Band 
Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
Seite
66
JPEG-Download
 

6 Waſſer⸗ Baukunſt. Duits Buch Drepzehn 5 15 01

dergleichen man zu Neu⸗Breyſach ſieht; und ich wuͤrde es 91 7 19 aeben ſo vorgeſtellet haben, wenn ich nicht lieber eine Vorſtellul 10Weiſe haͤtte geben wollen. Zweytens daß die Baſtionen 20 un

lich beſchaffen ſind 5 mit 5 Umſtande, daß ſie an ihrer gehe ekleinen Graben OP Q, VX I, haben, 5 Graben an dantreffen, und zwar durch eine, in beyden Flanquen angebredamit, beduͤrfenden Falles, das N„ ſo wie man jetzo k

wird, circuliren koͤnne.

ieAuf welcherley 967. Weil der Fluß, bey ſeinem Ein- und Ausgange, dur 0 5Wafer 01 den und D Z aufgehalten wird: ſo folget daraus bes ela 1Hauptwall ircult fre fließen laͤßt, alle Graben, ſo lange als man es detlenerend machen kann. den, weil ſie, wie ich voraus ſetze, ihr Waſſer allein.ö koͤnnen. Befaͤnde ſich aber bey E, und auch bey C eine Solenen doppelten Rückhalt des Waſſers haͤtte; 75 und man verſchlbſo macheten ſie eine Ueberſchwemmung im Felde gegen Sidelwegen der Lage des Erdbodens angeht. Alsdann wird der. als anderwaͤrts, und der Feind wird e an 0 55griff thun. Wollte aber ſolches noch nicht hinlänglich ſeyn, ih datſo müßte man dieſe Seite mehr, als die anderen, bee ch 1110Waſſers nicht bemaͤchtigen koͤnnte, ohne in eben ſo große S Schwan einer andern Seite vermeiden wollte„ zu verfallen.

1

en n hel eng eWiederum, weil der Fluß gegen Norden nicht mehr 1 an un g Mkoͤmmt: ſo wird er austrocknen. Iſt nun alsdann ſein ſie/ ddriger als der Graͤben ihrer, von denen ich voraus ſetze, d o bgwie ſie ſich dem untern Theile des Fluſſes naͤhern, ein wen. Bere 15 10 die 10

folget daraus nothwendig, daß wenn man die Schleuße ö 0wenn die.„ 1 ſich und den Flanken der Ba aso 0 ö eG, I, L, N, R, T ſind, keinen Ausgang verſtatten; da 0 00 1 06das aus dieſer Schleuß e flieſſende Waſſer rings um den alete batte 10ſer a 5 1 0

in den Canal 2 kommen, und nachdem es durch die Wa

laufen wird. Es wird alſo frey ſtehen, ſobald man es fin 905 1dieſen Lauf nehmen zu laſſen, auch um die andere Haͤlfte de 19 cnein gleiches zu thun: denn zu dieſem letztern darf man nur 70Baͤren A und D oͤffnen. 10 5nein da 1

enbeck 5 100 100m C 10 Een

001 10 100

Lage der Baͤren, 9068. Da ich noch andere Bären mit Sa leußen/ 45 5 d d8 5 85 voraus ſetze: ſo ſieht man, daß wenn man die eg X ſachteWaſſer hab habe offen haͤlt, gleichwie auch die erſtere E, der ganze vorher 00man es behalten ſers werden, und in gleicher Hoͤhe mit dem Fluſſe, ſo weitwill. hen wird; anſtatt daß unterdeſſen der Haupkgraben ikIma 115

wird. Wollte man hingegen nur einen Theil des erſtern bol 5von Fan, bis K oder O: alsdann iſts gnug, wenn man, 45K, oder auch in P, verſchließt, damit. das Waſſer nicht egegen, wenn einer von den gedachten Theilen trocken bleibeneiner der 1 K O, oder KO Q voll Waſſers.Schleuße K, oder auch P, gleichwie auch die, welche ich. 10 die,(voraus ſetze; man ließe dem Fluſſe die Freyheit, dic 55 be“ on 75 dere en b galbeym Eingange durch die Waſſerleitung V, in den G ebe ge ete d die ann Ulrſach 0%fließe; hernach verſchlöſſe man wieder die Schleuße 8, und dan ſeile. siche 1damit das uͤberflüßige Waſſer ablaufe. Endlich„ wofern 1 mam et in 01 fdas Waſſer bloß im Theile K O zu behalten: ſo bebber kſte 10 f heil 1man die Schleußen P, O, verſchließt, die andern N 176 n zom

bis daß, im Raume Ab VX, ſtehende Waſſer vollig a 4

ſchließt man wieder die erſte X, damit alles in en 55 005

komme nun auf das, was die Graben vor den Ravelinen an

e 5 Damit der Graben eines jeden Rabelins fürman den Graben eis mit Wafer angefuͤllet, dann wieder ausgeleeret, unnes Navelius mit werden koͤnne, und dieſes allemal, ſo oft man will 0Waſſer anflüllen, den den Haupt- Graben, wesen man aus gewiſſen A kee

Haupt⸗Graben hin⸗ fen N dürfe: zu dieſem Ende 1.) machet man d