſſin geführet und die S 0ihm verſchloſſen hat, ſollen hydrauliſche Maſchinen gehoͤrig 7 welch.Meerwaſſer aufzuheben, und die Docke ſowohl als das Bafin e führen ldann das Schiff eben ſo hoch ſteigt, ſo ſoll man es in die Dock gelegte fanach trocken gemacht wird, indem man durch beſonders daz SchiSchutzbretern alles aufgehobene Waſſer ablaufen laͤßt. 0ſert, oder ein neues fertig iſt, ſoll man das Baſſin und die* 10len, damit es in das erſtere, und von dar ins Meer fließe, 11hobenen Waſſer ſeinen Ablauf giebt, und alles in ſeinen natül 15mit man die Schleuße öffnen koͤnne. Es waͤre überflüͤßig zueſpringende Schwellenwerk der Schleuße gegen das Meer zuden Schleußen⸗Faͤllen(Sas) in den ſchiffbaren Canaͤlen; nude, daß man am Eingange der Docke kein anderes Thor bog er,wenn man um deßwillen noch eins haben will, um das iDocke iſt, zu erhalten, damit ſolches diene, die Einführung eeden Schiffes zu erleichtern: denn auf ſolche Weiſe erſpa e

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DSchleußen erdeni

welches mit den Maſchinen, um wieder ein Schiff hinwerden muß. N

b 85 i 5„ jen koUnsermeidliches ue? gos. Dieſe Art von Docken würde unſäglich viel zu ke

kel bes diefen pro⸗ Tiefe des Balſin, welches weni B den me

e T e 7 gſtens 40 Fuß tief wer

jeclircen Oocken. auſſerordentlichen Ae a d Waſſer e alda 20 da

i vorbeſagten Operationen aufgehoben werden muͤßte, anſtate der

bene Docke nur eine erfordert, um ſie auszuleeren, in fohngefaͤhr 1o Fuß, und in einer Erſtreckung, die nicht haiſt: hierdurch koͤmmt die Maſſa des Waſſers nur auzige Vortheil von einer Docke mit einem vorliegenden Pvollkoͤmmlich trocken darinnen arbeiten koͤnnte, ſo lange als

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Weil das Mittellaͤndiſche Meer jederzeit beynahe in gleicher Gh bal

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Banguetten aber, als ob ſie nicht da ſtuͤnden. Sen hig 9

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9 5 laͤge; aber man wird leichtlich ſehen, daß dieſe b e5 t, daß we,

In welchem Falle 906. Es findet ſich aber doch ein Fall, wo man ſodergleichen R Docke der Unkoſten werth waͤre, 1 man das 1910 5legenheit angebzacht dürch eine Waſſerleitung auf Schwibboͤgen herbey leiten 5 gter, woraus das Waſſer aus einer gehoͤrigen Hoͤhe scalem

werden koͤnnten. ni bergigen Gegend unterhalten wurde. Wäre es widrigenMeerwaſſer, ſo oft als die Docke angeflllet werden müßt 0 eindie Hoͤhe zu heben, wofern nicht etwa gluͤcklicher Wel